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16 Mai, 2016 - 23:19
 

Kinder und Sammelkarten

Vielleicht kennen Sie es aus der eigenen Kindheit? Kinder sammeln für ihr Leben gern: Steine, Muscheln, Schnecken oder auch Kronkorken. Das Sammeln übt eine eigenartige Faszination aus, das kennen auch viele Erwachsene. Zur Besorgnis besteht kein Grund, lediglich der Platz für die gesammelten Schätze könnte irgendwann eng werden.

Während Eltern oft noch sehr tolerant sind und sein sollten, wenn Kinder das Sammelgut auflesen, sieht es schon anders aus, wenn es um Sammelkarten oder Sammelfiguren geht. Denn dann kostet die Sache Geld und manch ein kindliches Taschengeld geht regelmäßig für Pokemonkarten oder Sammelkarten mit berühmten Fußballspielern drauf. Sie fragen sich, ob Sie das einfach so hinnehmen sollten? Hier unsere Meinung dazu.

Grundsätzlich ist das Sammeln von was auch immer gänzlich unschädlich. Wenn Kinder Dinge sammeln, die Geld kosten und das von ihrem Taschengeld bezahlen, sollten sich Eltern daran erinnern, welchen Sinn das Taschengeld hat und welche Regeln dafür gelten: Generell sollten Sie sich raushalten, es ist das Geld Ihres Kindes, nur bei sehr grenzwertigen Aktionen haben Sie das Recht, ein Veto einzulegen. Der Kauf von Sammelkarten oder –figuren fällt nicht in diese Kategorie.

Sie sind genervt von den Kartensammlungen Ihres Kindes, weil Sie den Kommerz dahinter sehen und die versteckten Werbebotschaften? Sie haben recht, dennoch sollten Sie versuchen, die ganze Sache von ihrer positiven Seite zu sehen:
 

  • Sammeln von Karten ist Gedächtnistraining für Ihr Kind, denn auf jeder Karte (oder in den Alben) sind verschiedene Infos gesammelt, die das Kind liest und in petto hat, damit es mit seinen Kameraden mithalten kann.
  • Das Tauschen der Karten schafft soziale Kontakte. Bedenken Sie, dass Ihr Kind ausgeschlossen werden könnte, wenn Sie ihm das Sammeln verbieten.


Tragen Sie also die Sammelleidenschaft Ihres Kindes mit Fassung und ziehen Sie nur dort Grenzen, wo es finanziell oder emotional übertreibt. In der Regel legt sich die Begeisterung nach einer Weile ohnehin ganz von selbst.

 

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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