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11 Januar, 2012 - 12:37
 

Die besten Tipps, wenn Kinder „schlecht“ essen

Sie essen wie kleine Vögelchen, sind mäkelig und manchmal auch dementsprechend dünn – Wenn Kinder schlecht essen, kann das besorgte Eltern stark beunruhigen, insbesondere dann, wenn man es dem Kleinen auch ansieht. Wenn nicht – dann isst Ihr Kind vielleicht gar nicht so schlecht, wie Sie denken.

© Pavel Losevsky - Fotolia.com

Der beste Tipp, wenn ein Kind nicht essen will ist: Lassen Sie es in Ruhe. Kein Kind verhungert freiwillig und die Kleinen wissen selbst am besten, was und wie viel sie brauchen. Damit ihr Sprössling nicht nur nicht verhungert, sondern auch keine Mangelerscheinungen bekommt, können sie dennoch einiges tun.


Essen ohne Zwang!

Je mehr Druck sie auf ein Kind beim Essen ausüben, umso mehr verschärft sich die Situation. Zwingen Sie es also nicht, mehr zu essen als es möchte und vermeiden Sie Ansagen wie „Du bleibst solange am Tisch sitzen, bis der Teller leer gegessen ist!“. Hätten Sie da noch Appetit?

 

Entspannt am Esstisch

Schaffen Sie eine entspannte Stimmung beim Essen. Fernseher und Radio sollten ebenso wie das Handy ausgestellt sein. Nehmen Sie sich Zeit und reden Sie miteinander. So wird das Essen ein Teil des Abendrituals und Ihr Kind verspürt weniger Druck.


Was Kindern schmeckt …

… muss noch lange nicht das sein, was wir Eltern für richtig und lecker halten. Häufig ist die Zubereitung das Problem. Vielleicht mag Ihr Kind Gemüse zum Beispiel lieber roh als gekocht.


Abwechslung muss nicht sein

Wir Erwachsenen lieben die Abwechslung bei den Mahlzeiten, Kinder oft nicht. Wenn Ihr Kind Nudeln mit Tomatensoße liebt und gerne isst, dann gibt es das eben dreimal die Woche, wen stört das schon.


Genau hinsehen

Manchmal halten Sie Ihr Kind vielleicht nur für einen schlechten Esser, weil es nicht die Mengen isst, die ihren Vorstellungen entsprechen. Vielleicht braucht sein Organismus aber auch nicht so viel Nährstoffe, wie sie denken. Wie geht es ihm? Ist Ihr Kind energiegeladen, fit und putzmunter, dann lassen Sie es essen, was und wie viel es will. Natürlich sollte es sich nicht nur von Schokolade ernähren.


Der Schein kann auch trügen

Ist Ihr Kind wirklich ein schlechter Esser? Wenn Kinder zu den Mahlzeiten nicht hungrig sind und mäkelig erscheinen, kann das auch am Snack zwischendurch liegen. Kindermägen sind klein – ein halber Apfel, etwa eine halbe Stunde vor dem Mittagessen kann ein Kind so satt machen, dass es dann nichts mehr hineinbringt. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind wirklich hungrig an den Tisch setzt. Sie werden vielleicht überrascht sein, wie viel es plötzlich isst.


Frühstücksverweigerer

Viele Kinder mögen morgens noch nicht frühstücken. Kein Wunder, ist der Organismus in den frühen Morgenstunden doch noch gar nicht richtig auf Trab. Auch hier sollten Sie Ihr Kind nicht zwingen. Im Kindergarten und auch in der Schule gibt es am Vormittag in den Pausen ausreichend Zeit zum Essen. Vielleicht trinkt Ihr Kind ja aber morgens ein Glas Milch. Dann ist es vorerst mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.


„Schlecht essen“ schauen Kinder sich ab

Ihr Kind ist ein schlechter Esser? Und was ist mit Ihnen? Kinder nehmen uns zum Vorbild. Wenn Sie oder in anderes Familienmitglied nicht gern essen, färbt das ab. Versuchen Sie in dem Fall, selbst etwas mehr Genuss beim Essen aufzubringen und konzentrieren Sie sich lieber darauf, als auf die Essgewohnheiten Ihres Kindes.
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de