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6 Juli, 2013 - 11:35
 

Camping-Urlaub mit Kindern

Camping heißt in Kontakt mit der Natur sein. Wenn Sie selber Camping mögen, kann ein Camping-Urlaub mit Kind zu einem der tollsten und entspanntesten Urlaube werden, den sie je hatten. Allerdings nur, wenn Sie die richtigen Utensilien im Gepäck haben und auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

© Monkey Business - Fotolia.com

Für Kinder ist es der Hit: Sie können den ganzen Tag draußen sein, sind in der fremden Umgebung sicher wie kaum an einem anderen Ort und können große Schritte in Richtung Selbstständigkeit gehen, Spielgefährten sind meist reichlich vorhanden. Für die Eltern ist Relaxen angesagt – solange es nicht regnet.

 

 

Camping Urlaub mit Kindern muss geplant werden

Eine gute Planung ist alles. Wie bei jedem anderen Urlaub mit Kind auch, müssen die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit berücksichtigt werden. Dies entscheidet ganz maßgeblich die Frage nach dem wohin. Denn nur, wenn die Kinder zufrieden sind, können die Eltern den Urlaub ebenfalls genießen.

 

Wohin soll die Reise gehen?

Beim Camping-Urlaub ist ein kinderfreundlicher Campingplatz enorm wichtig. Diesen erkennt man an nachfolgenden Kriterien:

 

  • Es gibt großzügige und gepflegte Spielmöglichkeiten für Kinder
  • Es wird ein Freizeitprogramm für Kinder angeboten
  • Für Kleinkinder gibt es einen extra Spielplatz und ein Planschbecken
  • Es sollten Kindersanitärbereiche und Einrichtungen für Babys (Wickelplatz, Bademöglichkeit) vorhanden sein
  • Der Campingplatz sollte als Familiencampingplatz gekennzeichnet und nachts entsprechend ruhig sein
  • -Restaurant, Supermarkt und Imbiss sollten am Platz vorhanden sein
  • Badestrände in Campingplatznähe sollten kleinkindgeeignet sein, das heißt, es sollte einen Sandstrand und einen flachen Einstieg ins Wasser geben

 
In guten Campingführern, wie sie zum Beispiel der ADAC anbietet, finden Sie einen guten Überblick über die vielen Campingplätze, die als Urlaubsziel zur Verfügung stehen. Online können Sie hier nach dem passenden Campingplatz suchen:

http://www.campingfuehrer.adac.de/home/index.php

 

Vorbereitung per Camping-Checkliste – Was gehört ins Gepäck?

Wer anhand einer Checkliste packt, vergisst weniger. Im Camping Urlaub mit Kindern ist es ganz besonders wichtig, alles dabei zu haben, was man braucht und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Neben einer allgemeinen Checkliste, die Sie am besten gemeinsam mit dem Kind erstellen, sollte sich Ihr Kind auch seine persönliche Liste zum Abhaken schreiben.

Ein Beispiel für eine Camping-Checkliste finden Sie hier: http://www.einsteiger-portal.de/bumerang/camping.pdf

Besonders wenn Sie mit einem Kleinkind in den Campingurlaub ins Ausland fahren, sollten Sie genug von den vertrauten Babygläschen und die gewohnte Windelmarke mitnehmen. Dann müssen Sie sich schon nicht mit eventuellen Unverträglichkeiten und den damit einhergehenden Unpässlichkeiten Ihres Kindes rumärgern.

 

Im Urlaub muss was los sein!

Kinder finden es toll, die Tage auf dem Campingplatz zu verbringen und mit den neuen Freunden zu spielen. Sollte das doch einmal langweilig werden, muss eine Abwechslung her. Dies sollten Sie schon bei der Auswahl des Camping-Platzes berücksichtigen. Wählen Sie einen Camping-Platz, bei dem auch die Umgebung etwas Passendes für Kinder zu bieten hat.

 

Die kulinarische Versorgung

Im Camping-Urlaub darf es ruhig etwas einfacher zugehen, was die Mahlzeiten angeht, schließlich wollen sich auch die Eltern erholen. Niemand stört sich daran, wenn es zwei Tage hintereinander Nudeln mit Tomatensoße gibt. Besonders für Kinder ist das Essen meist ohnehin nicht so wichtig. Allerdings sollten Sie – vor allem bei einer Reise ins Ausland – ganz spezielle Vorlieben der Kinder berücksichtigen, damit nicht allein dadurch ein Konfliktpotential entsteht, dass es am Urlaubsort nicht die richtige Marke Cornflakes gibt.

 

Alle helfen zusammen

Diese Erfahrung ist der pädagogische Effekt, von dem Eltern und Kinder beim Camping-Urlaub profitieren. Jeder ist mal mit Abspülen dran, jeder mit Müll wegbringen. Klären Sie schon vor, spätestens aber zu Beginn des Urlaubes, wie die Aufgaben verteilt werden. Das ergibt ein schönes Miteinander und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

 

Wie viel Freiheit ist auf dem Campingplatz machbar?

Das Schöne am Camping-Urlaub ist, dass man seinen Kindern sehr viel Freiraum lassen kann. Es fahren kaum Autos und wenn, dann nur im Schritttempo, überall sind Menschen, die einem Kind auch mal weiterhelfen, wenn es hinfällt oder sich verlaufen hat. Es ist gar nicht mal so selten, dass ein Kind auf dem Campingplatz zeitweise „adoptiert“ wird. Da kann es ganz selbstverständlich bei den Eltern seiner Spielgefährten mitessen oder wird täglich zum Kuchen bei dem freundlichen älteren Paar drei Zelte weiter eingeladen. Auf Campingplätzen herrscht meist eine so lockere und ungezwungene Atmosphäre, wie man sie sich auch für den Alltag wünschen würde.

Trotzdem gelten natürlich Regeln – auch und besonders für die Kinder. So sind die Ruhezeiten einzuhalten und es ist tabu, einfach quer über den Zeltbereich von anderen zu laufen. Lautes Geschrei und Fahrradrallyes zwischen den Zelten und Wohnwägen sind ebenfalls unerwünscht. Wie viel ein Kind reglementiert werden muss, hängt von seinem Verhalten ab – sprechen Sie jedenfalls vorher gründlich über die auf dem Campingplatz gültigen Regeln.

Ein Campingurlaub kann superentspannend sein – wenn Sie an alles gedacht und auch mal Fünfe grade sein lassen. Genießen Sie es doch einfach, Ihrem Kind mal so viel Freiheit zu lassen, wie es sonst kaum möglich ist und relaxen Sie am Strand oder einfach im Liegestuhl vor dem Zelt.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de