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23 April, 2015 - 22:44
 

Kostenfaktor Kind - So setzt man Kosten für Kinder ab und spart Geld

Windeln, Kita, Klassenfahrt, neue Kleidung, der Freizeitsport – Kinder kosten sehr viel Geld. Es gibt viele Kostenstellen, die von den Eltern alleine getragen werden müssen. Aber es gibt auch Kostenpunkte, wo der Staat den Eltern bei verschiedenen Kosten entgegenkommt, die man dann von der Steuer absetzen kann. Vor allen Dingen kann man neben der Anlage, in der die angefallenen Kinderkosten eingetragen werden auch noch anderen Kosten geltend machen um die Steuerlast noch weiter zu senken. Kindergeld kann übrigens in gewissen Fällen bis zum 25. Lebensjahr erhalten werden.

© Gecko Studio - Fotolia.com

Als Vater erhält man für Kinder steuerfrei Kindergeld und das bis zum 18. Lebensjahr. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr zu verlängern. Dies wird dann gewährt, wenn die Kinder eine Berufsausbildung absolvieren oder sich für ein FSJ oder ökologisches Jahr bewerben. Auch beim Bundesfreiwilligendienst oder während des Studiums kann man die Frist verlängern und weiter Kindergeld erhalten.


Kinderfreibetrag nimmt eine wesentliche Entlastung für Väter und Elternteile ein

Der Kinderfreibetrag stellt für Eltern eine enorme Entlastung dar und kann in der Anlage „Kind“ eingetragen werden. So können Elternteile den Kinderfreibetrag zu ihrer eigenen Entlastung verwenden. Darüber hinaus kann man auch vom Betreuungs-, Erziehungs-, und Ausbildungsbedarfsfreibetrag profitieren. Zusammengerechnet sind das für 2016 beispielsweise über 7000 Euro. Eine Menge Geld und als Steuerzahler und Elternteil ist dies ein Betrag, den man besser anders investieren könnte.

Bei getrenntlebenden Eltern werden die Freibeträge jeweils geteilt. Das Kindergeld wird beispielsweise demjenigen Elternteil gezahlt, bei dem das Kind aufwächst.


Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Wer Alleinerziehend ist, der hat Anspruch auf einen sogenannten Entlastungsbetrag. Dieser beträgt beim ersten Kind 1.908 Euro und für jedes weitere Kind erhält man als Alleinerziehender weitere 240 Euro. Im Endeffekt bedeutet dies, dass man jeden Monat ein wenig mehr Geld zur Verfügung hat. Wer den Entlastungsbetrag erhält hängt davon ab, wer das Sorgerecht hat und auch das Kindergeld bezieht. Wer sich als Alleinerziehender ein wenig Geld dazuverdienen möchte, der kann dies bei Onlinebroker.net machen, hier finden Sie zu diesem Angebot weitere Informationen.

Für Kinder die das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, kann man ebenfalls zusätzliches Geld sparen, so können beispielsweise die Betreuungskosten geltend gemacht werden, die für Kitas, den Hort oder eine Tagesmutter anfallen. Hierbei gilt die Regelung, dass zwei Drittel der Ausgaben abgesetzt werden dürfen. Die Grenze liegt hier bei 4000 Euro pro Jahr und diese können als Sonderausgabe von der Steuer abgesetzt werden.

Dabei wird jedoch nur die reine Betreuung berücksichtigt. Nicht enthalten sind Verpflegung oder Aufwendungen für Schule, Sport- oder Freizeitaktivitäten. Wer berufstätig ist, der kann sogar einen Babysitter von der Steuer absetzen.

Hierbei gilt es jedoch ein entscheidendes Kriterium zu beachten: will man den Babysitter von der Steuer absetzen, so muss die Rechnung der Betreuung per Überweisung beglichen werden. Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt.

Schulgeld kann nicht zuletzt ebenfalls bei der Steuererklärung abgesetzt werden. Wenn das Kind eine Privatschule in Deutschland oder einem anderen Land in der Europäischen Union besucht, können die Eltern 30 Prozent des anfallenden Schulgelds absetzen. Hierbei liegt die Grenze bei maximal 5000 Euro und diese muss man ebenfalls als Sonderausgabe deklarieren.

In Deutschland kann man als Elternteil gewisse grundlegende Verpflichtungen bei der jährlich anfallenden Steuererklärung absetzen und ein wenig vom Staat entlastet werden.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de