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20 Juli, 2016 - 22:44
 

Frühförderung - Im Spiel die Welt entdecken

Schon in frühen Jahren kann eine gute Förderung von Kindern die angelegten Talente wecken und sie gezielt fördern. Frühförderung von Kindern gilt heute schon lange nicht mehr als überambitioniert. Durch spielerisches Lernen bilden Kinder überraschende Anlagen aus. Spielerisches Lernen stellt außerdem eine gute Selbsterfahrung für die Kinder dar. Durch Frühförderung probieren sie Geist und Körper aus, messen sich mit anderen und entwickeln Selbstbewusstsein.

© nadezhda1906 - Fotolia.com

Großes Kursangebot

Inzwischen ist die Palette an Kursen für die Frühförderung vielfältig. Musik- und Bewegungskurse gehören genauso dazu wie Indoor-Spielplätze, Schwimmkurse und sogar frühe Sprachkurse. Für ausgewogene Frühförderung gilt, sich nicht an Didaktik zu klammern. Viele Untersuchungen zeigen darauf hin, dass gerade in den ganz frühen Jahren allein nur durch Beibringen Frühförderung nicht funktioniert. So dient etwa das beliebte Babyschwimmen als eine Form der Frühförderung in erster Linie nicht der Vermittlung von Schwimmkenntnissen. Es prägt viel mehr den Gleichgewichtssinn aus und hilft, das Element Wasser spielend zu entdecken und zu lieben.


Lernen im Spiel

Als Erwachsener ist man immer wieder davon fasziniert, wie leicht Kinder lernen. Dabei sollten Eltern bedenken, dass das Spielen die natürliche Art der Kinder ist, zu lernen. In einem Spiel suchen sich die Jüngsten Anregungen, die für ihre Entwicklung wichtig sind. Dadurch lernen sie die Welt um sich herum kennen. Sie finden heraus, wie einzelne Dinge funktionieren, welchen Zweck sie erfüllen und wozu sie eigentlich zu gebrauchen sind. Im Spiel entwickeln Kinder wichtige motorische Fähigkeiten. Sie lernen, ihre Hände und ihre Sinne besser zu gebrauchen. Das richtige Spielzeug ist dafür ausgesprochen wichtig. Denn vor allem darüber stellt das Kind Beziehungen zu seiner Umwelt her.


Sinnvolles Spielzeug

Wie viel Spielzeug Kinder haben, ist nicht wichtig. Ein volles Kinderzimmer ist noch kein Beweis für funktionierende Frühförderung. Wichtig ist, gezielt Spielzeug auszuwählen und dabei Angebote von Spezialanbietern wie zum Beispiel Spielheld.de zu nutzen. Sinnvoll ist Spielzeug, wenn es dem Kind nicht bestimmte Weisen seiner Verwendung vorgibt oder es zu einem passiven Zuschauer macht. Werden bestimmte Spielsachen einfach nur angeschaltet oder aufgezogen oder funktionieren sie sogar automatisch, verlieren Kinder schnell das Interesse daran. Für die Frühförderung geeignetes Spielzeug sollte vielseitig sein. Es sollte sich immer wieder auf neue und überraschende Art verwenden und ergänzen lassen. Bausteine aus Holz oder Plastik etwa setzen der Phantasie von Kindern und ihrer Spielfreude keine Grenzen.

Ein Kind braucht nicht andauernd neues Spielzeug. Ist das Angebot richtig, entdeckt es mit Kreativität und Phantasie unablässig neue Möglichkeiten für das Spiel. Sinnvoll sind Spielsachen, die sich je nach Alter eines Kindes immer wieder ergänzen lässt. Ein Beispiel sind neue und manchmal auch überraschende Elemente zu bereits vorhandenem Baumaterial, schöne Ausstattungen für eine Puppe oder für das Puppenhaus. Mit dem Spielzeug wächst dann auch die Herausforderung an das Kind, es gezielt zu verwenden und seinen besonderen Zweck weiter zu entdecken.

Eltern sollten deshalb auf Material und Verarbeitung von Spielzeug achten. Für langlebige Spielsachen lohnt sich durchaus eine größere Investition. Wenig und wirklich hochwertiges Spielzeug kommt der Umwelt zugute. Kinder entwickeln zu Spielsachen, die sie seit langem besitzen, eine innige Beziehung. Auch deshalb lohnt sich der Kauf von stabilen Dingen. Die Sicherheit der Dinge spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt erfahren Eltern, die intensiv das Spiel ihrer Kinder beobachten und selbst zum Spiel anregen, welche Dinge den Jüngsten gefallen. Auch eine gemeinsame Auswahl schöner Spielsachen hilft deshalb bei der Frühförderung.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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