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Gastvater
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Schreibaby - wie kann ich meine Frau unterstützen?

Hallo,

unser Sohn ist mittlerweile fünf Monate alt. Er weint seit ca. seiner dritten Lebenswoche extrem und exzessiv. Eine wirksame Methode, ihn zu beruhigen, haben wir noch immer nicht gefunden, wenn, dann waren es nur Zufallstreffer. Meine Frau ist extrem erschöpft seither und wir haben schon so viel probiert: Schreibabyberaterin, -ambulanz, viel Lektüre, viel tragen, Homöophathie, Osteopathie ... nichts, was geholfen hätte. Ich arbeite unter der Woche und wir haben keine helfenden Hände in der Nähe. Meine Frau muss mit all dem also mehr oder minder allein fertig werden, an den Wochenenden kann ich ihr helfen. Oft, wenn ich nach Hause komme, sind die Augen meiner Frau vom Weinen geschwollen - ich glaube, die beiden weinen tagsüber um die Wette. In den ersten drei Lebensmonaten hat unser Sohn nachts prima geschlafen, sodass sie sich etwas erholen konnte, mit Tagesschlaf ist ja nichts.

Kurz nach Weihnachten ist die Lage kurzfristig etwas besser geworden: Der Zwerg lernte, Sachen zu greifen, sich vom Rücken auf den Bauch zu rollen und war viel wacher, viel interessierter. Dafür sind mittlerweile die Nächte sehr unruhig, ich nehme meiner Frau die Nächte zwar ab, aber sie wird natürlich wach und kommt nicht mehr zur Ruhe. Tagsüber schläft der kleine nur gelegentlich im Kinderwagen, wenn er wach ist, schreit und meckert er. Meine Frau hat den Eindruck, es rege ihn auf, dass er vieles nicht kann. Wenn sie ihm hilft, beispielsweise dabei, sich umzudrehen, meckert er auch wieder. Es könnten die Zähne sein, aber auch nur vielleicht. Kürzlich haben wir angefangen, Beikost zu füttern, aber in 90 Prozent der Versuche endete das mit Weinkrämpfen. Meine Frau muss sich quasi rund um die Uhr damit beschäftigen, den Kleinen bei Laune zu halten, ihn vom Weinen abzulenken - und sie ist irre erschöpft.

Ein Ende dieser Schreiphase scheint nicht in Sicht. Wir würden wirklich gern das richtige tun, wollen, dass es unserem Zwerg gut geht, ich will meine Frau mal wieder lachen sehen - schließlich sollte das doch die schönste Zeit für sie sein. Sie hat sich sozial ziemlich isoliert, ihr ist es (verständlicher, aber trauriger Weise) unangenehm, so zu wirken, als käme sie mit dem Kleinen nicht zurecht. Sie kann ihn nicht trösten.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Schreibabys? Hört das irgendwann auf? Wenn ja - wann? Klar, ist unterschiedlich, aber wann hat es bei eurem Schreibaby aufgehört? Und habt ihr Tipps, wie ich meine Frau unterstützen kann? Das ist für sie und für mich eine sehr machtlose Situation ...

Danke!

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Offline
Beigetreten: 2013-04-07
Beiträge: 24
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Hallo Gastvater,
Vielleicht hilft eine Puckdecke.

Bekommt Euer Baby vielleicht zu viel Aufmerksamkeit?
Nicht böse gemeint, nur als Gedankenanstoss!

Zähne: Dentinox Gel! Vom dm oder Real oder neukaufen, auf das Zahnfleisch leicht einmassieren. Sehr hilfreich!

Ich hoffe sehr, euch evtl. Ein bisschen geholfen zu haben.

Gastvater
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Kein Ende in Sicht ...

Hallo MGW,

danke für deine Tipps - die Puckdecke wurde uns schon empfohlen, leider ohne Erfolg. Das Thema mit der Aufmerksamkeit muss ich mit meiner Frau besprechen. Ich bin ja tagsüber nicht da, sodass ich den Tagesablauf nicht mitbekomme, aber das kann durchaus ein Ansatz sein. Auch das Gel werden wir probieren - tausend Dank, denn das muss endlich aufhören, Kind & Frau sind total erschöpft ...