Skip to main content

Suche

12 September, 2014 - 17:12
 

Das Baby ist da – Was Frauen und Männer sich jetzt wünschen

Wenn Mann und Frau Eltern werden, ist plötzlich alles anders. Das Leben wird vom Baby bestimmt. Dennoch bleiben sie eigenständige Menschen mit ihren Wünschen und Vorstellungen – und die sehen nicht immer gleich aus. Gerade deshalb ist es so wichtig, miteinander zu sprechen und die Vorstellungen abzugleichen.

© detailblick - Fotolia.com

Er wünscht sich mehr Sex, sie mehr Ruhe und ab und zu ein paar Freiräume. Solche und andere Unterschiede, was die Lebensvorstellungen betrifft, findet man nach der Geburt eines Kindes häufig in Partnerschaften vor. Wird nicht darüber gesprochen, kommt es zu gegenseitigem Unverständnis und zu Unzufriedenheit. Damit aus den frischgebackenen Eltern echte Teamplayer werden, die sich gegenseitig entlasten, verstehen und unterstützen, ist es wichtig, die Wünsche abzugleichen.

 

 

Was Männer sich wünschen

 

Die Wünsche von Männern nach der Geburt sind so individuell wie die Lebensumstände und die Persönlichkeit. Dennoch gibt es Parallelen:

 

  • So steht bei vielen Männern der Wunsch nach Sex mit der Partnerin, mindestens aber nach Körperkontakt und dem Austausch von Zärtlichkeiten ganz oben auf der Liste.
  • Ein Abend allein mit der Liebsten – ohne der Option gleich das schreiende Baby wieder in den Schlaf wiegen zu müssen, wäre ebenfalls nicht schlecht.
  • Wenn die Gespräche sich ausschließlich um das Baby und alles, was es tut oder nicht tut, drehen, verlieren viele Männer ebenfalls irgendwann die Geduld.
  • Mama gluckt und lässt das Baby nicht aus den Augen? Auch das ist etwas, was Männer sich häufig wünschen: Mehr Verantwortung für das eigene Kind zu tragen und eigene Entscheidungen treffen. Männer wünschen sich, dass ihre Partnerin ihnen in Sachen Baby etwas zutraut.
  • Und bei aller Leidenschaft fürs Vatersein und die Familie: Ein Abend mit Freunden bei Fußball und Bier wäre auch mal wieder schön.

 

 

Die Wunschliste der Frau

 

Frauen wünschen sich nach der Geburt in der Regel zwei Dinge: Sie möchten ihr Baby um sich haben und schlafen. Diese Wünsche schließen sich leider allzu oft gegenseitig aus. Was Frauen sonst noch vom Leben nach der Geburt erwarten:

 

  • Der Partner sollte Eigeninitiative entwickeln und selbstständig merken, wann er gebraucht wird: Wann braucht Mama eine Pause, wann ist eine Massage fällig?
  • Auch die Arbeiten im Haushalt wie Wäschewaschen oder Abspülen sollten ihm auffallen, ohne dass sie jedes Mal extra drauf hinweisen muss.
  • Gespräche rund ums Baby – ein unerschöpfliches Thema für die meisten Frauen, über das sie am liebsten mit dem Papa, aber auch mit allen möglichen anderen Menschen ständig reden.
  • In Ruhe gelassen zu werden. Klar merkt sie die begehrlichen Blicke, die er ihr zuwirft. Aber viele Frauen sind einfach zu erschöpft für Sex, haben gleichzeitig ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber und wollen das Thema deshalb am liebsten für den Moment ignorieren.
  • Zeit für sich wollen Mütter auch haben – sie brauchen sie zur Erholung und um Kraft zu schöpfen. Einfach mal die Verantwortung abgeben, fällt gar nicht so leicht. Deshalb der Wunsch, er möge doch einmal die Initiative ergreifen und sie einfach zum Kaffeetrinken mit der Freundin oder ins Wellnessbad schicken.

 

Die Wunschliste jedes Einzelnen ist sicher noch länger oder einfach ganz anders – von entscheidender Bedeutung für beide Teile ist, sich über die eigenen Wünsche und Vorstellungen klar zu werden und diese mit dem Partner zu teilen.

 

Keine Angst vor Egoismus, denn der ist überlebenswichtig und gehört zum Selbsterhaltungstrieb. Reden Sie miteinander und verstehen Sie die Wünsche der Partnerin nicht als Vorwurf oder Schuldzuweisung. Entscheidend ist, darüber nachzudenken, wie die Vorstellungen soweit wie möglich realisiert werden können. Vielleicht stellen Sie auch fest, dass sich Ihre Listen gar nicht so sehr voneinander unterscheiden wie gedacht. Die Umsetzung der Wünsche und Bedürfnisse kommen übrigens auch dem Baby zugute, denn: Nur glückliche Eltern sind auch starke Eltern.

Vaterfreuden auf Facebook   Vaterfreuden auf Twitter
Artikel bewerten
 

Autor

Redaktion