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17 September, 2015 - 13:23
 

Die Vor- und Nachteile eines Kojenbetts

Wenn es um den Kauf eines Kinderbettes geht, stehen Eltern oft vor einer großen Herausforderung. Denn die Kleinen zieht es meist zu den buntesten und auffälligsten Modellen, während für die Eltern vor allem die Qualität, der Preis und die Funktionalität wichtig sind. Ein beliebtes Modell ist dabei das Kojenbett. Doch erfüllt es wirklich alle genannten Kriterien?

© istock.com / FOTOGRAFIA INC.

Für kleine Kinderzimmer ideal

Ein Kojenbett (erhältlich z. B. bei Inhofer.de) gibt es in den verschiedensten Ausführungen, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie schaffen Stauraum und sparen Platz. Denn ein Kojenbett ist nach drei Seiten hin geschlossen, sodass es auch als Sofa genutzt werden kann. Durch die Zugabe von ein paar größeren Rückenkissen wird es eine bequeme Alternative und eine zusätzliche Tagesdecke kann möglichen Schmutz von der eigentlichen Bettwäsche des Kindes fernhalten. Denn wenn zum Beispiel auf dem Bett genascht wird, kommt es schnell zu Krümeln oder Schokoladenflecken. Eine robuste Tagesdecke kann da Abhilfe schaffen und einfach nach Bedarf in die Waschmaschine geworfen werden. Außerdem verdeckt sie wunderbar die unter dem Bett liegenden Schubladen.  

Denn je nach Modell kann ein Kojenbett ein zusätzliches Gästebett und mehrere großzügige Fächer enthalten. So ist es dann kein Problem, das viele Spielzeug ordentlich zu verstauen und einen Freund oder eine Freundin als Übernachtungsgast einzuladen. Einige Modelle des Kojenbetts vereinen so viele Ebenen unter der eigentlichen Matratze, dass für die Kleinsten eine Leiter zum Hinausteigen mitgeliefert wird. Man sollte allerdings beachten, dass Lattenroste, Matratzen oder andere notwendige Bestandteile meist nicht im regulären Lieferumfang enthalten sind. Für die Wahl der richtigen Matratze können Eltern beispielsweise die Ergebnisse von Stiftung Warentest zurate ziehen.


Wenn Kind und Eltern sich kreativ austoben

Das Kojenbett vereint  also mehrere Funktionen in sich. Es kann aber zusätzlich auch noch dekorativ sein. Denn jedes weiße Kojenbett kann in einem gemeinschaftlichen Familienprojekt in den Lieblingsfarben des Kindes gestrichen oder mit anderen Dekorationen versehen werden. So können beispielsweise gemalte Bilder oder selbst gebastelte Figuren an den Seiten angebracht werden, um das Kind in seiner Kreativität zu fördern. Doch Vorsicht: Soll das Modell noch länger im Zimmer des Kindes und späteren Teenagers verweilen, lohnt sich der Griff zu eher schlichteren Farben und wieder abnehmbarer Dekoration.

Da man ein Kojenbett außerdem für die Nutzung als Sofa nicht wie andere reguläre Betten direkt an die Wand stellen muss, können Kind und Eltern je nach Bedarf auch die Zimmeraufteilung ändern. Schließlich verändern sich mit zunehmendem Alter auch die Bedürfnisse des Kindes. Dem steht ein hochwertiges Kojenbett in nichts entgegen.


Nachteil: Der Aufbau

Ein Kojenbett kann wie bereits erwähnt je nach Ausfertigung verschiedene Ebenen vereinen. Deshalb kann der Aufbau gerade für Anfänger in der Möbelmontage zur Herausforderung werden, da einige zusätzliche Schritte und damit mehr Zeit im Vergleich zum normalen Bettaufbau nötig sind. Doch wer beim Kauf des Kojenbettes auf Qualität setzt, der sollte keine Probleme beim Verstehen der Anleitung haben. Und auch alle Vorbohrungen und Bauteile sind bei einem Qualitätsprodukt vorhanden. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, ein qualifizierter Verkäufer wird diese Mängel schnell durch seinen guten Service beseitigen.

Insgesamt sind die Faktoren Platzsparen, Funktionsvielfalt und Wandelbarkeit die großen Vorteile des Kojenbetts, während der Aufbau einmalig ein wenig mehr Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen kann. Durch ein paar individuelle Anstriche bietet die "Koje" dann einen gemütlichen Rückzugsraum für jedes Kind. Wie man außerdem durch die richtigen Rituale den Nachwuchs dann im Kojenbett auch zum Einschlafen bringt, können interessierte Väter hier nachlesen.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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