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Gastvater
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Ausgelaugt oder "nur" überfordert

Hallo miteinander,

mein Sohn ist mittlerweile 11 Monate alt, sehr interessiert, aktiv und so langsam dabei laufen zu lernen.

Ich gehe Arbeiten, meine Frau ist seit seiner Geburt zu Hause und möchte ihr Studium nachholen wenn er in die Krippe geht. Nun ist es so, dass ich kein Großverdiener bin. Es reichte bislang für uns drei mit kleinen Zuschüssen wie z.B. Mutterschaftsgeld. Nun enden Diese bzw. zudem muss meine Partnerin ihre Krankenversicherung selbst bezahlen. 

Aufgrund diesen Umständen geht Sie nun wieder zeitweise Arbeiten.

Glücklicherweise nicht oft - lediglich drei Tage im Monat. Eigentlich echt nicht viel. 

Die Sache ist nur so, dass ich und mein Sohn klasse miteinander klar kommen - auch wenn wir uns unter der Woche nicht lange sehen. Wir besuchen jeden Freitag auch einen Schwimmkurs der wirklich Spaß macht. Allerdings wenn es um das Schlafen gehen geht,hört der Spaß leider auf. Normalerweise bringt meine Partnerin/seine Mutter ihn ins Bett. Er wird noch neben Brei und "normaler Nahrung" noch gestillt.Die Beiden gehen ins Bett, er trinkt noch etwas und pennt im Idealfall nach 20 min ein. Meldet sich aber auch gern schon nach einer halben oder 3/4 Std wieder mit dem Manko, dass er allein im Bett ist. Ich brauche gar nicht hingehen. 9 von 10 Mal lehnt er mich ab bis seine Mama nach einigen Minuten reinkommt und einen völlig mismutigen Vater ablöst. Die Beiden kuscheln wieder etwas und dann ist meistens wieder gut. Das kann dann im gleichen Takt so weiter gehen oder aber auch erstmal 2-3 Stunden Ruhe versprechen. 

Dennoch, meines Erachtens ist deren Ritual so eingefahren, dass ich aber kaum eine Chance habe.

Gehe ich mit Ihm zu Bett ist er völlig irritiert und lässt sich partout nicht zur Ruhe bringen.Zudem schläft er generell nicht in seinem Bett (was ich grundsätzlich nicht als Drama empfinde, auch wenn unser Bett nicht das Größte ist). Ich versuche ruhig zu bleiben(fällt mir sehr schwer), versuche verschiedene Positionen aus, kuschel ihn, wenn er es zulässt bzw. will. Singe leise was vor, streichel seinen Kopf. Bin ratlos. Am Ende hilft nur noch die Babytrage. Der Schlafrhytmus ist verschoben und ich bin sehr gereizt. Da ich selbst auch recht müde bin - Letzlich genauso wie er.

Schön, dass es diese Trage gibt, dennoch verfluche ich manchmal dieses Ding. Denn in manchen Situationen ist er echt dran gewöhnt und kommt anders nicht zur Ruhe.

Verspreche mir kein Allheilmittel oder DEN WEG aber vlt kennt das ja Jemand oder Ähnlich und hat einen Tipp....

 

Redaktion Vater...
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Beigetreten: 2009-10-02
Beiträge: 1951
Leidenszeit

Hallo Namenloser,

Wir können uns sehr vorstellen, dass Dich das mitnimmt. Die Ablehnung durch Deinen Sohn wie die Schlaflosigkeit.

DEN Tip haben wir nicht, es ist auch schwierig. Wahrscheinlich ist er durch das Stillen so an Deine Frau gebunden, dass Du schlichtweg beim Zubettbringen keine Chance hast. Wahrscheinlich habt Ihr es auch schon mit Milch aus dem Fläschchen probiert, oder?

Das, was wir Dir sicher sagen können, auch wenn der Trostfaktor begrenzt ist - es ist NUR eine Phase, die auch enden wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit dann, wenn Deine Frau abstillt. Wann das sein wird, das müsst Ihr selbst entscheiden. In der Regel ist das nicht ganz so einfach, wenn das Stillen Teil des Einschlafrituals ist. 

Nie vergessen - Dein Sohnemann liebt Dich, aber er hat eben das Verlangen, gestillt zu werden, weil es zu seinem gwohnten Ablauf gehört. Das, was er sucht, kann ihm gerade eben nur seine Mama geben.

Aber das wird sich ändern. Zum Glück ist das sicher.

Wir wünschen Dir gute Nerven udn viel Kraft!

beste Grüße, die Redfaktion von vaterfreuden.de