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5 Juni, 2017 - 09:17
 

Ein Baby ist unterwegs – Das Haus richtig auf den Nachwuchs vorbereiten

Das Baby ist unterwegs! Die Vorfreude bei den zukünftigen Eltern ist groß: Bis das erste Kind auf die Welt kommt, gibt es aber noch sehr viel zu tun. Unter anderem muss alles für die Erstausstattung angeschafft und das Kinderzimmer frühzeitig eingerichtet werden. Schließlich soll alles im und um das Haus fertig sein, bevor der Nachwuchs zuhause einzieht.

© Oksana Kuzmina – fotolia.com

Die Erstausstattung besorgen

Wenn sich der erste Nachwuchs ankündigt, müssen viele Dinge für die Erstausstattung angeschafft werden. Für den Transport sind ein Kinderwagen und ein Autositz beziehungsweise eine Babyschale wichtig.

Für die Körperpflege des Babys werden folgende Artikel benötigt:

  • Eine Babywanne
  • Ein Thermometer, um das Baby bei der richtigen Wassertemperatur zu baden
  • Eine Schüssel für Wasser, um das Baby zu waschen
  • Hand- und Badetücher, die nur für das Baby benutzt werden
  • Waschlappen
  • Windeln
  • Feuchttücher
  • Wundschutzcreme gegen einen wunden Po
  • Eine Wickeltasche für unterwegs

Ansonsten sollten die Dinge, die mehrmals am Tag gebraucht oder gewechselt werden müssen, in ausreichender Menge vorhanden sein. Dazu gehören vor allem die Kleidung, aber auch Mullwindeln als Spucktücher und genug Fläschchen. Außerdem sind ein Hochstuhl, Lätzchen, die ersten Spielzeuge und eventuell auch ein Schnuller nötig. Zur Erstausstattung gehört natürlich auch ein Babyzimmer, das mit den nötigen Möbeln und Artikeln ausgestattet ist.


Das Kinderzimmer einrichten

Das Kinderzimmer sollten sich die werdenden Eltern rechtzeitig vornehmen. Denn dafür wird mehr Zeit benötigt, als man meinen könnte. Je nachdem, wofür der Raum bisher genutzt wurde, muss er erst einmal ausgeräumt werden, bevor er zum Kinderzimmer umgestaltet werden kann.

Sind die gewünschte Tapete und Wandfarbe besorgt, geht es ans Tapezieren und Anstreichen. Für Kinderzimmer gibt es auch schöne Banderolen oder Wandsticker, die die Wände mit lustigen Tieren und Figuren verzieren.

Eventuell ist es auch nötig, eine neue Deckenleuchte zu besorgen. Natürlich braucht ein Kind auch ein passendes Bett in seinem Zimmer. Das Bett sollte eine Matratze haben, die sich an die Körperkonturen des Kindes anpasst. Babys schlafen sehr viel und daher ist es besonders wichtig, beim Babybett auf die richtige Ergonomie zu achten.

Die Sprossen des Bettes sollten groß genug sein, dass sich das Baby nicht einklemmen kann, und schmal genug, damit die Arme und Beine nicht zu leicht hindurch rutschen. Im Idealfall ist das Bett höhenverstellbar und kann später zu einem Kinderbett umgebaut werden.

Abgesehen von einem Bett, braucht ein richtiges Kinderzimmer für die Erstausstattung natürlich auch eine Wickelkommode, in der die Kleidungsstücke des Babys und die Wickelutensilien verstaut werden können. Sie sollte eine flache, gepolsterte und abwaschbare Auflage haben. Regalbretter über der Kommode bieten Platz für Windeln und das aktuelle Handtuch oder den Strampelanzug. Einen richtigen Kleiderschrank brauchen Kinder erst ab dem ersten oder zweiten Lebensjahr.

Ansonsten ist für die werdende Mutter ein Sessel oder Schaukelstuhl im Babyzimmer sehr bequem und praktisch, um das Baby dort später zu stillen oder ihm das Fläschchen zu geben. So haben Mutter und Kind einen ruhigen und entspannten Platz im Zimmer.

Vor den Fenstern des Zimmers sollten Vorhänge oder Jalousien angebracht werden, damit das Baby auch bei Tageslicht gut schlafen kann. Beim Einschlafen hilft auch eine Spieluhr am Bett, die eine schöne Melodie abspielt. Ein Mobile über dem Bett ist für das Baby ein interessantes Spielzeug, wenn es aus seinem Schlaf erwacht.  

Damit wäre für die Erstausstattung des Babyzimmers gesorgt. Das Zimmer sollte nicht zu überladen sein, denn das strahlt Unruhe aus. Besser ist es da, sich gerade am Anfang auf das Nötige zu beschränken.
Außerdem sollten die werdenden Eltern das Kinderzimmer früh genug angehen. Denn die Wandfarbe und die Möbel, falls sie neu sind, sollten etwa vier Wochen ausdünsten, ehe ein Baby in das Zimmer kommt. Denn die Gase der Lösungsmittel erhöhen das Allergierisiko von Neugeborenen und Kleinkindern.


