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21 Juli, 2015 - 11:11
 

Mit (Klein)Kind unterwegs oder auf Reisen – die besten Tipps für Eltern

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Das gilt besonders dann, wenn man mit Kind unterwegs ist – ob auf der Fahrt in den Urlaub oder beim Gang zum Bäcker zwei Straßen weiter. Auf einige Schwierigkeiten kann man sich vorbereiten, andere lassen sich bereits im Vorfeld umgehen – und manchmal hilft nur noch kreative Improvisation.

© inarik - Fotolia.com

Mit Kindern ist man irgendwie immer auf Reisen und je kleiner sie sind, umso mehr Utensilien werden benötigt. Auf alle Eventualitäten vorbereitet oder Mut zur Lücke? Das kommt ganz auf das elterliche Naturell an. Einige Dinge sollte man aber unbedingt immer im Marschgepäck haben – und das ein oder andere lässt sich besser vorher erledigen als dann, wenn man mit Kind unterwegs ist.

 


Mit Kind unterwegs – Das gehört ins Marschgepäck


Ganz gleich, ob Sie sich auf zum Spielplatz, in den Supermarkt oder zur Oma machen, einige Utensilien sollten Sie immer mit dabei haben:


Der Proviant. Besonders wenn Kinder klein sind, können elementare Bedürfnisse wie Hunger und Durst kaum aufgeschoben werden. Möchten Sie das Geschrei eines scheinbar verhungernden oder verdurstenden Kindes vermeiden, dann sollten Sie immer die Wasserflasche und etwas zu essen dabei haben. Das gilt insbesondere an Orten, an denen man nicht mal eben etwas kaufen kann, wie beim Kinderarzt, Friseur, in der Regionalbahn oder im Reisebus.


Für Wickelkinder. Vergessen Sie niemals die Wickelutensilien. Windeln, Feuchttücher und Wechselkleidung werden nämlich dann besonders wichtig, wenn man sie nicht dabei hat. Murphys Gesetz sorgt dafür, dass sich Ihr Baby gerade dann, wenn der Ersatzstrampler mal fehlt, von oben bis unten vollpinkelt.


Niemals ohne Schnuller. Hat Ihr Kind einen, sollten Sie ihn auch dabei haben, wenn Sie mit Auto, Zug oder anderweitig unterwegs sind. Selbiges gilt für lebenswichtige Stofftiere. Fehlt dieser fürs Kind so wichtige Gegenstand werden Sie wahrscheinlich Mühe haben, es in einer fremden Umgebung zu beruhigen.


Wechselkleidung. Vorsichtige Eltern haben immer Wechselkleidung dabei, wenn sie mit Kind unterwegs sind. Gerade bei niedrigen Temperaturen kann ein Kind in nassen Kleidern äußerst anstrengend und später auch noch krank sein. Außerdem verkleckern sich Kinder unterwegs immer mal – ein frisches Shirt ist da oft praktisch.


Spielzeug für Wartezeiten. Wenn es langweilig werden könnte, sollten Sie geeignetes Spielzeug oder ein Buch zum Vorlesen dabei haben. Etwas größere Kinder können Wartezeiten oder längere Fahrten auch schon mal mit einem Hörspiel per MP3-Player überbrücken.


Für den Notfall gerüstet. Ebenfalls dabei haben sollten Sie die Krankenversicherungskarte, einige Pflaster und eventuell erforderliche Medikamente wie Asthmaspray. Falls Sie selbst vom spontanen Kopfschmerz übermannt werden, dürfen die Schmerztabletten ebenfalls nicht fehlen. Ein Handy sorgt dafür, dass Sie im Notfall schnell reagieren können.

