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28 März, 2016 - 08:50
 

Urlaub mit Kindern – so wird er zum Genuss

Ein Urlaub mit Kindern wird dann entspannend, wenn es den Kindern gut geht. Das bedeutet, dass sich eigene Vorstellungen wie der Urlaub stattfinden soll, oft kontraproduktiv bis eindeutig störend auf die Harmonie auswirken. Die Kunst ist also, es den Kindern recht zu machen und dabei selber Spaß und Entspannung zu haben.

© Christin Lola - Fotolia.com

Ganz besonders aufregend kann es werden, wenn mehrere Kinder in unterschiedlichem Alter mit im Gepäck sind. Dann den Tagesablauf im Urlaub mit den einzelnen Interessen und Bedürfnissen in Einklang zu bringen – fast unmöglich? Wir finden nicht, denn es gibt Unternehmungen, die machen wirklich allen Kindern Spaß und mit der entsprechenden Ruhe sogar den Eltern - und genau die gilt es, in diesem Fall zu finden.


In der Ruhe liegt die Kraft – das erste Urlaubsgesetz

Urlaub mit Kind wird meistens dann stressig und anstrengend, wenn die Eltern mit bestimmten Vorstellungen losfahren. Vor allem bei Kleinkindern ist das einfach utopisch. Selbst das bravste und pflegeleichteste Kind kriegt bestimmt Bauchschmerzen vom ungewohnten Essen oder schreit aufgrund der unbekannten Umgebung die ganze Nacht durch. Irgendwas ist immer! Das ist auch im Urlaub nicht anders. Fahren Sie also so erwartungsfrei wie möglich los. Das einzige, worauf Sie wirklich vertrauen können ist, dass Sie jede Menge Zeit mit der Familie verbringen und kaum eine Minute für sich haben.


Gut gerüstet urlaubt es sich besser

Je kleiner das Kind, umso ähnlicher sind die Regeln im Urlaub wie auch Zuhause. Ohne die richtige Ausstattung geht nichts. Ganz im Gegenteil ist es besonders wichtig, bei Ausflügen an alles zu denken. Sonst kann es schon mal passieren, dass Sie mit einem vor Hunger weinenden Kleinkind auf Bootstour sind – und niemand hat einen Keks dabei. Neben dem alltäglichen Kinderequipment gehört immer auch Sonnenmilch ins Gepäck und natürlich etwas zu trinken.


Was mögen alle?

Beim Badeurlaub auf Mallorca ist diese Frage recht leicht beantwortet. Egal wie unterschiedlich Kinder in Alter und Naturell sind, der Strand ist für alle der richtige Ort. Während Mama und der große Bruder im Wasser toben und sich in die Wellen schmeißen, bauen Sie mit dem Töchterlein den hundertsten Sandkuchen. Oder umgekehrt. Entspannen Sie sich! Wollen Sie nichts Anderes! Sie werden merken, dass dann auch für Sie der Urlaub anfängt.

Beim Urlaub auf dem Bauernhof oder in den Bergen ist es oft nötig, dass sich die Familie aufteilt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Interessen der Kinder zu verschieden sind. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht nur getrennt unterwegs sind. Mitunter muss sich jeder mal anpassen und bei einem Ausflug ins Schwimmbad oder in einen Freizeitpark finden dann doch wieder alle etwas, das ihnen Spaß macht.


Pauschal oder individuell?

Der erste Schritt der Urlaubsplanung besteht meist darin, die Art des Urlaubs auszuwählen. Mit Kindern sind Pauschalurlaube auf der einen Seite oft einfacher, denn Sie müssen sich nicht auch noch um die Versorgung mit ausreichendem und wohlschmeckendem Essen kümmern. Andererseits bieten Ihnen Individualurlaube, zum Beispiel in der Ferienwohnung, im Ferienhaus oder im Wohnmobil, die Möglichkeit, sich ganz auf die Kids und deren Rhythmus einzustellen – und das ohne zusätzliche Zwänge von außen.
Individualurlaube sind vor allem mit Babys und sehr kleinen Kindern zu empfehlen. Die essen sowieso noch nicht vom Buffet und ein schreiender Säugling auf einer Hoteletage ist für keinen der Beteiligten besonders angenehm. Für größere Kinder hingegen kann es pauschal richtig toll werden, denn Kinderanimation gibt es fast in jedem Hotel. Ein weiterer Vorteil: Den Eltern bleiben ein paar Stunden Freizeit zum Relaxen, Baden oder Shoppen - und das womöglich jeden Tag.


Auszeit bitte!

Wie zuhause auch, wird es Eltern im Urlaub schon mal zu viel. Idealerweise haben Sie und Ihre Partnerin schon vorher einen Notfallplan entwickelt und der geht ganz einfach: Der gestresste und ruhebedürftige Elternteil kriegt eine Auszeit. Ein paar Stunden am Strand oder im Liegestuhl am Pool mit einem kühlen Drink wirken hier Wunder und bringen das Urlaubsfeeling zurück. Achten Sie allerdings darauf, dass diese Regel für beide Eltern gilt und auch in Anspruch genommen werden darf. Dann stellt sich nach dem Urlaub gar nicht erst ein ungutes Gefühl ein.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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