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25 April, 2017 - 23:14
 

Berufstätige Eltern – So kommt das Kind nicht zu kurz

Wenn beide Eltern ganztägig berufstätig sind, stellt sich oft ein schlechtes Gewissen ein. Kommt mein Kind auch nicht zu kurz? Die gemeinsame Zeit mit dem Kind ist natürlich begrenzt. Daher es bedarf es besonderer Aufmerksamkeit, um den Bedürfnissen es Kindes dennoch gerecht zu werden.

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass die gemeinsam verbrachte Zeit auch Qualitätszeit ist, das heißt, dass Sie Ihr Kind wahrnehmen, emotional versorgen und sich für es interessieren. Dazu gehören gemeinsame Unternehmungen, bei denen das Kind im Mittelpunkt steht. Ebenso auch der Respekt vor den Leistungen und der Selbstständigkeit des Kindes, denn es muss mit einigen Dingen ohne Ihre direkte Unterstützung zurechtkommen.


Umgang mit Krisen

Kinder durchlaufen ständig Minikrisen, die sie mehr oder weniger gut bewältigen. Eine schlechte Note, Streit mit dem besten Freund, der Sturz vom Fahrrad. Berufstätige Eltern sind in solchen Situationen oft nicht anwesend und das Kind muss selbst klarkommen. Daher sollten Sie darauf achten, dass Sie zumindest telefonisch immer erreichbar sind, damit Ihr Kind das Gefühl hat, Sie als Unterstützung im Rücken zu haben. Es sollte sich nie so fühlen als wäre es nur ein Punkt auf einer Liste, die abgearbeitet werden muss.


Struktur verschafft Familienzeit

Ordnen Sie Ihren Alltag so effizient wie möglich, um sich gemeinsame Zeit mit dem Kind zu schaffen. Dazu gehört zum einen die verbindliche Verteilung von Aufgaben an alle (gemeinsam geht es schneller), zum anderen aber ebenso das Bewusstsein, dass auch mal etwas liegen bleiben kann, wenn Ihr Kind ein Bedürfnis hat. Denken Sie darüber nach, ob Sie einige Arbeiten, zum Beispiel das Putzen, nicht an eine Haushaltshilfe vergeben können.


Konsequenz am Arbeitsplatz

Auch wenn Sie am Arbeitsplatz meist mehr als 100 Prozent geben müssen, vergessen Sie nie, dass zuhause eine Familie auf Sie wartet und sagen Sie auch einmal Nein, wenn es um Überstunden geht. Wer Familie hat, sollte seinen Ehrgeiz etwas zügeln und sich neue Ziele setzen, die den Umständen Rechnung tragen.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de