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24 September, 2017 - 19:13
 

Kindererziehung mit der 1-2-3-Methode

Mit dieser Methode können Sie unerwünschtes Verhalten des Kindes konsequent unterbinden. Vor allem bei Geschwisterstreit, Störverhalten, Nörgeln oder Null-Bock-Gehabe können Sie Ihrem Kind klar und deutlich seine Grenzen aufzeigen.

© Elena kouptsova-vasi - Fotolia.com

Verhält sich Ihr Kind unangemessen, dann erklären Sie ihm, dass Sie dieses Verhalten in Zukunft nicht mehr tolerieren werden. Erklären Sie Ihrem Kind auch, dass Sie es beim nächsten Mal bitten werden, das Verhalten zu unterlassen und anschließend langsam bis drei zählen. Macht Ihr Kind dann immer noch weiter und ignoriert Ihre Aufforderung, muss es die vorausgesagten Konsequenzen in Kauf nehmen.

Je nach Konsequenz für das Verhalten eignet sich zum Beispiel die Auszeit – diese vor allem dann, wenn das Fehlverhalten des Kindes durch Emotionen ausgelöst wird, die es selbst nicht steuern kann. Im Falle eines Geschwisterstreits können Sie zum Beispiel die 1-2-3-Methode anwenden und als Konsequenz die Kinder anschließend in verschiedene Räume schicken. Andere Sanktionen sollten möglichst irgendetwas mit dem Fehlverhalten zu tun haben: Stört Ihr Kind beim Essen permanent, kann es zum Beispiel vom Essenstisch weggeschickt werden – ohne Nachtisch versteht sich. Wird mutwillig etwas zerstört, können (geeignete) Spielsachen für eine Weile fortgeräumt werden.

Geeignet ist diese Methode bereits für Kinder ab drei Jahren. Jüngere Kinder können oft den Zusammenhang zwischen dem Fehlverhalten, dem Zählen und der Konsequenz noch nicht erfassen. Die Methode sollte höchstens in stark abgemilderter Form angewandt werden.

Wichtig bei dieser Methode ist Konsequenz. Wenn Sie die Sanktion einmal angekündigt haben, sollten Sie sich nicht mehr auf Diskussionen mit Ihrem Kind einlassen.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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