 


Gute Tipps für die Reise mit Kind


Größere Ausflüge oder gar Reisen mit einem Kind bringen ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Neben guter Vorbereitung ist hier auch eine positive Einstellung wichtig. Außerdem helfen vielleicht die folgenden Tipps, um Kind und Eltern bei Laune zu halten:


Nur kein Stress
Setzen Sie sich zeitlich nicht unter Druck und planen Sie bei allen Ihren Unternehmungen genügend Zeit ein. Kinder spüren Ihre Anspannung, wenn Eile aufkommt und reagieren darauf nicht positiv. Rechnen Sie damit, dass alles deutlich länger dauert, wenn Sie mit Kind unterwegs sind – wegen der Pausen, die ein Kind nun einmal braucht und wegen unerwarteter Ereignisse. Wenn Sie von vornherein mit Verzögerungen rechnen, dann können Sie nur positiv überrascht werden.


Immer etwas in der Hinterhand
Wenn Kinder keine Lust mehr haben, sich zu langweilen beginnen und quengelig werden, dann hilft ab und zu der Hinweis auf den nächsten Programmpunkt, der dann speziell für das Kind ist. Beispiel: „Die Mama probiert jetzt noch das eine Kleid an und dann gehen wir mit dir auf den tollen Spielplatz / zu den Tieren / zur Eisdiele, okay?“


Neues kann überfordern – Eltern können helfen
In einer neuen Umgebung wie etwas im Urlaub  sehen Kinder vieles Neues – mitunter zu viel, um es zu verarbeiten. Zu viel Auswahl kann Kinder überfordern – zum Beispiel ein Eismann mit 20 Sorten Eis. Um sich selbst und den hinter einem stehenden Nerven zu sparen, können Eltern bei der Auswahl behilflich sein. Beispiel: „Zu Hause nimmst du doch immer Erdbeer. Hier gibt es auch ein blaues Schlumpfeis. Möchtest Du Erdbeer, Schlumpfeis oder eine Kugel von beiden?“


Im Zweifel hilft Bewegung
Wenn Kinder quengeln und Geschwister miteinander streiten, dann hilft meist Bewegung. Ganz besonders dann, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind. Machen Sie eine kurze Pause und machen Sie entweder alle gemeinsam etwas Gymnastik oder jagen Sie die Kinder auf einen Spielplatz oder über eine Wiese. Meist sind die Kinder anschließend deutlich ausgeglichener – und vielleicht sogar müde!


Wer vorsorgt, spart sich Ärger
Einigen Stress erspart man sich, wenn man vorsorgt. Das gilt besonders für Toilettengänge. Warten Sie nicht, bis Ihr Kind schreit „Papa, ich muss Pipi!“, sondern gehen Sie rechtzeitig auf die Toilette: Vor dem Einkauf im Supermarkt, vor der Führung durch die Tropfsteinhöhle, vor der Fahrt mit dem Bus oder dem Start in die Urlaubsreise. Hier hilft es, wenn einfach die ganze Familie geht – dann braucht niemand überredet werden.


Ebenso vorsorglich kann man sein Kind mit Essen und Trinken versorgen, wenn die Möglichkeiten anschließend eingeschränkt oder nicht gegeben sind.


Für den Fall der Fälle sollten Sie ohnehin immer ein Survivalkit mit den oben genannten Dingen im Kofferraum haben. Falls Sie irgendwann im Auto festsitzen packen Sie für den Winter eine warme Decke und für den Sommer einen batteriebetriebenen Handventilator ein.

 


Improvisationstalent gefragt

Fehlt eines der so wichtigen Utensilien oder haben Sie schlichtweg die komplette Ausrüstung vergessen, dann ist Ihre Kreativität gefragt. Was tun, wenn das Baby komplett nass ist und die Wechselkleidung fehlt? Wie bringt man ein kreischendes Kind zum Schweigen, das im Linienbus so tut, als wäre es kurz vorm Verhungern? In erstem Fall müssen Sie wohl ein eigenes Kleidungsstück opfern, im zweiten hilft Ihnen eventuell freundliches Nachfragen bei den Mitfahrenden weiter. Hat jemand etwas zu essen dabei? Als Vater muss man manchmal über seinen Schatten springen – denn mal ganz ehrlich, was ist peinlicher: Wenn Sie Ihr Kind nicht zur Ruhe bringen können oder wenn Sie eine Lösung haben und dafür sorgen, dass Sie umgesetzt wird?
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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