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28 April, 2017 - 19:55
 

Handwerken mit Kindern

Kinder lieben es, selbst Dinge zu gestalten und Neues auszuprobieren. Ein Nachmittag in Papas oder auch Opas Werkstatt eröffnet nicht nur Jungs, sondern auch Mädchen neue Welten. Sie können bereits Erlerntes anwenden und neue Techniken ausprobieren. Der Spaßfaktor ist dabei garantiert, wenn einige Regeln befolgt werden.

© S.Kobold - Fotolia.com

Selbst ohne eigene Werkstatt kann man mit dem Kind handwerkliche Arbeiten ausprobieren. Für Laubsägearbeiten oder Elektrobasteleien kann man genauso gut den Küchentisch oder den Schreibtisch nutzen. Wichtig ist es, für eine sichere Arbeitsumgebung zu sorgen und alles Empfindliche aus dem Weg zu räumen oder zu schützen.


Sicherheit steht an erster Stelle

Vor allem kleinere Kinder können ihre eigenen Fähigkeiten noch nicht so gut einschätzen. Sie haben eventuell noch leichte Schwächen in der Motorik und dementsprechend eine weniger ausgeprägte Körperbeherrschung. Deshalb muss besonders sicher gearbeitet werden. Säge- oder Schnitzarbeiten sollten mit entsprechenden Schutzhandschuhen durchgeführt werden. Wird mit elektrischen Geräten geschnitten oder geschliffen, macht eine Schutzbrille Sinn.


Erst reden, dann Handwerken

Bevor das Handwerken losgeht, sollten Sie mit Ihrem Kind Regeln und Gefahren besprechen. Dies gilt insbesondere bei der Arbeit mit elektrischen Geräten und allem, was schneidet. Es muss ganz klar sein, wer in diesen Dingen das Sagen hat. Wichtige Regeln sind:

  • Mit Werkzeug fuchtelt man nicht und rennt auch nicht herum.
  • Spitze Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Messer werden am Griff gefasst und mit der Spitze nach unten getragen.
  • Scheren werden mit geschlossenen Klingen und in der Faust getragen.
  • Nach der Benutzung wird das Werkzeug wieder weggeräumt.
  • Je nachdem, was gearbeitet wird, muss die betreffende Schutzkleidung betragen werden.


Einfach mal machen lassen

Gerade Väter neigen dazu, ihren Kindern die Dinge aus der Hand zu nehmen oder allzu viele Anweisungen zu geben, weil sie es selbst ja viel besser und schneller können. Vermeiden Sie das und lassen Sie Ihr Kind selbst herausfinden, wie man die Säge am besten hält und in welche Richtung sich die Schraube nun aufdrehen lässt. Auch wenn die Arbeiten dann länger dauern, was soll’s. Schließlich werkelt Ihr Kind zum Vergnügen und das sollten Sie in diesem Fall auch tun.


Zum Weiterlesen:
http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/kindersicherheit/kindersicherheit05/ungetruebte-bastelfreuden-umgang-mit-werkzeug/
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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