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7 September, 2017 - 12:04
 

Gefahren im Internet - der sichere Laptop für Kinder

Die Medienpräsenz der Technik hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt, so dass Kinder im Haushalt der Eltern nahezu zwangsläufig mit dem Internet in Kontakt kommen. Obgleich es durchaus wünschenswert ist, dass die Kleinsten bereits frühzeitig mit der Computertechnologie in Berührung kommen und den Umgang mit PC und Laptop erlernen, so lauern gerade im Internet auch große Gefahren. Da bereits dreijährige Kinder Tablets, Smartphones und auch Laptops bedienen, stellt dieser Umstand die Eltern vor eine Herausforderung. Es gibt zwar durchaus Kindersicherungen auf den entsprechenden Geräten, doch sollten sich die Eltern nicht blind auf diese Schutzfunktionen verlassen da sie sich in zahlreichen Fällen sehr leicht überlisten lassen.

© yiorgosgr - Fotolia.com

Eltern haben für Sicherheit zu sorgen

Das Internet ist durchaus ein wahrer Quell von spannenden und interessanten Themen, die den Kleinsten beim Aufwachsen und Lernen helfen können. Es gibt jedoch auch Themen, die die Kleinsten überfordern können oder schlichtweg unpassend sind, so dass das Surfverhalten der Kinder die Aufmerksamkeit der Eltern erfordert. Es ist die Aufgabe der Eltern, dass die Kinder auch wirklich nur die spaßigen Seiten des Internets kennenlernen und nicht Opfer von unpassenden Inhalten werden, die den Entwicklungsprozess der Kleinsten negativ beeinflussen können. Um dies zu verhindern können Eltern durchaus Barrieren errichten, so dass die Kinder erst gar nicht überfordert werden können. Diese Sicherheit kann bereits mit ein paar einfachen Mausklicks und Tastenkombinationen hergestellt werden. Dies setzt allerdings voraus, dass die Eltern auch wirklich wissen, wo die Sicherheitseinstellungen auf dem Gerät zu finden sind. Jugendschutzfunktionen können bereits dadurch eingestellt werden, dass auf einem Laptop jeder Nutzer sein eigenes Benutzerkonto mit den entsprechenden Sicherheitseinstellungen besitzt. Selbstverständlich sollten die Benutzerkonten durch individuelle Passwörter geschützt werden, so dass die Eltern das Verhalten ihrer Kinder auch kontrollieren können.


Mit Filtern Kinder schützen

Auf dem Laptop gibt es verschiedene Wege des Jugendschutzes. Mithilfe sogenannter Filtersoftware können die Eltern ihren Kindern den Weg zu unpassenden Online-Inhalten wirksam versperren, ohne sie dabei rund um die Uhr kontrollieren zu müssen. In der gängigen Praxis arbeiten gute Filterprogramme mit sogenannten Whitelists, die die freigegebenen Webseiten beinhalten. Sämtliche Webseiten, die sich nicht auf der Whitelist befinden, werden von dem Filterprogramm schlicht und ergreifend geblockt. Vorsicht sollten die Eltern allerdings bei der Verwendung von sogenannter Blacklist-Software walten lassen. Zwar gibt es auf dem Markt eine enorm große Auswahl entsprechender Programme, doch sind bei Weitem nicht alle Schutzfunktionen der Software auch wirklich gut. Gerade Jugendliche mit einem großen Technikverständnis können zahlreiche dieser Programme sehr einfach umgehen, indem sie sich ein anderes WLAN Netzwerk auswählen - sofern sie über die Zugangsdaten dieses Netzwerkes verfügen. Da jedoch Kinder mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft spielen ist es niemals gänzlich ausgeschlossen, dass Passwörter für die heimischen Netzwerke auch ausgetauscht werden. Wählt sich das Kind nunmehr einfach in ein anderes Netzwerk ein so werden die Schutzfunktionen der meisten Blacklist-Softwarelösungen regelrecht umgangen. Die sicherste Methode des Jugendschutzes im Internet ist daher stets Kontrolle durch die Eltern. Gegen das "betreute" gemeinschaftliche Surfen spricht auch nicht viel, da die Eltern auf diese Weise Gefahren frühzeitig erkennen und präventiv verhindern können.

Ab einem Alter von 11 bzw. 12 Jahren kann es durchaus passieren, dass das Kind einen Wunsch nach eigener Privatsphäre verspürt. Den sicheren Laptop für Kinder werden Eltern dann schlicht und ergreifend nicht mehr gewährleisten können. Allerdings kann mit einem guten Vertrauensverhältnis des Kindes zu den Eltern erheblich mehr bewirkt werden. Wenn die Kinder wissen, dass sie sich jederzeit und mit allen Belangen an die Eltern wenden können, wird eine Kontrolle des Surfverhaltens erheblich besser erreicht als durch das blinde Aussprechen von Verboten. Es ist und bleibt ein Faktum, dass die Kinder nun einmal mit der Technik aufwachsen müssen. Zu Anfang lohnt sich die Anschaffung eines gebrauchten oder eines refurbished Notebooks, bis das Kind den verantwortungsvollen Umgang mit dem Gerät gelernt hat. Bis zu einem gewissen Alter lässt sich die verwendete Technik auch gut durch die Systemeinstellungen und Filterprogramme sichern, doch werden diese "Barrieren" mit zunehmendem Alter des Kindes mehr und mehr unwirksam. Nur dann, wenn die Eltern auch stetig ein Interesse an ihren Kindern und dem Internet zeigen, wird sich das Kind vor den unliebsamen Inhalten auch wirklich schützen lassen. Die Eltern sind daher gefordert, eine stetige Aufmerksamkeit an den Tag zu legen und ihre Kinder niemals mit dem Internet wirklich allein zu lassen.

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Redaktion Vaterfreuden.de
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