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4 August, 2016 - 16:55
 

Gibt es für werdende Mamas einen Zeitplan zur Geburtsvorbereitung?

Die Geburtenrate steigt wieder. Erstmals seit den 80er-Jahren bekommen deutsche Frauen durchschnittlich 1,5 Kinder. Auf dem Portal von WeltN24 berichtete Sabine Menkens am 26.07.2017 über den Stopp des deutschen Trends zur Kinderlosigkeit. Speziell bei Akademikerinnen geht die Quote der kinderlosen Frauen zurück. Wünschen sich Paare Nachwuchs, warten sie gespannt auf das Ergebnis des Schwangerschaftstests. Fällt dieser positiv aus, planen die zukünftigen Mütter ihren Alltag bis zur Niederkunft. Ein Geburtszeitplan erleichtert die Vorbereitungen der Schwangerschaft.

© sianstock - Fotolia.com

Was erledigen Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel?

Nach dem Bekanntwerden der Schwangerschaft informieren werdende Mütter – meist am Ende des dritten Schwangerschaftsmonats - den Arbeitgeber über den voraussichtlichen Geburtstermin. Besteht das Verlangen, erste Voruntersuchungen von einer Hebamme vornehmen zu lassen, sollte man nach einer geeigneten Spezialistin suchen – idealerweise auch schon zur Nachsorge, da Termine in der Regel rar sind.


Zweites Schwangerschaftsdrittel - praktischer Zeitplan für die Mütter

Für das zweite Trimenon melden Sie sich für einen Geburtsvorbereitungskurs an. Im Idealfall startet er im sechsten Schwangerschaftsmonat. Ebenso suchen Sie nach einer Klinik oder einem Geburtshaus und melden sich an. Des Weiteren erkundigen sich die Schwangeren nach dem Mutterschaftsgeld. Im Internet erfahren Sie, wo Sie dieses beantragen.

Bei der Mehrzahl der Schwangeren beginnt die Gewichtszunahme ab dem vierten Schwangerschaftsmonat verstärkt. Passt den Frauen die bisherige Kleidung nicht mehr, benötigen sie Umstandsmode. Hochwertige Kleidungsstücke, die den Bauch umschmeicheln, finden sie auf der Website paulina-umstandsmode.de. Planen die Mütter, nach der Geburt nur bis zu einem Jahr zu Hause zu bleiben, erkundigen sie sich beim Jugendamt, ab wann sich die Suche nach einem Krippenplatz lohnt. Alternativ suchen sie ab dem fünften oder sechsten Schwangerschaftsmonat nach einer Tagesmutter, die sich später um den Nachwuchs kümmert.

Eine Liste von geeigneten Betreuerinnen bekommen die Schwangeren ebenfalls bei den Mitarbeitern des Jugendamts. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel ist es an der Zeit, sich nach einem Säuglingspflegekurs umzusehen. Die werdenden Väter melden Urlaub für den Zeitraum nach der geplanten Geburt des Kindes an, sofern dieser länger als zwei Wochen dauern soll.


Wichtige Vorbereitungen im dritten Schwangerschaftsdrittel

Ab dem siebten Schwangerschaftsmonat besorgen die werdenden Mütter die Erstausstattung für den Sprössling. Ebenfalls lohnt es sich bereits, die Einrichtung des Kinderzimmers zu planen. Acht Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin packen die Damen ihre Kliniktasche. Sieben Wochen vor der Geburt schicken sie die Bescheinigung des Gynäkologen, auf dem dieser den Geburtstermin verzeichnet, an die Krankenkasse. Diese erhält für das Mutterschaftsgeld Relevanz.

Spätestens drei Wochen vor der geplanten Niederkunft planen die Frauen den Transport in die Klinik. Ebenso lohnt es, eine Haushaltshilfe für die Zeit nach der Geburt zu besorgen. Zusätzlich erkundigen sich die zukünftigen Mütter nach einem Kinderarzt. Dieser übernimmt die planmäßige Untersuchungen U3, die in den ersten Lebenswochen des Kindes stattfinden. Kreativ veranlagte Schwangere entwerfen bereits die Geburtsanzeige. Sobald das Baby auf die Welt kommt, brauchen sie lediglich den Geburtstermin und das erste Säuglingsfoto einfügen.


Abschließende Tipps für die Tage vor der Geburt

Zwei Wochen vor der Geburt beginnen einige werdende Mütter, Vorräte zu besorgen und Speisen vorzukochen. Oft fehlen nach der Entbindung Zeit und Energie für die alltäglichen Arbeiten. Wenige Tage vor der Niederkunft waschen die Frauen die neu gekaufte Babykleidung.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de