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18 Juni, 2017 - 21:55
 

Wenn Kinder in der Stadt verloren gehen

Kinder gehen schon mal „verloren“. Vor allem in der Stadt kann das zum Problem werden. Deshalb ist es besonders wichtig, im Vorfeld mit dem Kind zu sprechen und Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt. Kommt es doch zum Ernstfall, sollten Eltern und Kind ebenfalls gut gewappnet sein.

© crestajohnson - Fotolia.com

Es ist nicht nur ärgerlich und beängstigend, wenn ein Kind in der Stadt verloren geht, sondern kann vor allem auch gefährlich sein. Dem Kind klarzumachen, dass der Straßenverkehr Risiken birgt, ist noch relativ einfach. Schwieriger wird es, dem Kind begreiflich zu machen, dass ihm auch von anderen Menschen Gefahren drohen können, ohne es zu ängstigen. Klare Verhaltensregeln für den Fall der Fälle sind hier eine gute Lösung.


Regeln fürs Kind, wenn es in der Stadt verlorengeht

Ausgesprochene Stadtkinder wachsen meist damit auf - wenn Sie sich seltener in Innenstädten aufhalten, müssen Sie mit Ihrem Kind folgende Regeln durchgehen:

  • Wenn es merkt, dass es verlorengegangen ist, darf es sich nicht mehr weiterbewegen, sondern muss an Ort und Stelle warten.
  • Braucht es Hilfe, wendet es sich an einen Menschen in Uniform oder geht in ein Geschäft.
  • Größere Kinder können in ein Geschäft gehen und darum bitten, anrufen zu dürfen.
  • Gibt es weder Uniformierte noch Geschäfte in der Nähe, sollte es eine Frau ansprechen.
  • Es darf weder mit Mann noch Frau mitgehen, Ausnahme sind Wachmänner oder Polizisten.


Vorsichtsmaßnahmen der Eltern

Größeren Kindern kann man in der Stadt ausnahmsweise ein Handy überlassen, wenn sie damit umzugehen wissen, kleineren Kindern schreibt man am besten die Handynummer auf den Arm. Damit die Kinder erst gar nicht verloren gehen, ist es wichtig, die Aufmerksamkeit zu halten. Ist man in einem großen Kaufhaus unterwegs, kann man die Kinder auch schon mal für kurze Zeit vor dem sicher vorhandenen Fernseher „parken“. Dann kann man sich ziemlich gewiss sein, dass sie sich von dort nicht wegbewegen und kann seine eigenen Einkäufe konzentriert und in Ruhe erledigen.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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