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6 Dezember, 2014 - 10:55
 

Plätzchen backen – Mit Papa in der Küche

Sie gehören zu den Männern, die sich in der Küche zuhause fühlen? Dann nehmen Sie sich doch mal einen Nachmittag Zeit zum Plätzchen zu backen. Für alle Küchenflüchtlinge unter den Vätern ein guter Tipp: Lassen Sie sich auf dieses Abenteuer ein und Sie werden jede Menge Spaß mit Ihrem Kind haben.

© karin eichinger - Fotolia.com

Plätzchen backen mit Kindern ist grundsätzlich längst nicht so schwierig und bedrohlich, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wichtig sind jede Menge Geduld, ein einfaches Plätzchenrezept, das funktioniert, und alle erforderlichen Zutaten. Dann kann das fröhliche Backen auch schon losgehen.


Einfache Rezepte für den Anfang

Besonders für Väter, die wenig Erfahrung mit Kochen und Backen haben, eignen sich einfache Butterplätzchen. Der Teig ist in kurzer Zeit hergestellt und muss vor dem Verarbeiten etwa 30 Minuten kühl stehen. Wer mit kleinen Kindern bäckt, sollte dies rechtzeitig tun und das Kind erst dazuholen, wenn es richtig losgeht.
http://www.chefkoch.de/rezepte/94631037443949/Butterplaetzchen.html

Die Zubereitung ist simpel – man rührt die Backzutaten zusammen und stellt den Teigklumpen kühl. Anschließend kann man das Kind dazuholen und schon mal die Ausstechförmchen aussuchen, das Nudelholz hervorholen und die Backbleche mit Backpapier auslegen. Das garantiert, dass die Plätzchen nicht am Blech ankleben und erspart am Ende das lästige Abspülen.


Jetzt geht es endlich los!

Wenn der Teig gut gekühlt ist, holt man einen Teil davon aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf der bemehlten Arbeitsplatte aus. Wichtig ist, dass der Teig möglichst gleichmäßig stark und nicht zu dünn ist. Wenn die Teigplatte vorbereitet ist, dann können die Kleinen loslegen. Je nach Alter des Kindes kann es die Förmchen bereits selbstständig in den Teig drücken oder braucht noch Ihre Unterstützung. Die ausgestochenen Plätzchen werden dann mit einer Teig- oder Kuchenhebe aufgenommen und auf das Backblech gelegt. Anschließend geht das Blech in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit ist recht kurz, ein Kurzzeitwecker ist hier sehr hilfreich, damit die Plätzchen nicht verbrennen.

Während die Plätzchen backen, kann die nächste Teigplatte ausgerollt werden. Hat man zwei Bleche, kann man eines bereits vorbereiten und die Bleche abwechselnd backen.


So weit, so gut – Hürden beim Backen

Diese scheinbar so simple Anleitung kann allerdings durch das Kind erheblich kompliziert werden:

  • „Papa, darf ich naschen?“ Dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden, vor allem deshalb, weil Butterplätzchen kein Backpulver enthalten (und der Teig lecker schmeckt!). Zuviel davon kann jedoch dazu führen, dass dem Kind schlecht wird. Also achten Sie darauf, dass Teig nur in Maßen gegessen wird.
  • „Ich hab keine Lust mehr!“ Meist verlieren die Kinder nach dem zweiten Blech die Lust und es kann gut sein, dass Sie plötzlich allein dastehen und die Plätzchen fertig backen müssen. Darauf sollten Sie sich einstellen.


Wie ausdauernd Ihr Kind mit Ihnen bäckt, hängt vom Alter und der individuellen Konzentrationsfähigkeit ab, aber auch daran, wie sehr Sie es einbinden. Mitmachen macht mehr Spaß als Zuschauen. Ihr Kind sollte alles einmal ausprobieren dürfen. Lassen Sie es den Teig ausrollen oder die Plätzchen vom Tisch aufs Backblech heben. Größere Kinder können durchaus auch schon das Blech in den Ofen schieben oder es wieder herausholen – mit Topflappen versteht sich.

 


Zum Weiterlesen:


http://www.marions-kochbuch.de/rezepte/plaetzchen.htm




 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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