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System Messages

Unterstützung vom Staat

Für den Hamburger Senat ist es das Einlösen eines Wahlversprechens. Ab dem 1. August gibt es die fünfstündige Kinderbetreuung kostenlos. Ein Mittagessen gibt es gratis oben drauf. Das ist sicher ein guter Schritt, doch die Situation in der Kinderbetreuung insgesamt und die Unterschiede zwischen Ost und West bleiben gravierend.

Kinderarmut ist in Deutschland nicht gern gesehen. Und zwar im doppelten Sinne, denn die Politik verschließt davor in aufreizender Ignoranz die Augen. Medienberichte haben nun aber einmal mehr gezeigt, dass man ein Problem nicht beheben kann, indem man wegsieht oder es leugnet. In Deutschland gibt es Kinderarmut. Darunter leiden in erster Linie die Kinder selbst, die keine Lobby haben.

Um es vorwegzunehmen: Kinder bekommt man nicht aus finanziellen Erwägungen heraus, sondern aus Überzeugung. Weil ein glückliches Kinderlachen eben einfach das Schönste ist, was es auf der Welt gibt. Abseits aller Romantik muss man sich allerdings eingestehen: man hat es in Deutschland mit Kindern nicht leicht. Dass die Politik in schöner Regelmäßigkeit dann auch noch scheinheilig die rückläufigen Geburtenzahlen beklagt, wirkt in den Augen der betroffenen Eltern wie blanker Hohn.

Der Nachwuchs ist da! Endlich dürfen Sie Ihren kleinen Schatz im Arm halten und möchten ihn am liebsten gar nicht mehr loslassen. Dennoch sollten Sie sich bei aller Freude auch um Ihre finanziellen Angelegenheiten kümmern. Schließlich bedeutet ein Kind in den meisten Fällen, dass weniger Geld zur Verfügung steht.

Es ist einfach wunderschön, sein Kind aufwachsen zu sehen, dies gilt besonders in den ersten Jahren. Mit der Elternzeit wird dies – zumindest für einen begrenzten Zeitraum - möglich. Anspruch besteht für beide Elternteile, genommen werden kann die Elternzeit getrennt oder gleichzeitig. Hier die wichtigsten Fakten zur Elternzeit.

Einerseits gibt es in Deutschland seit Jahren eine intensive Familienförderung. Jedes Jahr wird enorm viel Geld investiert, immer auch mit dem Ziel, die Geburtenrate zu steigern. Andererseits scheint all das nicht zu helfen. Nun kommt eine aktuelle Analyse zum Schluss, dass im Grunde das gesamte System überdacht werden müsste. Nicht nur für Familienministerin Kristina Schröder sind das schlechte Neuigkeiten.

Schon als nur Kinder den Anspruch auf einen Kita-Platz hatten, die drei Jahre oder älter waren, fehlten tausende Plätze. Ab August 2013 sollen auch Kinder unter drei Jahren ein gesetzliches Anrecht auf eine Kita-Stelle haben. Man kann es drehen, man kann es wenden, übrig bleibt im Wesentlichen der Eindruck, dass dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. 

Das Betreuungsgeld ist in aller Munde. Kontrovers, teilweise sogar unsachlich wird diskutiert, ob die Maßnahme nun gut ist oder nicht. Die Meinungen könnten kaum weiter auseinander liegen und jeder redet irgendwie mit. Doch wie steht es eigentlich mit den Vätern? Auch sie haben Anspruch auf das Betreuungsgeld. Ihre Meinung dazu wird jedoch in den Medien kaum bemerkt, geschweige denn publik gemacht. Wir wagen einen Blick auf die Ansichten der Väter.

Normalerweise geht es bei Streitigkeiten in der Politik ums Geld. Beim Betreuungsgeld stellt sich die Sachlage jedoch anders dar. Die Debatten über die neue Form der Familiensubventionen scheiden die Geister – besonders in den beiden christlich geführten Parteien Deutschlands.

Selbst wenn man sich bemüht, sachlich zu bleiben, fällt spontan doch der Vergleich mit dem Schwarzen Peter ein, der hin- und her- und wieder hin- und noch einmal hergeschoben wird. Die Kinderbetreuung in Deutschland ist besonders für die Politik ein wichtiges Thema, schließlich lassen sich damit Wählerstimmen gewinnen. Im besten Fall zumindest. Doch auch wenn jeder die Fahne in den Händen hält, auf der groß und breit „Kinderbetreuung“ steht, für die Kosten sollen doch bitte möglichst die anderen aufkommen. Die mit dem Schwarzen Peter eben.

Einige Kommunen haben besondere Maßnahmen ergriffen, um gerade jungen Familien den Bau eines Eigenheimes möglich zu machen. Eine davon ist die Bereitstellung von Bauland, das bevorzugt an Familien mit Kindern zu vorteilhaften Konditionen verkauft werden.

Nach der Veröffentlichung der Geburtszahlen für das Jahr 2009 steht fest: wieder einmal wurden weniger Babys geboren als im Vorjahr. Einige Experten erklären nun bereits das Konzept des Elterngelds für gescheitert. Vaterfreuden.de ist der Meinung, dass dies schlicht falsch ist. Ein Kommentar.

Gerade in Gegenden mit hohen Mieten stehen Familien mit Kindern vor einem Problem. Die Wohnung muss eine gewisse Größe haben, das Geld reicht aber nicht aus. Für Familien mit geringem Einkommen können die Mietkosten bezuschusst werden. Für Familien mit eigenen Heim gibt es den sogenannten Lastenzuschuss.

Eine Familiengründung kostet Geld– für viele junge Paare ist dies ein Grund, mit dem Kinder kriegen noch zu warten und es immer weiter nach hinten zu schieben. Ganz mittellos sollte man idealerweise natürlich nicht sein, wenn es aber knapp wird, springen verschiedene Institutionen mit finanzieller Unterstützung ein.

In Deutschland beziehen etwa 2 Millionen Kinder Leistungen nach Hartz IV. Damit wird der Mindestbedarf für das Kind gedeckt, die sogenannte Grundsicherung. Ein Anspruch entsteht, wenn die Eltern arbeitslos sind und selbst Hartz IV beziehen oder zu wenig verdienen, um die gesamte Familie zu versorgen.

Kinder zu haben ist anstrengend und darüber hinaus auch teuer. Um zumindest einige der finanziellen Belastungen abzumildern, gibt es verschiedene Programme, mit denen der Staat einkommensschwache Familien mit Kindern unterstützt.

Seit Monaten freuen Sie sich auf Ihren Nachwuchs, Ihre Partnerin befindet sich bereits im Mutterschutz und nur noch wenige Wochen werden vergehen, bis Sie endlich Ihren kleinen Goldschein in den Armen halten. Aber Moment, da war doch noch was! Wie schaut es mit dem Finanziellen aus? Kinder sind teuer und Ihre Partnerin oder Sie selbst können unmöglich ein Kind versorgen und gleichzeitig einen Fulltime-Job ausüben.

Der Staat hat ein Interesse daran, dass Kinder geboren werden. Aus diesem Grund unterstützt er Eltern finanziell, um einen Teil zu den erheblichen Kosten, die die Erziehung eines Kindes mit sich bringt, beizutragen. Was und wie viel steht frischgebackenen Eltern aber im Wirrwarr von Kindergeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld zu?