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24 Juni, 2016 - 14:03
 

Alles, was fürs Wickeln wichtig ist!

Die richtige Windel zu finden ist ein großer Akt und gerade als Vater im Supermarkt ist man schnell überfordert. Die Regale quellen über mit Windeln und verschiedenen Produkten, die „natürlich“ immer sehr wichtig erscheinen. Viele Väter wählen die altbewährten Klassiker, die schon in der eigenen Kindheit genutzt wurden. Jedoch sollte man bedenken, dass nicht jedes Kind gleich ist. Deswegen ist es sehr praktisch, dass es eine große Auswahl im Handel gibt. Somit kann der Windelkauf genau auf das eigene Kind zugeschnitten werden.

© Dziurek - Fotolia.com

Welche Voraussetzungen bringt das Baby mit?

Beim Windelkauf ist wichtig zu wissen, wie es dem eigenen Kind geht, was es für Vorlieben hat und wie es sich verhält. Immerhin gibt es heute nicht nur eine Windel, die auf alle „Typen“ zugeschnitten sind. Deswegen sollte man sich ganz genau die Beschreibungen anschauen. Gerade beim Kauf im Internet ist das eine große Hilfe. Im Supermarkt trifft man meist nur auf „Oberbegriffe“, wie besonders saugstark. Doch viel anfangen kann man damit nicht. Im Internet wird näher auf die Windel eingegangen. Am wichtigsten zu wissen ist, wann die Windel getragen werden soll. Beispielsweise bewegen sich junge Kinder nicht sonderlich viel, wenn diese wach sind. Dafür drehen sie sich umso mehr in der Nacht. Ältere Kinder sind aktiver, weshalb auch die Tageswindel gut sitzen sollte und nicht verrutschen darf. Auf den Windelpackungen ist es in der Regel aufgedruckt, für welches Alter das Modell empfohlen ist. Daran kann man sich als Vater orientieren. Ansonsten muss darauf geachtet werden, ob das Kind nicht unter einer Allergie leidet. Immer mehr Kinder kommen mit sehr empfindlicher Haut auf die Welt, was durch verschiedene Chemikalien und Zusätze in der Windel noch verschlimmert werden kann. Sollte ein solcher Fall vorliegen, sind Bio-Windeln meist die beste Wahl. Diese sind in der Regel frei von Chemikalien und Zusätzen, die Allergien auslösen können.


Eine Alternative: Die Stoffwindel

Als Vater sollte es einem klar sein, dass die klassische Wegwerfwindel nur eine Lösung darstellt. Wohl die erste Windel der Welt war nicht zum Wegwerfen gedacht, sondern zum Waschen. Auch heute gibt es noch die beliebten Stoffwindeln, die viele Vorteile mit sich bringen. In Anbetracht des Aufwands ist diese Art des Wickelns natürlich komplizierter. Immerhin muss man nicht nur die Windel regelmäßig wechseln, sondern das benutzte Modell auch waschen. Schnell kommen Väter in stressige Situationen. Doch dafür ist die Stoffwindel sehr gut fürs Kind. Viele Babys vertragen die Stoffwindel besser, da keine Chemikalien genutzt werden. Alleine beim Kauf vom Vlies muss darauf geachtet werden, dass jenes naturbelassen ist. Zusätzlich spart man sich eine Menge Geld. Zum Lebensstart reicht es aus, wenn man rund 20 Stoffwindeln erwirbt. Optimal ist es, wenn „mitwachsende“ Modelle gewählt werden. Dadurch ist es nicht notwendig, dass immer wieder neue Windeln gekauft werden müssen, wenn das Kind wächst.


Den perfekten Wickelplatz einrichten

Hat man erst mal die richtige Windel, ist es damit noch nicht getan. Als fürsorglicher Vater kann man nicht direkt loslegen, sondern es muss ein Wickelplatz eingerichtet werden. Das ist eine Aufgabe, die schon vor der Geburt abgeschlossen werden sollte. Es gibt drei Aspekte, die beim perfekten Wickelplatz ein Muss sind: Der Wickeltisch, eine Wärmelampe sowie eine Wickelunterlage. Nur so kann das Wickeln mit den neuen Windeln beginnen, unwichtig ob Wegwerf- oder Stoffwindeln.

Wickeltisch: Beim Kauf eines Wickeltisches sollte darauf geachtet werden, dass dieser ausreichend Platz bietet. Kinder werden durchschnittlich bis zu einem Alter von drei Jahren gewickelt, weshalb der Wickeltisch nicht zu klein ausfallen darf. Darüber hinaus muss dieser viel Sicherheit bietet. Es ist ein Muss, dass die Seiten einen Rahmen bilden, sodass das Kind nicht einfach vom Tisch rollen kann. Vor allem in den späteren Jahren ist das entscheidend, denn in dieser Zeit werden die Kinder aktiver. Der letzte große Punkt bei einem Wickeltisch ist, dass dieser über ausreichend Stauraum verfügt. Zwar kann man Windeln, Puder und Co. auch woanders lagern, doch beim Wickeln sollten diese immer zur Hand sein. Deswegen sind Fächer und Schubladen unter der Wickelfläche optimal.

Wärmelampe: Eine Wärmelampe ist ein schönes Extra, was gerade in der kalten Jahreszeit ein wahres Highlight ist. Während des Wickelns wird das Kind durch die Lampe warm gehalten und es beginnt nicht zu frieren. Besonders als ungeübter Wickler kann die gesamte Prozedur doch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dann ist es gut, wenn eine Wärmelampe für das Wohl des Babys sorgt. Ebenso ist eine solche Anschaffung ratsam, wenn das Kind in einem Wintermonat geboren wurde, aber auch, wenn der Wickelplatz eher in einer kühlen Räumlichkeit steht, wie einem Schlafzimmer.

Wickelunterlage: Den Abschluss des perfekten Wickelplatzes macht die Unterlage. Immerhin muss sich das Baby wohlfühlen und bequem liegen. Deswegen sollte eine weiche, abwaschbare Matte vorliegen, auf der das Kind gewickelt werden kann. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass in der Matte keine Schadstoffe enthalten sind. Perfekt ist ein PVC-freier Kunststoffbezug. Soll das Baby noch etwas bequemer liegen, kann zwischen der Unterlage und dem Kind ein weicher Stoffbezug gezogen werden. Bei Bedarf kann dieser bequem in der Waschmaschine gereinigt werden.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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