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10 September, 2015 - 22:26
 

Der Kauf eines Einfamilienhauses will gut überlegt sein

Viele träumen den Traum vom eigenen Haus, doch die Finanzierung eines Neubaus stellt Familien heutzutage vor einige Schwierigkeiten. Der Kauf einer gebrauchten Immobilie kann eine lohnende und günstigere Möglichkeit sein, aber auch hier sind einige wichtige Punkte zu beachten.

© istock.com/LianeM

Wichtige Vorüberlegungen zum Hauskauf

Zunächst einmal sollten sich zukünftige Hausbesitzer darüber im Klaren sein, welche Art von Objekt sie prinzipiell anstreben. Soll es ein Massivhaus, ein Energiesparhaus oder eine Blockhütte aus Holz sein? Sucht man eine städtische Villa oder bevorzugt man das Leben in einem Landhaus? Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, wie viele Zimmer benötigt werden, wie groß die Wohnfläche und das Grundstück insgesamt sein sollen. Wird die Familie eher größer oder kleiner?


Außerdem steht und fällt der Traum vom eigenen Haus mit der Finanzierung. Bevor man sich konkret auf die Suche nach interessanten Immobilien macht, sollte man mit seiner Hausbank klären, welches Budget maximal eingesetzt werden kann. Zum Kaufpreis für Haus und Grundstück kommen Modernisierungskosten, Einrichtungskosten und Notargebühren hinzu. Experten empfehlen, mindestens 30 Prozent des Gesamtbetrages aus Eigenkapital finanzieren zu können. Für die anderen 70 Prozent existieren verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.


Das geeignete Objekt finden

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man auf geeignete Wohnobjekte aufmerksam wird. Eventuell erhält man im nächsten Umfeld, in der Nachbarschaft oder im Freundes- und Familienkreis Informationen über Häuser, die zum Verkauf stehen. Die Beauftragung eines Immobilienmaklers ist ebenfalls möglich, jedoch fällt hier eine Provision an. Man kann auch Zeitungsannoncen durchblättern oder im Internet recherchieren. Mithilfe der Suchmasken lassen sich die Ergebnisse in Bezug auf Budget, Wohnfläche und Zimmeranzahl gut eingrenzen.  


Hat man ein interessantes Haus gefunden, sollte die Lage des Wohnobjektes analysiert werden. Wie weit sind die Wege zu Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten? Wie gut ist die Gegend an Bus und Bahn angeschlossen? Während der ersten Besichtigung mit dem Verkäufer oder dessen Makler kann man sich einen Eindruck vom Gesamtobjekt machen, die einzelnen Zimmer besichtigen und den Garten anschauen. Denn im Gegensatz zum Neubau verfügen gebrauchte Objekte bereits über einen gewachsenen Garten.


Modernisierungsarbeiten einkalkulieren und Kaufvertrag abschließen

Bevor der Kaufvertrag abgeschlossen wird, sollte mindestens eine zweite Besichtigung des Objektes stattfinden, am besten mit einem Architekten oder Gebäudesachverständigen. Während dieses Besuchs wird das Haus vom Keller bis zum Dach auf Herz und Nieren geprüft. Wichtige Punkte sind die Wasser- und Abwasserleitungen, elektrische Installationen, die Heizungsanlage, Fenster, Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss. Außerdem untersucht der Sachverständige Wände, Böden und Decken auf Risse oder Feuchtigkeit. Zudem ist ein Blick in Bodengutachten ratsam, um frühzeitig über eventuelle Schadstoffe oder Grundwasserprobleme informiert zu sein. Wärmedämmung und Schallschutz sollten ebenso analysiert werden. Aufgrund dieser detaillierten Besichtigung kann man die notwendigen Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten besser kalkulieren und in die Gesamtkreditsumme einbeziehen.


Bei der Erstellung des Kaufvertrages sollte man darauf bestehen, dass die Formulierung „gekauft wie gesehen“ durch konkrete Angaben zu Haus- und Grundstücksgröße, festgestellten Mängeln sowie Zahlungs- und Übergabemodalitäten ersetzt wird. Das zu unterzeichnende Exemplar erhält man vom Notar zugestellt. Während der 14-tägigen Bedenkzeit sollte man den Vertrag eingehend prüfen und dem Notar alle offenen Fragen stellen. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei den Verbraucherzentralen.
 

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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