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19 März, 2012 - 14:01
 

Ausschlafen am Wochenende – Die besten Tipps für Eltern

Endlich mal wieder ausschlafen – für viele Eltern ist das ein sehnlicher Wunsch. Am Wochenende bis neun oder wenigstens bis acht liegen zu bleiben scheint unmöglich. Dennoch gibt es einige Tricks, mit denen Sie sich doch die eine oder andere Minute im gemütlichen Bett sichern können.

© LanaK - Fotolia.com

Besonders ärgerlich ist in dieser Sache ein Phänomen, mit dem viele Eltern konfrontiert sind: Unter der Woche ist der Sprössling morgens kaum wachzukriegen. Pünktlich im Kindergarten und auf der Arbeit zu sein, ist ein ständiger Balanceakt. Am Wochenende dagegen wachen unsere Kinder dann dafür besonders früh auf – tatendurstig und voller Lust darauf, mit Papa etwas zu unternehmen. Sie können Ihr Kind nicht zum länger schlafen zwingen – meist können Sie für sich und Ihre Partnerin aber doch noch ein paar kuschelige, ruhige Momente sichern.

 

  • Kinderzimmer abdunkeln: Schläft Ihr Kind im Dunkeln, können Sie eventuell seine innere Uhr austricksen und sich so eine halbe bis eine ganze Stunde mehr Schlaf am Wochenende ergattern.
  • Hörspiel und ab und zu Fernsehen: Damit Sie morgens weiterschlafen können, braucht Ihr waches Kind Beschäftigung. Mit einer CD oder ab und an einer passenden Kindersendung im Fernsehen oder auf DVD, verschaffen Sie sich morgendliche Ruhe und können noch etwas länger im Bett bleiben.
  • Frühstück vorbereiten: Ist Ihr Kind schon etwas größer, können Sie ihm abends schon das Frühstück vorbereiten, zum Beispiel Cornflakes mit Milch. Es kann dann erst frühstücken und anschließend zu Ihnen zum Wecken kommen.
  • Abmachungen mit größeren Kindern. Ist Ihr Kind schon etwas älter, können Sie eine Uhrzeit ausmachen oder ein anderes Wecksignal vereinbaren, zum Beispiel, wenn der erste Bus fährt oder die Kirchenglocken acht- (oder auch neunmal) läuten.
  • Übernachtung bei den Großeltern. Wenn Sie sich wirklich mal Ausschlafen bis zum Exzess gönnen wollen, schaffen Sie die Kinder aus dem Haus, vielleicht zu den Großeltern oder zu anderen Verwandten, die gern die Morgenschicht übernehmen.
  • Abwechselnd ausschlafen: Männer haben oft einen festen Schlaf, Frauen in der Regel eher weniger. Zumindest Sie können dann mal ausschlafen, während Ihre Partnerin das Aufstehen übernimmt. Vergessen Sie aber nicht, dafür einen entsprechenden Ausgleich zu schaffen und Ihrer Frau am Wochenende ebenfalls eine Auszeit zu ermöglichen.
  • Kinder morgens mit ins Bett. Oft sind kleine Kinder schon zufrieden, wenn Sie bei Mama und Papa im Bett sein können. Sie spielen dann ganz friedlich oder sehen sich ein Bilderbuch an, während Sie noch eine Weile weiter schlummern.
  • Ausschlafen im Familienbett. Viele Kinder schlafen definitiv länger, wenn sie nachts bei den Eltern schlafen dürfen. Das Familienbett lässt sich durchaus auch als Ausnahme aufs Wochenende begrenzen.

Was Sie nicht tun sollten, ist ihr Kind am Abend zuvor lange aufbleiben zu lassen. Nur selten schlafen die Kinder am nächsten Morgen länger. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall, denn der Rhythmus ist gestört. Das Ende vom Lied ist ein schlechtgelauntes Kind, das Sie den ganzen Tag auf Trab hält – Wochenendentspannung ade heißt es dann erst recht.

Wenn all diese Tricks nicht helfen, kann man einfach nur warten, bis die Kinder soweit sind, dass Sie sich morgens auch ohne Mama oder Papa beschäftigen können. Wann immer es um Kinder geht, gilt schließlich der Grundsatz: Das ist alles nur eine Phase.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de