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13 August, 2015 - 08:05
 

Damit das Haarewaschen nicht zum Drama wird

Haare waschen ist für viele Kleinkinder ein Riesenproblem. So sehr sie das Baden lieben, so sehr geraten sie in Aufregung oder sogar Panik, wenn die Haarwäsche ansteht. Grund dafür können schlechte Erfahrungen, unschöne Gefühle oder auch die gefürchtete Trotzphase sein. Auch wenn das Haare waschen beim Kind nicht allzu oft nötig ist, manchmal muss es eben doch sein.

© Brebca - Fotolia.com

Damit die Haarpflege nicht jedes Mal zum Kampf wird, sollten Sie zusammen mit Ihrem Kind ergründen, was am Haare waschen eigentlich so unangenehm ist. Wenn Ihr Kind sprechen kann, fragen Sie doch einfach mal. Vielleicht stinkt das Shampoo oder es hat Angst, dass ihm Wasser in die Augen läuft, findet Fönen grässlich oder hasst das Abtrocknen mit dem kratzigen Handtuch. Wenn das Problem erkannt ist, dann können Sie anfangen zu experimentieren und Methoden suchen, die das Haare waschen für Ihr Kind weniger unangenehm machen:

  • Nehmen Sie statt der Brause einen Becher, um die Haare des Kindes nass zu machen.
  • Wechseln Sie das Haarshampoo und verwenden Sie ein Kindershampoo, das nicht in den Augen brennt – oder lassen Sie das Shampoo einfach weg. Kinderhaare fetten noch nicht, also ist die Reinigung mit Shampoo nicht jedes Mal erforderlich.
  • Einige Kinder reagieren positiv darauf, wenn sie sich das Shampoo selbst aus den Haaren waschen dürfen.
  • Bei sehr unkooperativen Kindern funktioniert häufig, das Angebot, dass die sich eine Schwimmbrille oder Taucherbrille aufziehen dürfen, wenn die Haare gewaschen werden.
  • Wenn der Fön zu laut ist, besorgen Sie einen leiseren.

Oft ist es schon hilfreich, wenn Ihr Kind fühlt, dass Sie seine Ängste und sein Unwohlsein ernst nehmen. Es wird dann ebenfalls kooperativer werden und mehr Bereitschaft zeigen, nach einem Lösungsweg zu finden.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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