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7 März, 2012 - 12:45
 

Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak

Die deutsche Ausgabe des Buches hat nur 333 Wörter. Mit dieser geringen Anzahl schaffte es der amerikanische Autor Maurice Sendak, seinen Protagonisten Max eine fantastische Geschichte auf einer fernen Insel erleben zu lassen. „Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein geradezu poetisches Kinderbuch, das zum Träumen einlädt.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Der Junge Max tobt als Monster verkleidet herum und verärgert so seine Mutter, die ihn ohne sein Abendbrot auf sein Zimmer schickt. Daraufhin verwandelt sich das Zimmer in einen Wald an einem Meer, auf dem ein Segelboot schaukelt. Mit diesem fährt er zu den wilden Kerlen - großen Monstern, die sich von ihm zähmen lassen und ihn schließlich zu ihrem König machen. Doch Max bekommt Heimweh - und Hunger. Somit verabschiedet er sich und segelt wieder zurück. Wieder in seinem Zimmer angekommen stellt er fest, dass sein Abendessen auf dem Tisch steht und sogar noch warm ist.

Maurice Sendaks Geschichte ist eine Hommage an die kindliche Fantasie, die es spielend schafft, aus noch so unwirtlichen Situationen etwas Gutes zu machen. Sendak selbst bezeichnet seinen Protagonisten Max als: „..meine tapferste und damit auch meine liebste Schöpfung.“ Die wunderschönen Zeichnungen Sendaks machen das Buch zu einem zeitlos lesenswerten Kinderbuch, an dem auch Eltern ihren Spaß haben.    

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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