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4 Juli, 2012 - 00:26
 

Die drei Räuber von Tomi Ungerer

Das Waisenkind Tiffany soll ins Waisenhaus und hat Glück – es wird von den drei Räubern geraubt. Das Kinderbuch „Die drei Räuber“ stammt bereits aus dem Jahr 1963, ist aber immer noch aktuell und bei Kindern ab zwei Jahren beliebt.

Dieses Buch übt nicht nur auf Kinder, sondern auch auf Erwachsene eine eigenartige Faszination aus – warum, weiß man selbst nicht so genau. Die Geschichte ist ebenso puristisch erzählt wie die Illustrationen angelegt sind und trotzdem, man muss dieses Buch einfach mögen und immer wieder vorlesen und hören.

Die Geschichte ist sehr schnell erzählt: Tiffany soll ins Waisenhaus, wird auf dem Weg dorthin allerdings von drei grimmigen Räubern entführt. Die Räuber finden Tiffany so erfrischend, dass sie sich gleich aufmachen, um noch andere Waisenkinder zu suchen. Besonders lehrreich und doch so gar nicht moralisch sind die Überlegungen Tiffanys, was die Räuber denn nun mit dem ganzen geraubten Geld vorhaben. Da die Räuber keine Ahnung haben, hilft ihnen das kleine Mädchen auf die Sprünge: Sie kaufen mit den geraubten Schätzen ein Schloss, in dem Platz für alle Waisenkinder zum Leben ist und um das herum später sogar eine Stadt entsteht.

Die klare Sprache des Buches lässt ebenso wie die Bilder, die in weiten Teilen groben Scherenschnitten gleichen, viel Spielraum – den Eltern beim Vorlesen und dem Kind dabei, sich die Figuren und die Geschehnisse vorzustellen.

Die Geschichte von Tiffany und den drei Räubern wurde im Jahr 2007 als Animationsfilm und als Hörbuch produziert. Hayo Freitag hat die Geschichte erweitert und so genial umgesetzt, dass einem in manch einer Szene die Tränen kommen – mal vor Lachen, mal vor Traurigkeit.

Die gebundene Ausgabe der Drei Räuber ist bei Amazon oder im Buchhandel erhältlich.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de