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23 Juli, 2017 - 23:16
 

Verwöhnte Prinzessinnen – So reißen Sie das Ruder herum

Gerade kleine Mädchen können sooo süß sein, dass selbst die härtesten Männerherzen weich wie Butter werden. Was einmal ein allerliebstes unschuldiges Baby war, kann sich aber im Laufe der Zeit unmerklich aber stetig zur verwöhnten Prinzessin entwickeln. Meist merkt man dies zu spät und hat dann den Salat: Aus dem kapriziösen Prinzesschen, das niemand so richtig leiden kann, soll wieder ein gut sozialisiertes, ganz normales Mädchen werden.

© Brebca - Fotolia.com

Glauben Sie nicht, dass immer die Mütter es sind, die die Kinder übermäßig verwöhnen – gerade wenn es um Mädchen geht, sind auch wir Väter ausgesprochen anfällig und unsere Töchter wissen das. Leider wird das einst so bewunderte Kind schnell zum Tyrannen - nicht nur in der Familie, sondern auch in Kindergarten und Schule. Je früher Sie hier die (Erziehungs-)Richtung ändern, umso leichter ist die Umstellung für Sie wie für Ihr Kind.


Was muss die verwöhnte Prinzessin lernen?

Verwöhnte Kinder, ob Prinz oder Prinzessin, haben oft Defizite im sozialen Verhalten. Meist geht es um folgende Punkte:

  • Wie fühlen sich andere? Erzählen Sie Ihrem Kind, wie Sie sich fühlen und fragen Sie es nach seinen eigenen Empfindungen, leben Sie selbst Mitgefühl mit anderen Menschen vor.
  • Bescheiden bleiben – klare Worte sind angesagt. Formulieren Sie die Verhaltensweisen, die für Sie nervend und nicht mehr zu akzeptieren sind.
  • Warten können und Bedürfnisse aufschieben. Dies lernen Kinder bereits ab dem Kleinkindalter. Haben Sie diese Erziehungsaufgabe bei Ihrem Kind versäumt, erfüllen Sie ab sofort nicht mehr alle seine Wünsche umgehend.
  • Geben und Nehmen – Übertragung von kleinen Aufgaben, Mithilfe bei der Hausarbeit. Binden Sie Ihre Tochter in das Familienleben und den Alltag mit ein.


Rechnen Sie mit Widerstand – Kinder mögen oft keine grundlegenden Veränderungen, vor allem dann nicht, wenn sie für sie selbst unbequem sind. Und haben Sie Geduld, denn letztendlich sind Sie selbst für die Lage verantwortlich, in die Sie Ihre Tochter und damit auch sich selbst gebracht haben.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de