Gesundheitsgefahr im Kinderzimmer – Vorsicht vor giftigem Spielzeug
Tests beweisen es immer wieder – in vielen Kinderspielzeugen werden die gesetzlichen Grenzwerte für den Zusatz gesundheitsgefährdender Stoffe überschritten. Allergien, Asthma und andere Langzeitfolgen können daraus entstehen. Um das eigene Kind vor dem Gift im Spielzeug zu schützen, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen:
- Achten Sie beim Kauf auf ein entsprechendes Prüfsiegel. Der TÜV-Rheinland, die Landesgewerbeanstalten (LGA), Ökotest oder die Stiftung Warentest bieten als unabhängige Untersuchungseinrichtungen verlässliche Prüfsiegel an.
- Das GS-Siegel garantiert, dass das Kinderspielzeug frei von krebserregenden Stoffen ist.
- Die CE-Kennung dagegen besagt lediglich, dass das Produkt den EU-Richtlinien entspricht; eine unabhängige Prüfung über die Einhaltung der Richtlinien fand jedoch nicht statt.
- Vertrauen Sie Ihren Sinnen: Stark riechendes Spielzeug sollten Sie nicht kaufen, es enthält häufig Formaldehyde oder zellschädigende Weichmacher.
- Wenn am Spielzeug Farbe abblättert oder sich der Geruch ändert, sollte es entsorgt werden.
- Kaufen Sie lieber weniger Spielzeug, aber dafür hochwertiges, möglichst aus Naturmaterialien, denn je billiger ein Spielzeug ist, desto größer ist tendenziell die Wahrscheinlichkeit, dass es gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe enthält.
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