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18 Oktober, 2015 - 21:42
 

Klamottenkauf mit Kind – So behalten Sie die Nerven

Schuh- und Kleiderkauf fürs Kind sind in den meisten Familien Frauensache – was aber, wenn man als Papa doch mal ran muss? Damit Sie nicht ganz unvorbereitet in diese Situation geraten gibt es von uns ein paar Tipps, wie der Klamottenkauf mit dem Kind nicht zum Fiasko wird – und Sie am Schluss mit einem frisch eingekleideten Sprössling wieder zu Hause auftauchen.

© Pavel Losevsky - Fotolia.com

Das Wichtigste, was es über den Klamottenkauf fürs Kind zu wissen gibt ist: Ihr Kind hat höchstwahrscheinlich keine Lust dazu. Spielzeug kaufen ist toll, Schuhe, Jacke und Co dagegen sind so unnötig wie sonst was, zumindest in den Augen des Kindes. Schimpfen hilft da nicht besonders viel, sinnvoller ist es, das Kind zu motivieren - wenn es sein muss, mit Versprechungen und der Aussicht auf eine attraktive Belohnung. Was Sie sonst noch tun können, um den Einkauf fürs Kind und für sich selbst möglichst unkompliziert zu gestalten, lesen Sie hier:

  • Ziehen Sie niemals mit Ihrem Kind zum Einkaufen los, wenn es hungrig und müde ist. Auch Durst kann ein echter Stressfaktor sein. Wenn Ihr Kind keine Windel mehr trägt, schicken Sie es vor dem Einkauf unbedingt noch mal auf die Toilette – nichts ist blöder, als wenn Ihr Kind ohne Hose und Schuhe im Kleidungsgeschäft steht und dringend pinkeln muss.
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Haben Sie Ihrem Kind versprochen, dass es nach dem Einkauf von Kleidern oder Schuhen – und natürlich dem widerstandslosen Anprobieren derselben – eine Belohnung bekommt, halten Sie sich daran, dass es die Belohnung erst danach gibt. Wenn Sie erst ins Spielzeuggeschäft gehen, ist die Motivation Ihres Kindes, sich brav einkleiden zu lassen, dahin.
  • Keine Geschäfte mit Fernseher! Viele Schuhgeschäfte und Kinderbekleidungsgeschäfte haben einen Fernseher im Laden stehen. Das scheint auf den ersten Blick praktisch zu sein, führt aber dazu, dass Ihr Kind wie gebannt in die Glotze starrt und gar nicht mehr mitmacht. Es im Anschluss an den Einkauf aus dem Geschäft zu bekommen, ist ebenfalls nicht gerade leicht.
  • Nicht zu viel auf einmal. Gerade kleinere Kinder schaffen nicht mehr als maximal zwei Stationen beim Klamottenkauf. Kaufen Sie also so viel wie möglich in einem Geschäft. Auch was das Anprobieren angeht, ist die Kapazität begrenzt. Allzu viele verschiedene Stücke wird es nicht friedlich anziehen.


Dass Sie selbst so ruhig wie möglich bleiben sollten, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Bleiben Sie cool und gönnen Sie sich nach dem erfolgreichen Einkauf zusammen mit Ihrem Kind ein Eis oder ein leckeres Stück Kuchen.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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