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5 Januar, 2017 - 11:10
 

Unterwegs in der Kälte – Outdoor-Kit für Vorschulkinder

Kinder müssen raus, bei jedem Wetter, denn frische Luft ist gesund. Die meisten Kinder im Vorschulalter haben auch richtig Lust, draußen zu toben und unterwegs zu sein – egal, wie das Wetter aussieht. Stimmen Kleidung und Equipment für Vater und Kind, dann wird der Ausflug auch im Winter zum echten Vergnügen.

© jörn buchheim - Fotolia.com

So gesund es ist, auch bei Kälte draußen zu sein, so wichtig ist die richtige Ausstattung. Kleinere Kinder müssen richtig warm eingepackt sein, denn sie gehen zu gerne in Vollkontakt mit Schnee und Boden. Wird das Kind bei solchen Temperaturen nass, dann kann es sich schnell erkälten, Gleiches gilt für die Erwachsenen.

 

Nehmen wir an, es liegt Schnee

Schneemänner bauen, Rodeln, Schneeballschlacht und Engel in den Schnee drücken – alles tolle Dinge, die man im Winter tun kann. Der Schnee ist wundervoll, solange die Kleinen schön warm eingepackt und trocken sind. Damit nicht schon nach fünf Minuten das große Geschrei losgeht und der Ausflug zum Rodelberg frühzeitig beendet ist, muss unbedingt die richtige Kleidung gewählt werden. Für Vorschulkinder ist ein einteiliger Schneeanzug optimal, warme und wasserdichte Schuhe und ebensolche Handschuhe gehören natürlich auch dazu. Als Kopfbedeckung haben sich einteilige Schalmützen aus Fleece bewährt. Die halten warm und dicht und verrutschten nicht. Unter dem Schneeanzug sollten die Kleinen dann möglichst bequeme Kleidung tragen, zum Beispiel Strumpfhose oder Leggings oder noch besser: spezielle Skiunterwäsche für Kinder.

Ebenso wichtig wie fürs Kind ist die richtige Kleidung auch für den begleitenden Erwachsenen. Vor allem warme Schuhe sind ein Muss, denn oft steht man mehr herum als dass man sich mit den Kleinen bewegt. Jacke, Schal, Handschuhe und Mütze sollten auch Väter nicht verschmähen, für ganz verfrorene Exemplare bietet sich eine lange Unterhose an. Wer auf Nummer sicher gehen will, der steckt sich noch einen Taschenofen zum Aufwärmen zwischendurch ein.

Wenn es richtig kalt ist, sollten Sie das Gesicht Ihres Kindes mit einer Wind- und Wetterschutzcreme eincremen, um die empfindliche Kinderhaut vor der Witterung zu schützen. Am besten vor dem Gang ins Freie. Bei starker Sonneneinstrahlung - insbesondere in den Bergen - sollten Sie stattdessen eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen.

 

Raus bei Matschwetter

Hat sich der schöne weiße Schnee in hässlichen Schneematsch verwandelt, macht das Rausgehen nicht mehr ganz so viel Spaß. Nasse Kälte ist besonders durchdringend und die Bewegungsfreiheit der Kinder ist eingeschränkt, denn wenn ein Kind sich jetzt in den Matsch wirft, ist es einfach nur nass. Insgesamt sollten Kinder bei solchen Wetterlagen etwas wärmer angezogen werden. Ist es sehr kalt (mit Minusgraden) kommt wieder der Schneeanzug in Einsatz, bei Temperaturen über Null sind gefütterte Matschhosen und –jacken ideal. Wer hat, sollte jetzt ein Ersatzpaar an Handschuhen einstecken, denn selbst die hochwertigsten Exemplare halten feuchtem Sand und nassem Matschschnee nur begrenzt stand. Väter ziehen sich am besten noch ein bisschen wärmer und wetterfester an und versuchen möglichst in Bewegung zu bleiben.

 

Immer dabei – Verpflegung und Equipment

Egal, ob es nun schneit oder einfach nur eklig draußen ist, Verpflegung für Vater und Kind muss sein. Ideal ist jetzt „Fingerfood“, das man auch mit Handschuhen halten kann, so zum Beispiel belegte Brote oder handliche Kinderkekse. Obst ist suboptimal, da es bei Kälte ebenfalls schnell kalt und dann nicht mehr gern gegessen wird. Wichtig sind Getränke, am besten warme. Eine Thermoskanne voll Tee oder alkoholfreiem Punsch in Trinktemperatur wärmt Vater wie Kind von innen.

Ist man mit dem Auto losgezogen, zum Beispiel zum nächsten Schlittenberg oder in den Wald, dann sollte eine komplette Ausstattung an Wechselkleidung und für Wickelkinder eine Ersatzwindel mit dabei sein. Ansonsten heißt es bei nassen und kalten Kindern: Ab nach Hause zum Aufwärmen. Besonders wenn es sehr kalt ist, sollte man lieber zwei kürzere als einen langen Ausflug nach draußen machen.

 

Das Wichtigste zum Schluss

Wer bei kalten Temperaturen mit Kindern nach draußen geht, sollte unbedingt eine eiserne Regel beachten: Vor dem Rausgehen geht’s es noch einmal aufs Klo. Es gibt nichts Unangenehmeres als wenn das warm eingepackte Kind direkt nach der Ankunft im Schnee oder am Spielplatz muss. Sind Sie unterwegs und Ihr Wickelkind hat die Hosen voll, dann sollten Sie abwägen, ob die Temperaturen einen Windelwechsel im Freien zulassen oder ob Sie besser wieder nach Hause gehen. Im zweiten Fall sollten Sie gelassen bleiben – vor allem dann, wenn der Ausflug schon beendet ist, wenn er kaum angefangen hat.

 
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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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