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28 Mai, 2017 - 17:20
 

Augenkrankheiten bei Kindern – häufige Symptome und Krankheiten erkennen

Gerade bei kleinen Kindern sind juckende, brennende oder tränende Augen keine Seltenheit. Die empfindlichen Organe werden schließlich allerhand Bewegung, Dreck und anderen Einflüssen ausgesetzt, die sie beschädigen können. Um schlimme Augenschäden zu vermeiden, ist es wichtig, Symptome frühzeitig zu erkennen.

©istock.com/Wavebreakmedia

Wann Sie zum Augenarzt gehen sollten

Viele Kinder haben häufig mit entzündeten Augen zu kämpfen. Dahinter muss nicht zwangsläufig eine ernsthafte Krankheit stecken – dies kann jedoch der Fall sein. Eltern sollten daher die Symptome einschätzen können, und wissen, wann ein Besuch beim Augenarzt angebracht ist. Gerade bei schmerzenden oder eiternden Augen sollte keine Zeit verschwendet werden. Einen Überblick über die häufigsten Augenkrankheiten bei Kindern und ihren Symptomen finden Sie hier.


Verstopfte Tränenkanäle sind bei Säuglingen normal

Der Tränennasengang vieler Säuglinge ist noch nicht gänzlich geöffnet, weshalb Verstopfungen sehr leicht entstehen können. Tränenflüssigkeit aus den Augen kann dann nicht in die Nase ablaufen und sammelt sich im Auge, das wässrig wird und leicht verklebt. Ein leichtes Tränen ist in den ersten Monaten nach der Geburt normal und daher noch kein Grund zur Sorge. In den nächsten Wochen werden sich die Tränengänge von alleine weiten. Eltern können jedoch die Tränensäcke mit leichtem Druck massieren, sodass die Flüssigkeit besser ablaufen kann. Zur Reinigung der Augen empfiehlt sich ein lauwarmer Waschlappen, mit dem Sie die Tränenflüssigkeit vorsichtig beseitigen. Erst bei sehr starkem Tränen oder Schmerzen sollten Sie dann einen Augenarzt konsultieren, um der Ursache auf den Grund zu gehen.


Gerstenkörner am Kinderauge gut beobachten

Das Portal Blickcheck beschreibt Gerstenkörner (Hordeolum) als eine Entzündung der Talg- oder Schweißdrüsen, die am Augenlid liegen. Zu erkennen ist diese Krankheit zu Beginn an mit rötlichen Schwellungen der Lider sowie einem verstärkten Tränenfluss. Aber auch Lichtempfindlichkeit und gelblicher Eiter sind ein Hinweis auf ein entstehendes Gerstenkorn, welches in der Regel starke Schmerzen verursacht. Viele Kinder bekommen häufig Gerstenkörner, dennoch sollten wiederholte Entzündungen von einem Augenarzt untersucht werden, um Diabetes als Ursache ausschließen zu können. Meist wird die Krankheit von Bakterien hervorgerufen, weshalb sie auch ein Hinweis auf mangelnde Hygiene oder ein schwaches Immunsystem sein kann. Eltern sollten bei einer solchen Entzündung auf jeden Fall verhindern, dass das Kind daran kratzt. Trockene Wärme, etwa von einer Infrarotlampe, kann die Heilung beschleunigen. Im Zweifelsfall sollte jedoch immer ein Arzt einen Blick darauf werfen.


Bindehautentzündungen sind besonders bei Kleinkindern häufig

Bindehautentzündungen sind bei Kleinkindern oft anzutreffen und werden durch Bakterien oder Viren verursacht. Dabei werden die Gefäße der Bindehaut vermehrt mit Blut versorgt, was zu geröteten und brennenden Augen sowie Schwellungen führt. Sind Bakterien die Ursache, tritt gelber Eiter am Auge aus, während es sich bei viralen Entzündungen eher um ein wässriges Sekret handelt. Letztere verheilen in ein paar Wochen von alleine, bakteriell bedingte Bindehautentzündungen sollten jedoch von einem Arzt behandelt werden. Gerade in der Pollenzeit kann die Krankheit auch gefährlich werden. Vorsicht: Bindehautentzündungen sind hoch ansteckend. Verwenden Sie daher immer neue Waschlappen zur Augenreinigung und vermeiden Sie direkten Kontakt.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de