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4 November, 2011 - 12:12
 

Kinderkrankheiten – eine Übersicht

Infektionskrankheiten gehören zur Kindheit dazu. In der Regel sind sie im Kindesalter harmlos und dienen langfristig der Stärkung des Immunsystems. In seltenen Fällen können diese Erkrankungen jedoch Komplikationen und Langzeitschäden nach sich ziehen. Einige der kindlichen Infektionskrankheiten können unbehandelt tödlich enden und erfordern eine sofortige medizinische Therapie. Für andere sind Arztbesuche nur bei schwereren Symptomen unbedingt erforderlich.

© Dan Race - Fotolia.com

Anhand der Symptome sind die meisten Kinderkrankheiten recht leicht zu erkennen, so dass man frühzeitig und angemessen reagieren kann. Aber nur der Kinderarzt kann eine gesicherte Diagnose stellen. Gegen den Großteil der typischen Kinderkrankheiten sind auch Impfungen möglich. Bei der Entscheidung, ob und in welcher Form Impfungen für Ihr Kind ratsam sind, unterstützt Sie der Kinderarzt Ihres Vertrauens.

 


Diphterie/Echter Krupp
Akute Infektionskrankheit der Atemwege, die unbehandelt tödlich endet. Spezifische Symptome sind
Infektionen der oberen Atemwege, entzündete Schleimhäute mit blutigen Belägen, faulig-süßlich riechender Mundgeruch, Halsschmerzen, Bauch- und Gliederschmerzen, Fieber und Erbrechen. Bei Auftreten dieser Symptome ist ein sofortiger Arztbesuch erforderlich. In Deutschland kommen Erkrankungen nur noch selten vor.
http://www.onmeda.de/krankheiten/diphtherie.html

 


Dreitagefieber
Eine nahezu immer harmlos verlaufende Infektionskrankheit, die von hohem Fieber gekennzeichnet ist. Nach circa drei Tagen Fieber - teilweise über 40 Grad - kommt es zu roten Flecken am Körper, die nach ein bis zwei Tagen wieder verschwinden. Das Dreitagefieber kommt gehäuft im Frühjahr und Herbst vor und betrifft Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren.
http://www.onmeda.de/krankheiten/dreitagefieber.html

 


Keuchhusten/Pertussis
Anfangs wie eine normale Erkältung mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit und leichtem Fieber. Die starken Hustenanfälle beginnen nach ein bis zwei Wochen, sind langandauernd und von Atemnot begleitet. Folgeerscheinungen des Hustens sind Erbrechen, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit. Für Säuglinge kann die Krankheit tödlich verlaufen. Hustenstillende Medikamente sind wirkungslos. Bei Verdacht auf Keuchhusten muss umgehend der Arzt aufgesucht werden.
http://www.onmeda.de/krankheiten/keuchhusten.html

 


Kinderlähmung/Poliomyelitis

Anfangs Symptome wie ein bei einem grippalen Infekt. Nach ein bis zwei Wochen ohne Symptome kommt es zu einem Fieberschub mit anschließender Hirnhautentzündung, die von Schmerzen in Rücken, Kopf und Gliedern begleitet wird. Die Wirbelsäule wird steif, es kommt zu Nackenstarre und Lähmungen im Schulter- und Beinbereich. Bei Verdacht sofort zum Arzt. Nur 1% aller Erkrankungen hat einen schweren Verlauf und zeigt Lähmungssymptome. Meist tritt die Krankheit im Alter von ungefähr 4 Jahren auf.
http://www.onmeda.de/krankheiten/kinderlaehmung.html

 


Masern
Die bekannte Kinderkrankheit beginnt mit einem entzündeten Nasen- und Rachenraum und gereizten bis entzündeten Bindehäuten. Reizhusten und Fieber sowie Flecken in der Mundschleimhaut werden von einem Fieberschub nach 3 bis 5 Tagen gefolgt. Dann erscheinen auch die typischen roten Punkte, die sich von den Ohren aus über den ganzen Körper aus breiten. Masern sind im Kleinkindalter in der Regel harmlos (hohes Fieber und dessen Nebenwirklungen einmal ausgenommen), bei Jugendlichen und Erwachsenen ist der Verlauf meist etwas schwerer. Die Ansteckung erfolgt im Kontakt mit anderen Kindern in Schule und Kindergarten.
http://www.onmeda.de/krankheiten/masern.html

