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8 Dezember, 2014 - 00:26
 

So übt Ihr Kind gerne mit seinem Musikinstrument

Ihr Kind will Klavier, Flöte, Geige oder ein anderes Instrument lernen? Toll! Musikalität muss gefördert werden, damit sie sich entfalten kann. Aber die anfängliche Begeisterung für das neue Hobby lässt beim Kind oft schnell nach und das regelmäßige Üben wird jedes Mal zum Kampf.

© Thomas Scherr - Fotolia.com

Nur wenn Ihr Kind sein Instrument regelmäßig spielt, behält es letztlich den Spaß an der Sache. Deshalb ist es wichtig, dass Sie in dieser Sache konsequent sind. Auch wenn es einmal so gar keine Lust hat oder total unmotiviert ist, sollten Sie auf das Üben bestehen. Zu viel Druck macht die Unlust allerdings noch schlimmer. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihr Kind beim Musikinstrument üben unterstützen können:

 


Was heißt Üben eigentlich?


Zum Üben gehört, dass ein einziges Stück oft wiederholt wird, bis das Kind es beherrscht. Ist es soweit, geht es daran, das Ergebnis zu verbessern. Ihr Kind sollte sich mit dem Instrument auch auskennen, also gehört auch das Reinigen oder Stimmen des Musikinstrumentes zum Üben dazu.

 


So bleibt der Spaß am Üben erhalten:

 

  • Es reicht nicht, wenn Sie Ihr Kind ans Üben erinnern: Nehmen Sie Teil daran und hören Sie ihm dabei zu.
  • Stellen Sie das Thema „Musikinstrument üben“ nicht zur Diskussion, genauso wenig wie Sie das beim Zähneputzen oder Hausaufgaben machen tun.
  • Integrieren Sie die Zeit zum Üben in den Alltag, schaffen Sie Routine, indem täglich zur gleichen Zeit geübt wird.
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht zu lange üben – Besser täglich 10 Minuten als einmal in der Woche eine Stunde!
  • Ausnahmen müssen sein: Ist Ihr Kind krank oder hatte es einen anstrengenden und langen Schultag, kann das Üben am Musikinstrument auch mal ausfallen.
  • Loben Sie es, wenn es Erfolge hat, selbst wenn diese nur klein sind.
  • Spielt Ihr Kind öffentlich vor, sollten Sie es unbedingt begleiten. Loben Sie es und zeigen Sie ihm, wie stolz sie auf es sind.

 

Wenn Ihr Kind älter wird, verlagern sich seine Interessen. Dann muss man noch mal ganz genau schauen: Ist es richtig, den Musikunterricht weiterzuführen? Gut für das Kind wäre es allemal, wenn es aber plötzlich eine Leidenschaft für Sport entdeckt, muss man abwägen, ob sich das miteinander vereinbaren lässt. Will Ihr Kind weiter den Unterricht, weigert sich aber zu üben, sollten Sie es eventuell an den Kosten beteiligen.

 


Zum Weiterlesen:


http://www.musikschule-intermezzo.de/site/pdf/Ueben.pdf
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de