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20 August, 2016 - 10:31
 

Mit regelmäßigen Mahlzeiten optimal versorgt

Kinder sind den ganzen Tag in Bewegung, zusätzlich wachsen und entwickeln sie sich unentwegt. Dazu brauchen Sie jede Menge Energie. Je gleichmäßiger deren Nachschub über die Nahrung gewährt ist, umso besser kann sich der kindliche Organismus entwickeln.

© Ella - Fotolia.com

Nicht nur die Nährstoffversorgung wird mit regelmäßigen Mahlzeiten optimiert, zusätzlich erhält der Tag des Kindes Struktur. Dies sollte nun nicht ausschließlich über die Mahlzeiten geschehen, sie können jedoch einen wichtigen Beitrag leisten und den Tag für das Kind in einen überschaubaren und berechenbaren Rahmen setzen. Dies gibt ihm Sicherheit und die Freiheit, sich ungestört zu entfalten.


Wie viele Mahlzeiten braucht ein Kind?

Säuglinge essen sehr häufig. Ihr Magen ist noch klein und kann entsprechend wenig an Menge aufnehmen. Der Energiebedarf ist allerdings riesengroß. Nehmen die Kinder feste Nahrung ein, pendelt sich die Häufigkeit meist auf fünf Mahlzeiten ein. Frühstück, Mittag- und Abendessen stellen dabei die Hauptmahlzeiten dar, zwischendurch gibt es jeweils eine (gesunde) Nebenmahlzeit. Versuchen Sie, zusammen mit Ihrem Kind zu essen, wann immer es geht. Dies fördert das Gemeinschaftsgefühl und durch Ihr Vorbild lernt das Kind fast nebenbei die wichtigsten Ess- und Benimmregeln.


Die Hauptmahlzeiten

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler. So geht ein alter Spruch, der auch bereits für Kinder seine Berechtigung hat. Ein reichhaltiges Frühstück gibt Energie für den Tag, das Mittagessen füllt den Speicher wieder auf und ein leichtes Abendessen sorgt für einen ruhigen und erholsamen Schlaf. Sieht Ihr Kind dies möglicherweise anders und hat keine Lust zu frühstücken, dagegen aber umso mehr Lust auf ein üppiges Nachtmahl, sollten Sie sich nicht zu viele Gedanken machen. Wenn Ihr Kind satt und zufrieden wirkt und nachts gut schläft, ist auch dagegen nichts einzuwenden.

In der Regel gibt es eine warme Hauptmahlzeit. Traditionell ist dies das Mittagessen, in vielen Familien ist die warme Mahlzeit allerdings aus organisatorischen Gründen auf den Abend verlegt. Bedenken Sie in diesem Fall, dass Ihr Kind, soweit es bereits in den Kindergarten geht, täglich zwei warme Mahlzeiten einnimmt und achten Sie auf Abwechslung. Wer mittags Nudeln hatte, mag abends möglicherweise nicht schon wieder welche essen. Die warme Mahlzeit sollte möglichst vollwertig und ausgewogen sein. Ein hoher Anteil an Gemüse und hochwertigen Kohlenhydraten und wenig Fleisch (zweimal pro Woche ist völlig ausreichend) werden den kindlichen Bedürfnissen am besten gerecht.

Das Frühstück kann, je nach Geschmack des Kindes, aus Müsli oder Broten bestehen. Obst und mehrkettige Kohlenhydrate, zum Beispiel aus Vollkornbrot oder Müsli geben Ihrem Kind für die ersten Stunden des Tages die nötige Power, um richtig durchzustarten. Vergessen Sie nicht, Ihr Kind trinken zu lassen. Gerade Kindergarten- und Schulkinder trinken oft zu wenig. Die zweite kalte Hauptmahlzeit kann ebenfalls aus Broten bestehen. Wenn sie nicht auf den Abend fällt, können Sie dazu Salat reichen, alternativ mögen viele Kinder auch einen Obst- oder Gemüseteller als Fingerfood.


Snacks für zwischendurch

Bei den Zwischenmahlzeiten greifen viele Eltern zu speziellen Kinderprodukten. Hier sollten Sie beachten, dass Lebensmittel für Kinder generell zu viel Zucker enthalten. Versorgen Sie Ihr Kind lieber mit einem lecker belegten Brot, Obst oder noch einmal einer Schale Müsli mit Früchten, dazu gibt es Joghurt oder Milch. Bei der Verwendung von Müslis sollten Sie selbst gemischtes bevorzugen. Fertige Müslimischungen enthalten oft sehr viel Zucker. Einige Male pro Woche kann eine Zwischenmahlzeit auch aus Gebäck oder anderen Süßigkeiten bestehen. Achten Sie vor allem dann darauf, dass sich Ihr Kind anschließend die Zähne putzt oder notfalls einen Zahnputzkaugummi kauen kann.


Die Größe der Mahlzeiten

Jedes Kind hat einen anderen Nährstoffbedarf. Er ist abhängig von Alter, Geschlecht, Größe, Statur und Bewegungsdrang. Auch Stress ist ein Faktor, der den Appetit entscheidend beeinflussen kann. Ob Ihr Kind genug, aber nicht zu viel isst, erkennen Sie in hohem Maß an seinem Energielevel. Wirkt es fit und aktiv, ohne aber aufgedreht und unruhig zu sein, können Sie davon ausgehen, dass die Ernährung in Art und Menge in Ordnung ist. Finden Sie Ihr Kind zu dünn oder zu dick, können Sie mit dem Kinderarzt Rücksprache halten. Er wird Sie über die große Bandbreite in den kindlichen Ernährungsgewohnheiten informieren.


Zum Weiterlesen:
http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/ernaehrung0/ernaehrung2/regelmaessige-mahlzeiten/

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de