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14 November, 2017 - 01:20
 

Was tun, wenn Babys verschleimt sind

Säuglinge leiden besonders, wenn Nase und Atemwege durch Schleim verstopft sind, denn sie können sich weder schnäuzen noch haben sie genug Kraft, um richtig abzuhusten. Um dem Baby zu helfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

© Hannes Eichinger - Fotolia.com

In der Apotheke sind sogenannte Nasenabsauger erhältlich, die allerdings teilweise kritisch zu betrachten sind. Darüber hinaus gibt es verschiedene Tipps und Tricks, die dem Säugling helfen, den lästigen Schleim in den Atemwegen loszuwerden.


So kann Ihr Baby wieder frei atmen

Das probateste Mittel, Babys Nase freizubekommen ist die Muttermilch. Sie kann direkt oder mit Hilfe einer Pipette in die Nase eingeträufelt werden. Ebenso wirksam ist eine NaCl 0,9% - Lösung (Kochsalzlösung). Der Schleim wird verflüssigt und läuft aus der Nase ab. Unterstützt wird der Vorgang dadurch, dass man das Baby auf den Bauch legt.

Ein Nasensauger erzeugt einen leichten Unterdruck, mit dessen Hilfe der Schleim aus der Nase gesaugt wird. Besonders gut funktioniert das Mucex Schleimabsauggerät für Neugeborene, das in der Apotheke erhältlich ist. Schleimklumpen in der Nase müssen vorher mit Feuchtigkeit gelöst werden.


So werden die Bronchien des Säuglings frei

Hat ein Baby verschleimte Bronchien, kann ihm das große Probleme bereiten. Sehr kleine Kinder sind noch nicht in der Lage, Schleim effektiv abzuhusten. Erhalten sie aufgrund einer Atemwegserkrankung Schleimlöser, ist es wichtig, den Abgang des gelösten Schleims zu unterstützen. Dies funktioniert gut, wenn Sie Ihr Baby häufig (unter Aufsicht) auf den Bauch legen. Ansonsten sollte der Säugling am Kopfende etwas erhöht liegen. Das lässt sich leicht durch ein zusammengelegtes Handtuch unter der Matratze erreichen. Lassen Sie Ihr Kind sehr viel trinken, auch ein warmes Bad kann den Schleimabgang fördern.

Grundsätzlich sollte die Luft in den Räumen, in denen sich das Baby aufhält, nicht zu trocken sein. Dies beugt Atemwegsinfektionen vor. Als optimal wird eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent angesehen. Ein Luftbefeuchter kann hier im Zweifel nachhelfen.

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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