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30 September, 2014 - 22:28
 

Fieber messen

Ihr Kind ist krank und hat wahrscheinlich Fieber? Dann ist es wichtig, die Temperatur zu messen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ist das Fieber über einen längeren Zeitraum höher als 39 Grad, ist ein Besuch beim Kinderarzt angebracht.

© Alexander Raths - Fotolia.com

Es gibt verschiedene Arten, Fieber zu messen, die sich in der Handhabung und in der Genauigkeit unterscheiden. Keinesfalls sollten Sie heute noch ein herkömmliches Fieberthermometer mit Quecksilbersäule verwenden. Quecksilber ist hochgiftig - zerbricht das Thermometer, verdunstet es und es werden giftige Dämpfe frei.


Rektale Messung – die genaueste Methode

Das Fieber messen im After ist so genau wie keine andere Messmethode und lässt sich bei Säuglingen gut anwenden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Thermometer nicht zu tief in den After eingeführt wird und sich das Baby durch heftige Bewegungen nicht verletzt. Kleinkinder wehren sich häufig gegen diese Art der Temperaturmessung. Sie sollten Ihr Kind nicht festhalten und gewaltsam im After Fieber messen, sondern in diesem Fall lieber eine andere Methode wählen.


Infrarotmessung im Ohr

Diese neue Methode ist fast ebenso genau wie die rektale Messung und dauert nur wenige Sekunden. Das Thermometer wird dabei kurz ins Ohr eingeführt. Dies ist für Kinder die angenehmste Art Fieber zu messen. Selbstredend benötigen Sie für diese Art der Fiebermessung auch ein spezielles Thermometer.


Messung im Mund oder unter der Achsel

Bei diesen Messmethoden müssen Mess-Ungenauigkeiten mit eingerechnet werden. Bei der Messung im Mund darf aus Sicherheitsgründen kein Quecksilberthermometer verwendet werden. Die Spitze des Thermometers sollte unter der Zunge liegen. Die Abweichungen bei diesen Messmethoden liegen zwischen 0,5 und einem Grad unterhalb der tatsächlichen Körpertemperatur.

 


Zum Weiterlesen:


http://www.medizinfo.de/kinder/fieber/fiebermessen.htm
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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