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1 November, 2017 - 23:13
 

Ein Kind kommt ins Haus – und der Hund ist schon da

Wenn sich ein Baby ankündigt, ist die Freude groß. Damit das auch für die tierischen Mitbewohner, insbesondere für den Familienhund, gilt, sind schon lange vor der Geburt einige Punkte zu beachten. Ist das Baby da, gibt es ebenfalls einige wichtige Aspekte, die Sie beachten sollten.

© vgm6 - Fotolia.com

Problematisch kann es werden, wenn man erst wenige Wochen vor der Geburt beginnt, den Hund zu Hause auf das Baby einzustellen. Denn Hunde sind Gewohnheitstiere und eine Änderung des Lebensrhythmus, wie sie sich in einer Familie mit Kind automatisch einstellt, muss für sie langsam vorbereitet werden. Deshalb sollte man sich schon so früh wie möglich Gedanken machen, an welche Neuerungen man den Hund gewöhnen muss.

  • Gerade für Hunde, mit denen man sich bisher viel beschäftigt hat, ist die Umstellung groß. Ist ein Kind im Haus bleiben sie deutlich mehr sich selbst überlassen und müssen oft einfach warten, bis Zeit für sie ist. Fangen Sie schon jetzt an, Ihren Hund daran zu gewöhnen. Lassen Sie ihn öfter allein, bringen Sie ihm bei, auf Befehl auf seinen Platz zu gehen und dort auch über längere Zeit zuverlässig zu bleiben.
  • Auch die Gassizeiten sollten Sie jetzt schon umstellen. Mit Baby ist es oft nicht möglich, gerade morgens um sechs mit dem Hund rauszugehen. Verschieben Sie den Rhythmus und gehen Sie lieber abends noch einmal spät, so dass Sie bzw. Ihre Partnerin morgens nicht so früh mit dem Hund raus müssen.
  • Kurz bevor das Baby zuhause ankommt, sollten Sie den Hund an den neuen Geruch gewöhnen. Das geht mit benutzten Babywindeln, aber auch mit Puder oder anderen babyspezifischen Produkten. Halten Sie dem Hund diese Düfte aber nicht unter die Nase, sondern lassen Sie sie jetzt schon zum Teil des „Hausgeruches“ werden.
  • Wenn das Baby dann in der Familie angekommen ist, muss eines unbedingt beachtet werden: So nett es auch wirkt – Ihr Hund darf Ihr Kind nicht beschützen. Denn wer beschützt, hat auch das Recht zu maßregeln und das tun Hunde nun mal mit den Zähnen.

 


Schließlich noch ein Wort zur Hygiene: Hunde sind Allesfresser und demnach immer mit Würmern belastet. Mindestens bis Ihr Kind drei Jahre alt ist, sollten Sie den Hund deshalb alle drei Monate entwurmen.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de