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11 September, 2017 - 22:58
 

Sie ist schwanger – Sie werden Vater

Herzlichen Glückwunsch, Ihre Partnerin ist schwanger! Doch was bedeutet das eigentlich für den werdenden Vater? Wie heißt es so schön: „Vater werden ist nicht schwer.“ Das stimmt nicht ganz. Auch wenn der Kinderwunsch schon lange da war, ändert sich mit einem Mal eine ganze Menge. Ja, die Freude und der Stolz sind groß, aber es entsteht auch eine Angst vor der neuen Verantwortung. Das ist ganz normal. Nicht selten fallen Mann und Frau erst mal ins kalte Wasser. Es gibt so vieles, was Sie noch nicht wissen. Plötzlich dreht sich alles nur noch um die Frau und das Baby. Wir geben Ihnen Tipps.

© Foxy_A - Fotolia.com

8 Tipps für werdende Väter


1.    Die ersten Schwangerschaftsanzeichen erkennen
Zu den wahrscheinlichen Schwangerschaftsanzeichen gehört das Ausbleiben der Regelblutung, Müdigkeit und empfindliche Brustwarzen. Auch Übelkeit und Erbrechen sind keine Klischees. Viele Frauen sind davon betroffen. Mit viel Mitgefühl, Tee und Zwieback können Sie Ihrer Frau helfen, die anstrengenden ersten Wochen zu überstehen.

2.    Die gemeinsame Zeit genießen
Um zu verstehen, was Ihre Frau in der Schwangerschaft alles durchmacht, ist es wichtig über alles zu reden, geduldig zu bleiben und sich gegenseitig zu unterstützen. Brüten Sie gemeinsam über Namensbüchern. Durch die Stimmungsschwankungen müssen Sie einfach durch. Keine Sorge, sie bleiben nicht über die gesamten neun Monate bestehen.

3.    Seltsame Gelüste
„Ich habe Hunger.“ Aber saure Gurken, Sahne und Schokolade? Schuld daran ist die hormonelle Umstellung, die Einfluss auf den Geruchs- und Geschmackssinn hat. Machen Sie Ihrer Frau eine große Freude, kochen Sie ihr leckere Rezepte und besorgen Sie unverzüglich alles, worauf sie Appetit hat und wagen Sie es ja nicht, sie beim Essen schief anzusehen.

4.    Die Schwangerschaftsdemenz
Ihre Frau wird womöglich so gut wie alles vergessen. Seien Sie ihr nicht böse, wenn sie sich an manchen Tagen nichts von dem merken wird, was Sie ihr erzählen oder sie die Haustür einfach auflässt. Ihre Energiespeicher sind komplett leer. Ihr Körper bereitet sich gerade vor, ein neues Leben zu schaffen, da ist es vollkommen normal, dass man sich nicht merken kann, wo Autoschlüssel und Brille sind.

5.    Seien Sie liebevoll
Der Körper Ihrer Frau verändert sich stark, der Bauch wird immer runder und die Füße immer dicker. Viele Frauen fühlen sich dann nicht mehr attraktiv, reiten Sie auf keinen Fall darauf herum. Machen Sie Ihrer Frau Komplimente, bewundern Sie ihre neuen Rundungen. Zärtlichkeiten und Sex während der Schwangerschaft sind kein Tabu.

6.    Der Nestbautrieb
Die Erstausstattung für das Baby besorgen, umräumen und renovieren. An dieser Stelle können Sie sich voll und ganz einbringen. Gestalten Sie das Kinderzimmer, besorgen Sie eine Wickelkommode und bauen Sie das Babybett zusammen. Es gibt viel zu tun, es muss aber nicht alles perfekt sein.

7.    Bereiten Sie sich auf die Geburt vor
Besuchen Sie einen Geburtsvorbereitungskurs, gehen Sie mit zu den Vorsorgeuntersuchungen und lernen Sie so viel wie möglich über Geburt und Wochenbett. Der Moment, wenn Sie zum ersten Mal die Herztöne Ihres Nachwuchses hören oder das Geschlecht erfahren, ist unvergleichlich. Seien Sie vorbereitet, wenn es losgeht und merken Sie sich den Weg zum Krankenhaus. Wenn es soweit ist, wird die Fruchtblase platzen und die Wehen in einem Abstand von acht bis zehn Minuten einsetzen. Jetzt heißt es ruhig bleiben.

8.    Nach der Geburt
Der Körper Ihrer Frau muss sich von den Strapazen der Geburt erholen, um sicherzustellen, dass alle Geburtsverletzungen heilen. Es findet wieder eine starke Hormonveränderung statt, die den sogenannten Baby Blues auslösen kann. Helfen Sie also fleißig im Haushalt, beim Windelwechseln, lernen Sie Ihren Nachwuchs kennen und stehen Sie nachts regelmäßig mit auf.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de