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2 Mai, 2014 - 08:18
 

Kindergeburtstage – schon lange nicht mehr Frauensache

Die Zeiten als ausschließlich die Mütter für die Planung der Kindergeburtstage zuständig waren, sind längst vorbei. Um diesen wichtigen Tag im Leben eines Kindes zu einem schönen Erlebnis zu machen, sollten Väter bereits im Vorfeld gut planen und zur Feier selbst entsprechend gerüstet sein: Mit leckerem Essen, vielen lustigen Spielen und natürlich mit guter Stimmung.

© Claudia Paulussen - Fotolia.com

Schon lange bevor es soweit ist, sind Kinder gedanklich mit ihrem Geburtstag beschäftigt. Neben der Frage nach den Geschenken ist die Geburtstagsparty ein Riesenthema. Was Kinder dabei am meisten interessiert: Wen und wie viele Kinder lade ich ein. Als groben Richtwert nimmt man ein Kind pro Lebensjahr an. Allerdings spielen auch Jahreszeit und Platzverhältnisse eine Rolle bei der Anzahl der Gäste.


Gut geplant ist halb gefeiert!

Mit folgenden Tipps wird die Kindergeburtstagsparty zum vollen Erfolg, auch ohne dass Sie schon von der ganzen Vorbereitung völlig geschafft sind:

  • Planen Sie die Party frühzeitig und mit dem Geburtstagskind zusammen.
  • Geben Sie dem Geburtstag ein Motto wie zum Beispiel Piratenparty, Indianerfest oder Prinzessinnenparty.
  • Begrenzen Sie die Anzahl der Geburtstagsgäste frühzeitig und schreiben Sie die Namen mit dem Kind zusammen auf. Bis die Einladungen verteilt sind, sind Änderungen möglich. Anschließend gilt: Eingeladen ist eingeladen, auch wenn es kurz vor der Geburtstagsparty zum Streit kommt.
  • Wählen Sie für die Party bei kleinen Kindern am besten den Samstag. Gerade Kindergartenkinder sind unter der Woche zu erschöpft, um nach dem Kindergarten noch eine Geburtstagsparty zu feiern. Sonntags wird es dann auch schon wieder anstrengend, da am Montag frühes Aufstehen angesagt ist und die Kleinen rechtzeitig zu Bett gehen müssen. Als Anfangszeitpunkt für Kleinkinder eignet sich etwa 15:00 Uhr, also nach dem Mittagsschlaf. Um 18:00 Uhr darf der Geburtstag dann auch schon wieder zu Ende gehen. Am besten spricht man sich mit anderen Eltern über die günstigste Zeit für Termin, Beginn und Ende ab. Bei größeren Kindern können Anfangs- und Endzeit entsprechend ausgedehnt werden.
  • Verteilen Sie die Einladungen etwa zwei Wochen vor dem Termin, damit auch alle Gäste kommen können. Die Einladungen sollten bereits nach dem Motto des Geburtstages gestaltet sein und die wichtigsten Informationen enthalten: Wann (Datum und Uhrzeit)? Wo (mit Adressangabe)? Dress-Code (Kostümvorschläge)? Besondere Hinweise (Badesachen, Regenkleidung, usw.)? Telefonnummer?

 

Planung des Festes

Bei der Planung für den Kindergeburtstag sind verschieden Punkte zu berücksichtigen. Zwei Wochen vor der Party sollten Sie sich folgendes überlegen:

  • Wie wird der Geburtstag dekoriert (Was passt zum Motto)?
  • Was wollen wir essen?
  • Welche Spiele werden gespielt?
  • Welche Preise gibt es zu gewinnen?

 

Schreiben Sie eine möglichst genaue Einkaufsliste für die entsprechenden Punkte. Eine Woche vor dem Geburtstag werden dann die Einkäufe erledigt und die Vorbereitungen beginnen:

  • Dekoration basteln.
  • Lebensmittel besorgen, die nicht frisch eingekauft werden müssen.
  • Wenn nötig Wohnung oder Garten umräumen und kindersicher machen.

 

Am Tag vor dem Kindergeburtstag sollten Sie alles erledigen, was möglich ist. Sie können an diesem Tag

  • den Festort dekorieren und vorbereiten.
  • alles Essen vorbereiten (Kuchen backen, Nudelsalat vorbereiten)
  • die Musik aussuchen.
  • Funktionsfähigkeit von Fotoapparat oder Videokamera prüfen.

 

Am Geburtstag selbst bleibt dann nur noch wenig zu tun:

  • Das Essen muss angerichtet werden
  • Der Geburtstag muss mit guter Laune und möglichst viel Spaß animiert werden.

 

 

So macht ein Kindergeburtstag allen Spaß

Das A und O für die Stimmung am Kindergeburtstag ist Ihre gute Laune. Sie sollten wirklich Spaß daran haben, mit den Kindern an diesem Tag zu feiern und zu spielen. Damit die Stimmung gut bleibt und sich alle amüsieren, ist die Wahl der Spiele entscheidend. Je nach Alter gibt es eine Vielzahl von geeigneten Geburtstagsspielen.