Das Haus kindersicher machen

Doch nicht nur das Babyzimmer muss auf den Nachwuchs vorbereitet werden. Auch im Rest des Hauses gibt es viele Stellen, die kindersicher gemacht werden müssen. Denn Babys bleiben nicht lange so klein. Schneller als man denkt, beginnen sie zu krabbeln und ihre Umwelt zu erkunden. Daher sollten sich werdende Eltern frühzeitig darum kümmern, dass im eigenen Zuhause keine Gefahren für das Kind drohen.

Denn viele Stellen, die für Erwachsene unscheinbar sind, können für Kinder aber sehr gefährlich werden. Kinder sind neugierig und wollen alles ausprobieren, besonders mit den Händen. Sie ertasten alles in ihrem Umfeld. Daher sollten Gefahrenquellen wie Steckdosen unbedingt kindersicher gemacht werden. Steckdosen mit Berührungsschutz sorgen dafür, dass der Nachwuchs nicht mehr an die Stromquelle gelangt und ist damit vor Stromschlägen gut geschützt.

Besonders scharfe Kanten an Tischen oder in der Küche sollten ebenfalls kindersicher gemacht und mit speziellen Kunststoffaufsätzen abgerundet werden. Dann verletzt sich das Kind beim Spielen und Toben nur noch geringfügig, wenn es sich dort den Kopf anstößt.

Wenn das Kind zu krabbeln beginnt, ist es ratsam, an potenziell gefährlichen Stellen im Haus kindersichere Gitter anzubringen, vor allem an jedem Ende einer Treppe. Denn für Kleinkinder sind Treppenstufen eine tolle Klettermöglichkeit. Fällt das Kind aber beim Herauf- oder Herunterkrabbeln, kann es sich schwere Verletzungen zufügen.

Kommt das Kind irgendwann auch schon an die Türklinken, besteht die Gefahr, dass es unbemerkt den Raum oder sogar das Haus verlässt. Aus diesem Grund sollten die Türklinken sicherheitshalber so montiert werden, dass die Griffe senkrecht nach oben zeigen. Dadurch sind sie für das Kind außer Reichweite.

Um die Gesundheit des Kindes zu schützen, ist es wichtig, Schranktüren und Schubladen mit abzuriegeln. Kinder öffnen gerne alle für sie erreichbaren Schränke und räumen diese mit Vorliebe aus. Doch im Bad und in der Küche kann das schnell gefährlich werden. Denn da stehen giftige Reinigungsmittel und ähnliche Chemikalien, die nicht in Kinderhände geraten sollten.

Zum Schutz des Nachwuchses lassen sich spezielle Riegel an den Schranktüren anbringen. Sie hindern Kinder daran, die Türen weiter als einen Spalt breit zu öffnen. Damit können auch Schubladen, die nicht ausgeräumt werden sollen, unzugänglich gemacht werden. Mit diesen kindersicheren Maßnahmen können die Eltern ihren Nachwuchs auch mal für kurze Zeit aus den Augen lassen.


Platz schaffen

Eine attraktive Alternative zu Schubladen und Schränken ist natürlich eine schöne Spielecke, in denen die Kinder genug Platz zum Spielen und Toben haben und in der sie sich ohne Verbote ausleben dürfen. Meistens bietet sich dafür das Wohnzimmer an, da es in der Regel der größte Wohnraum des Hauses ist und an die Küche angrenzt. Die Eltern haben den Nachwuchs also auch von der Küche aus immer gut im Blick.

Eine Spielecke lässt sich schnell und einfach einrichten. Es muss nur ein wenig Platz im Wohnzimmer gemacht werden, damit es an der geeigneten Stelle des Zimmers genügend Platz für die Spielsachen und eine Krabbeldecke gibt. Von der Decke aus können Babys die Spielzeuge in Augenschein nehmen und ihre ersten Krabbelversuche machen.

Für den Mittagsschlaf ist es praktisch, wenn der Nachwuchs im Wohnzimmer in einem Stubenwagen schlafen kann. Der nimmt zusätzlich Platz ein, der dementsprechend frei geräumt sein muss.
Ist das Kinder etwas größer, werden das Rutschen und Schaukeln interessant. Daher sollte im Garten oder auf dem Balkon Platz geschafft werden, um zumindest eine kleine Kinderrutsche aufstellen zu können. Und auch über ein kleines Planschbecken und einen Sandkasten im Sommer freut sich der Nachwuchs garantiert.

 

Bild 2: © famveldman – fotolia.com

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de