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21 Juni, 2017 - 20:57
 

Wichtiges zum Thema Sonnencreme

Sonnenschutz ist wichtig, vor allem für zarte Kinderhaut. Neben vielen anderen Maßnahmen gehört eine gute Sonnencreme unbedingt mit dazu. Allerdings reicht nicht nur die Qualität des Produkts und sein Lichtschutzfaktor, auch die richtige Handhabung ist wichtig.

© klickerminth - Fotolia.com

Je weniger Sonnenbrände ein Mensch in seinem Leben mitmacht, umso besser. Und Kinder sind besonders gefährdet. Zum einen, weil Ihre Haut noch empfindlicher gegen UV-Strahlung ist, zum anderen, weil sie viel mehr Zeit in der Sonne verbringen als wir Erwachsenen. Deshalb gilt: Im Sommer niemals ohne Sonnencreme, selbst, wenn die Sonne gar nicht zu sehen ist, kann es nämlich zum Sonnenbrand kommen.

 

  • Verwenden Sie spezielle Kindersonnenmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Optimal sind physikalisch wirkende Sonnenschutzmittel. Sie enthalten reflektierende Pigmente und sind sofort nach dem Auftragen wirksam. Sonnencremes, die chemisch wirken, können zum einen Schadstoffe an die Haut abgeben und müssen zum anderen etwa 20 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden.
  • Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, dass es sich um ein Produkt ohne Parfum, Konservierungsstoffe und Farbstoffe handelt, das vermindert das Risiko von allergischen Reaktionen.
  • Wie gut eine Sonnencreme wirkt, hängt davon ab, wie vollflächig und dick sie aufgetragen wird. Hier können Sie nach dem Motto „Viel hilft viel“ vorgehen und lieber etwas dicker als zu dünn eincremen.
  • Regelmäßiges Nachcremen muss sein. Durch Schweiß, Wasser oder einfach auch durch die Zeit lässt die Wirkung der Sonnencreme nach, das gilt auch dann, wenn auf der Verpackung „wasserfest“ steht.
  • Verwenden Sie möglichst frische Sonnencreme, denn mit der Zeit lässt die Wirkung nach und der Lichtschutzfaktor sinkt. Auf vielen Sonnencremes ist ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt, an dem Sie sich orientieren können.
  • Irgendwann ist Schluss: Selbst bei einem Lichtschutzfaktor von 50 kann Ihr Kind nicht unbegrenzt lange in der Sonne bleiben. Je nach Alter und Intensität der Sonne sollte es nach zwei bis vier Stunden in den Schatten oder mit T-Shirt und Sonnenhut ausgestattet werden.

 


Hat Ihr Kind doch einmal einen Sonnenbrand abbekommen, ist schnelle Hilfe erforderlich. Einreiben der verbrannten Stellen mit Olivenöl ist ebenso hilfreich wie ein Umschlag mit Essigwasser, Zitronensaft, kalter Vollmilch oder Quark. Die Wickel sollten so lange regelmäßig erneuert werden, bis der Schmerz nachlässt.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de