 


Mumps/Ziegenpeter
Leichtes Fieber über 2 bis 3 Tage, Schluckbeschwerden und das Anschwellen der Speicheldrüsen sind die ersten Anzeichen von Mumps. Das Fieber geht für 1 bis 2 Tage zurück und auf der Mundschleimhaut erscheinen weiße Flecken. Hodenschwellungen und Bauchschmerzen können weitere Krankheitsanzeichen sein. Bei starkem Fieber sollte der Arzt aufgesucht werden. Erkrankungen in der Pubertät und im Erwachsenenalter können zur Zeugungsunfähigkeit führen.
http://www.onmeda.de/krankheiten/mumps.html

 


Pfeiffersches Drüsenfieber
Begleitet von langandauerndem Unwohlsein und Fieber entstehen am Hals starke Schwellungen der Lymphknoten, die Milz vergrößert sich. Bei der Therapie darf keinesfalls Ampicillin eingesetzt werden, da das Pfeiffersche Drüsenfieber zu einer Überempfindlichkeit gegen dieses Medikament führt. Auch bekannt als „Kusskrankheit“ wird das Pfeiffersches Drüsenfieber durch Tröpfcheninfektion und direkten Mund-zu-Mund-Kontakt übertragen. Kinder und Jugendliche zeigen die ersten Symptome 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung.
http://www.onmeda.de/krankheiten/pfeiffersches_druesenfieber.html

 


Ringelröteln
Anfangs leichtes Fieber und Rötungen meist im Gesichtsbereich, die mit Juckreiz verbunden sind. Diese Krankheitserscheinungen treten in ca. 25% der Fälle auf, in den übrigen verläuft die Krankheit symptomlos. Ringelröteln sind wenig ansteckend und kommen eher selten vor. Bevorzugt erkranken Kleinkinder und Schulkinder. Gefährlich ist die Erkrankung für schwangere Frauen, da sie Schädigungen am ungeborenen Kind verursachen kann.
http://www.onmeda.de/krankheiten/ringelroeteln.html

 


Röteln
Leichtes Fieber, geschwollene Lymphdrüsen im Kopf- und Halsbereich und der typische Ausschlag im Gesicht in Form eines Schmetterlings kennzeichnen diese Infektionserkrankung. In der Regel harmlos, stellen Röteln für schwangere Frauen ein enormes Risiko dar, da es zu bleibenden Schäden am ungeborenen Kind kommen kann.
http://www.onmeda.de/krankheiten/roeteln.html

 


Scharlach
Plötzlich auftretendes, hohes Fieber, Hals- und Kopfschmerzen, Erbrechen, Schluckbeschwerden und an der Innenseite gerötete Oberschenkel sind Anzeichen von Scharlach. Charakteristisch ist die himbeerrot belegte Zunge, die ab dem 3. Tag zu erkennen ist. Weiterhin tritt Ausschlag in Leiste und Armbeuge auf. Ohne Behandlung dauert die Krankheit bis zu sechs Wochen, deswegen sofort zum Arzt, der eine Antibiotikabehandlung einleitet. Hochzeit der Erkrankung ist von Oktober bis März, die Ansteckung erfolgt meist in Menschenansammlungen.
http://www.onmeda.de/krankheiten/scharlach.html

 


Windpocken/Varizellen
Anzeichen sind rote nässende Bläschen und sehr starker Juckreiz, begleitet von allgemeinem Krankheitsgefühl. Kratzen muss durch juckreizstillende Salben und Medikamente verhindert werden. Das Sekret aus den nässenden Bläschen ist ansteckend. Seit 2004 wird gegen Windpocken eine Impfung empfohlen. Die Krankheit tritt meist zwischen dem 3. und dem 10. Lebensjahr und gehäuft im Frühjahr und im Winter auf.
http://www.onmeda.de/krankheiten/windpocken.html

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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