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24 Mai, 2016 - 21:58
 

Mein Kind ist in einer Mobbing-Clique!

Für Eltern ein echter Schock: Das eigene Kind mobbt gezielt Schwächere und hat sich dafür mit einer ganzen Clique zusammengerottet. Wenn Ihr Kind sich so verirrt hat, sollten Sie versuchen, herauszufinden, welches Problem es hat und ihm helfen, dieses so schnell wie möglich zu lösen.

© klickerminth - Fotolia.com

Strafen und Verachtung sind in so einem Fall mehr als kontraproduktiv und treiben das eigene Kind noch mehr in diese unsoziale Verhaltensweise hinein. Dann findet es Halt in der Clique und beugt sich meist noch extremer dem Gruppendruck. Warum Kinder andere mobben und wie Sie Ihrem eigenen Kind aus so einer Situation heraushelfen, erklärt der folgende Tipp.


Warum mobbt mein Kind?

Das kann viele Gründe haben und die gilt es zu erforschen. Denn nur, wenn Sie die Ursache kennen, können Sie Ihrem Kind auch aus der Situation heraushelfen. Oft ist den Kindern gar nicht bewusst, wie verletzend sie auf andere wirken. Sie machen einfach nach, was ältere Kinder und Jugendliche vormachen, weil Sie beeindruckt von der Stärke und Macht sind und einen ebensolchen Status anstreben. Eine andere Ursache, warum Ihr Kind andere Kinder mobbt, kann darin liegen, dass es keine anderen Verhaltensweisen kennt. Großer Druck zu Hause, zum Beispiel, was die Leistungen angeht oder auch der Gruppendruck der Freunde kann die Motivation für Mobbing von anderen sein. Finden Sie in Gesprächen und durch die Analyse Ihrer Familiensituation heraus, welche Gründe fürs Mobben bei Ihrem Kind zutreffen.


So reagieren Sie richtig, wenn Ihr Kind andere Kinder mobbt

Wenn Sie Mobbingverhalten bei Ihrem Kind feststellen, sehen Sie nicht zu, sondern greifen Sie ein – allerdings ohne sich offen gegen Ihr Kind zu stellen. Sie können es einfach wegrufen, indem Sie zum Beispiel das Abendessen ankündigen oder die Hausaufgabenzeit. Wenn Sie allein sind, sind allerdings klare Worte angebracht: Erklären Sie Ihrem Kind, dass es damit andere verletzt und traurig macht. Lassen Sie keinen Zweifel daran, dass Sie dieses Verhalten zum einen nicht gut finden und zum anderen nicht tolerieren werden. Im Gespräch sollten Sie zusammen ergründen, warum Ihr Kind mobbt und welche anderen Verhaltens-Möglichkeiten es gäbe, um die gleichen Ziele zu erreichen. Möchte Ihr Kind zum Beispiel respektiert werden, dann finden Sie zusammen heraus, wie das noch möglich ist. Wenn Ihr Kind sich kooperativ verhält, sollten Sie es durch ein Lob positiv bestätigen.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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