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20 Dezember, 2016 - 11:02
 

Weihnachtsgeschenke auspacken – Damit Ihr (Klein) Kind nicht überschnappt

Bald ist Weihnachten – die Kinder sind jetzt schon völlig hibbelig und können den großen Tag, insbesondere die so heiß ersehnte Bescherung, kaum mehr erwarten. Unsere Jüngsten stehen in den Startlöchern – wir haben ein paar Tipps, um den Run auf die Pakete unterm Weihnachtsbaum zu bremsen.

© Dream-Emotion - Fotolia.com

Geschenke sind toll und wichtig – das denken nicht nur die Kinder, sondern vor allem auch Großeltern, Onkel, Tanten und sonstige Verwandte. Im Ergebnis türmen sich unterm Weihnachtsbaum die Geschenke - und zwar in einem Maß, in dem es Kinder, insbesondere die Kleinen, gar nicht mehr verarbeiten können. Als Weihnachtsmann und Vater können Sie hier die Bremse anziehen und so dafür sorgen, dass Ihr Kind Weihnachten und Geschenke ungestresst genießen kann.


Nicht alles auf einmal

Am 24. Dezember ist Bescherung, ist schon klar. Doch das weiß Ihr Kleinkind nicht und es interessiert es auch nicht. Warum also nicht die Bescherung einfach auf alle Weihnachtsfeiertage verteilen und jeden Tag aufs Neue Geschenke auspacken? Falls Sie zu den Weihnachtsnomaden gehören, die jeden Tag bei einem anderen Teil der Familie verbringen, ergibt sich das ohnehin. Kommen die Geschenke als Pakete per Post an, verteilen Sie sie einfach auch die Weihnachtsfeiertage. So hat Ihr Kind genug Zeit und Ruhe, mit den neuen Sachen auch zu spielen.


Vorsicht vor der Überreizung

Kinder fiebern der Bescherung entgegen und können es kaum erwarten. In vielen Familien findet das Geschenke auspacken erst am frühen Abend statt – der Tag für das Kind ist angefüllt mit Ungeduld und dem Warten, dass es endlich, endlich so weit ist. Muss das sein? Kinder leben im Hier und Jetzt und je kleiner sie sind, umso weniger können sie mit der von Erwachsenen so geschätzten Vorfreude anfangen. Entweder sollten Sie an diesem Tag mit dem Kind wirklich tolle Sachen machen, um es abzulenken – oder Sie legen die Bescherung um eine oder zwei Stunden nach vorn. Damit vermeiden Sie, dass Sie ein völlig hibbeliges und überdrehtes Kind haben, das sich nur noch blindwütig auf die Geschenke stürzt und eines nach dem anderen vom Papier befreit.


Weihnachten ist ein Fest der Ruhe und Harmonie, kein Geschenkemarathon. Das sollte nicht vergessen werden. Lassen Sie durch die richtige Aufteilung beim Geschenke auspacken Ihr Kind das Wesen der Weihnachtszeit spüren. Sie selbst werden ebenfalls davon profitieren.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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