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1 Februar, 2017 - 01:10
 

Motivation durchs richtige Feedback

Mit positivem Feedback seitens der Eltern steigen Motivation und Leistungsbereitschaft des Kindes, ob es ums Lernen, ums Aufräumen oder darum geht, einen besonders hohen Baum zu erklettern. Je nachdem, wo Ihr Kind gerade steht, braucht es die richtigen Ansagen, um richtig durchzustarten.
 

© Köpenicker - Fotolia.com

Kinder leben im Hier und Jetzt und so fällt es ihnen manchmal schwer, sich an Aufgaben wie Lernen oder Aufräumen zu machen. In diesem Fall, aber auch, wenn sich ein Kind selbst eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt hat, hilft es sehr, wenn Eltern eine kraftvolle Anfangsmotivation geben. Im Verlauf helfen Lob und Anerkennung, aber auch anfeuernde Worte. Und am Ende, wenn die Arbeit geschafft ist, sollten Sie sich mit Ihrem Kind mitfreuen.

 

Motivation für den Anfang

Sätze wie „So energiegeladen wie Du heute bist, bist Du doch ruckzuck fertig!“ oder auch „Komm, ich helf Dir dabei, die Bauklötze einzusammeln.“ Bringen Ihr Kind erst einmal in Fahrt. Hat es mit der Aufgabe begonnen, ist schon viel erreicht.


Lob und Anerkennung für die ersten Fortschritte

„Wow, Du hast ja schon die ganzen Stofftiere in den Korb gepackt, das ging ja schnell!“ oder „Ui, schon fünf Matheaufgaben gelöst – und das in so kurzer Zeit!“ sind Balsam für das Kind und spornen es an, mit der gleichen Energie weiterzuarbeiten.


Fünf Minuten Pause – neue Energie schöpfen

In Durchhängephasen kann eine Pause angebracht sein, zum Beispiel, wenn Ihr Kind deutlich erschöpft wirkt. Wenn es einfach keine Lust mehr hat, ist es sinnvoller, eine kleine Belohnung in Aussicht zu stellen, wenn die Aufgaben schnell erledigt werden.


Gute Ergebnisse anerkennen

„Ich weiß, wie anstrengend das Aufräumen für Dich war. Toll, dass Du so gut durchgehalten hast!“ Vielleicht auch „Ich hab gesehen, dass Du Dich mit richtig viel Kraft am Baum hochziehen musstest und jetzt bist Du oben. Toll!“


Wenn es mal nicht so klappt: Anspornen und Trösten

Niederlagen lassen sich im Leben nicht vermeiden. Wenn die Schulnote schlechter ist als gedacht oder Ihr Kind an einer anderen Aufgabe scheitert, trösten Sie es, aber bedauern Sie es nicht. Besser ist ein Ansporn, es gleich noch einmal zu versuchen oder sich beim nächsten Mal noch mehr anzustrengen.

 

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