Bei der Gestaltung sind einige Regeln zu beachten:

  • Übertreiben Sie es nicht mit den Aktivitäten und planen Sie am Geburtstag auch Ruhephasen ein. Dies kann durch eine Geschichte oder ein Hörspiel oder auch durch eine Runde Basteln erreicht werden.
  • Nicht alle Kinder mögen das gemeinsame Spiel. Erlauben Sie zurückhaltenderen Kindern sich im Hintergrund zu halten und lassen Sie diese malen, basteln oder für sich allein spielen.
  • Wählen Sie Spiele, die nur wenig Zubehör brauchen und leicht verständliche Regeln haben.


Spielideen für Kindergeburtstage

 


Kinder ab drei:

  • Topfschlagen: Mit verbundenen Augen und einem Kochlöffel bewaffnet suchen die Kleinsten nach einem Topf der umgedreht auf dem Boden steht. Wenn das Kind den Topf gefunden hat, darf es die Augenbinde abnehmen, die Überraschung unter dem Topf an sich nehmen und das nächste Kind zum Topfschlagen auswählen. Achten Sie darauf, dass keine gefährlichen oder zerbrechlichen Gegenstände in der Nähe sind!
  • Kreativ malen: Legen Sie auf den Tisch eine Papiertischdecke von der Rolle und verteilen Sie Wasserfarben oder Buntstifte. Alle Kinder können die Tischdecke bemalen und ein schönes Gemeinschaftswerk entsteht. Anschließend kann die Tischdecke gleich als Unterlage für das Abendessen genutzt werden. Wenn die Kinder mit Wasserfarben malen, sind Malkittel hilfreich!
  • Verkleidungsspiel: Ein Kind geht nach draußen, die anderen verkleiden sich mit vorbereiteten Kleidungsstücken, Tüchern oder großen Vorhängen, bis nur noch die Augen herausschauen. Das Kind, das nach draußen geschickt war, darf nun hineinkommen und muss raten, wer in welchen Kleidern steckt.

 

Kinder ab sechs:

  • Pantomime: Die Kinder werden in Gruppen zu zwei oder drei Kindern eingeteilt. Jede Gruppe bekommt eine Situation oder eine Tätigkeit vorgegeben: Wäsche waschen, Hausaufgaben machen, Einkaufen gehen usw. Diese Tätigkeit wird den anderen vorgeführt und sie müssen raten, was dargestellt wird.
  • Schokoladenwettessen: Dazu wird eine Schokolade dick in Zeitungspapier verpackt und mit Bändern verschnürt. Handschuhe, Mütze, Schal, Messer und Gabel liegen bereit. Nun würfeln die Kinder reihum. Wenn ein Kind eine sechs würfelt, muss es in die Kleidung schlüpfen und versuchen mit Messer und Gabel die Schokolade zu entpacken. Die anderen Kinder würfeln weiter, bei der nächsten sechs wird gewechselt.
  • Ich packe meinen Koffer: Das erste Kind beginnt mit: „Ich packe in meinen Koffer und nennt einen Gegenstand. Das zweite Kind wiederholt den Satz und fügt einen weiteren Gegenstand hinzu. Wer kann sich die meisten Begriffe merken und in der richtigen Reihenfolge aufzählen?

 

Ein Dauerbrenner für alle Altersklassen ist die Schnitzeljagd. Dabei legen Sie einen Parcour (drinnen oder draußen) vor, den Sie mit bestimmten Spuren markieren. Das können bunte Bänder, Schleifen, Bonbons, Kreidemarkierungen oder mit Stöcken gelegte Pfeile sein. Am Ende der Strecke wartet ein Schatz auf die Kinder, die am besten gemeinsam oder in zwei Gruppen suchen. Bei älteren Kindern (ab Lesealter) müssen Aufgaben erfüllt werden, die dann zum nächsten Wegweiser führen.


http://www.gruppenspiele-hits.de/wald-gelaendespiele/schnitzeljagd.html

 


Wer gewinnt?

Wird der Wettkampf bei den Spielen zu groß, kann das zu Reibungspunkten und Streit unter den Kindern führen. Um zu vermeiden, dass die Kinder sich in Gewinner und Verlierer spalten, sollten Sie auf Spiele achten, bei denen jedes Kind gewinnt: Beim Topfschlagen bekommt jedes Kind eine Überraschung und bei Spielen wie Pantomime gibt es Preise fürs Mitmachen. Dadurch nehmen Sie den Konkurrenzdruck aus den Spielen und alle haben mehr Spaß. Bei der Auswahl der Preise sollten Sie sich auf Kleinigkeiten beschränken: Bonbons, Lutscher, Stifte, Flummis oder Murmeln sind völlig ausreichend als Trophäe.



Zum Weiterlesen:


http://www.kindergeburtstag-spiele.de/


http://www.kindergeburtstags-ideen.de/tipps.htm


 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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