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27 März, 2015 - 09:53
 

Spieleklassiker zum Toben für Drinnen und Draußen

Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit? Die Spiele, die damals gespielt wurden, kamen oft ohne viele Hilfsmittel aus. Und noch heute gehören die einfachsten Spiele, für die nicht mehr nötig ist als Platz und Lust an der Bewegung, zu den Dauerbrennern. Einige der Spieleklassiker, die wir vorstellen, können sogar drinnen gespielt werden.

© Christian Schwier - Fotolia.com

Unsere Kinder wissen mitunter gar nicht mehr, wie diese einfachen Spiele überhaupt gespielt werden. Falls Sie die Spieleklassiker Ihrer Kindheit ebenfalls vergessen haben, gibt es im folgenden Artikel ein paar Anleitungen. Bei all diesen Spielen gilt: Variieren ist erlaubt - so können Sie und Ihr Kind die Regeln nach Lust und Laune verändern oder den Spielablauf an die Örtlichkeiten anpassen. Hauptsache, es macht Spaß!


Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann

Ein Kind spielt den Schwarzen Mann und befindet sich innerhalb eines markierten Rechtecks, das so breit ist wie die gesamte Spielfläche. Die anderen Kinder befinden sich am anderen Ende der Spielfläche in einiger Entfernung. Der Schwarze Mann (oder auch der Spielleiter) ruft: „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“. Die Antwort der anderen Kinder lautet: „Niemand?“. Der Schwarze Mann brüllt daraufhin: „Und wenn er aber kommt?“; Antwort: „Dann laufen wir davon!“. Der letzte Satz ist Startsignal und alle laufen los. Während die Kinder versuchen, das andere Ende des Spielfeldes zu erreichen, versucht der Schwarze Mann, möglichst viele Kinder zu berühren, darf dabei die gekennzeichnete Fläche allerdings nicht verlassen. Wer vom Schwarzen Mann erwischt wird, muss in der nächsten Runde beim Fangen helfen. Das Spiel endet, wenn auch das letzte Kind gefangen ist, dieses darf in der nächste Runde der Schwarze Mann sein.
Hilfsmittel sind bei diesem Spiel nicht erforderlich, das einzige, was man braucht ist viel Platz. Da es bei diesem Spiel meist laut her geht und viel gerannt wird, ist es eher für draußen geeignet.


Blinde Kuh

Dieser Spieleklassiker ist für drinnen wie draußen geeignet. Einem Kind werden die Augen verbunden, nachdem es dreimal um sich selbst gedreht wurde, muss es versuchen, die anderen Kinder zu finden. Vor Spielbeginn muss die Spielfläche festgelegt werden, ebenfalls abgesprochen werden muss, ob sich die Kinder, die gefangen werden, bewegen dürfen oder ob sie still stehen müssen. Wer am Schluss übrig bleibt, darf in der nächsten Runde die Blinde Kuh sein.


Versteckspiele

Versteckspiele gibt es in unzähligen Varianten und zählen seit jeher zu den beliebtesten Kinderspielen. Im Grundprinzip verstecken sich alle Kinder bis auf eines, den Sucher. Nachdem vereinbart ist, bis wohin der Sucher zählen muss, kann es losgehen. Wer als letzter gefunden wird, darf der neue Sucher sein. Varianten sind zum Beispiel

  • Verstecken mit Anschlagen. Hierbei müssen gefundenes Kind und Sucher um die Wette zu einem vereinbarten Punkt rennen. Wer diesen Punkt zuerst berührt, hat gewonnen.
  • Verstecken im Dunkeln ist vor allem für Drinnen geeignet und ausgesprochen beliebt. Die Regeln sind dieselben wie beim herkömmlichen Verstecken auch, allerdings ist der Bereich abgedunkelt, der Sucher ist mit einer Taschenlampe ausgestattet.


Moleküle im Versteck

Eine moderne und sehr lustige Variante für große Gruppen ist das Spiel „Moleküle im Versteck“, das mit Musik gespielt wird. Die Kinder bewegen sich als Atome zu Musik durch den Raum. Stoppt der Spielleiter die Musik ruft er eine Zahl, die Spieler müssen sich zu entsprechenden Gruppen zusammenfinden und sich gemeinsam verstecken.


Räuber und Gendarm

Beim Räuber und Gendarm Spiel werden Fangen und Verstecken kombiniert. Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die Räuber und die Gendarmen. Mit einem kleinen Vorsprung dürfen sich die Räuber verstecken, die Gendarmengruppe versucht, sie wieder einzufangen. Als eingefangen gilt ein Räuber, wenn er von einem Gendarm berührt wurde. Anschließend wird der Gefangene an einen als Gefängnis gewählten Platz gebracht. Er kann durch Abschlag von einem anderen Räuber von dort befreit werden. Zu Ende ist das Spiel – für das man viel Platz auf einem abwechslungsreichen Gelände einplanen sollte – wenn alle Räuber gefangen sind.


Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?

Vor Spielbeginn werden eine Start- und eine Ziellinie festgelegt. Ein Kind ist Fischer und stellt sich hinter die Ziellinie, die anderen Kinder stehen an der Startlinie und rufen: „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Der Fischer antwortet mit einer Wassertiefe wie 20 Meter oder auch 20 Zentimeter. „Wie kommen wir hinüber?“ fragen die Kinder und der Fischer denkt sich eine Fortbewegungsart aus. Das kann krabbeln, rennen, robben, hüpfen, rückwärts oder jede andere mögliche Bewegungsart sein. Alle Kinder – auch der Fischer – laufen nun in der angesagten Fortbewegungsart los. Während die Kinder versuchen, zur Ziellinie zu kommen, versucht der Fischer möglichst viele Kinder zu berühren und damit einzufangen. Die gefangenen Kinder gehören nun zum Fischer und müssen mitfangen. Das Spiel endet, wenn das letzte Kind gefangen ist. Dieses darf in der nächsten Runde Fischer sein.


Reise nach Jerusalem

Für drinnen geeignet ist die Reise nach Jerusalem. Je nach Platz werden im Kreis oder auch in einer Doppelreihe Stühle angeordnet und zwar einer weniger als Mitspieler vorhanden sind. Der Spielleiter steuert das Spiel: Läuft die Musik, gehen alle Kinder um die Stühle herum, stoppt die Musik, muss jeder versuchen, einen Sitzplatz zu ergattern. Wem das nicht gelingt, der scheidet aus. In jeder Runde wird ein Stuhl weggenommen, bis am Ende noch zwei Kinder und ein Stuhl übrig sind. Wer als Letzter übrigbleibt, hat gewonnen.


Gut geeignet sind die genannten Spiele für Kindergeburtstage, aber auch als größere Familie lassen sich die Spieleklassiker bestens spielen. Achten Sie nur darauf, dass es allen Teilnehmern auch wirklich Spaß macht und dass die Spiele nicht allzu wild werden.


Weitere Spieleklassiker finden Sie hier: http://www.kinderspiele-welt.de/alte-spiele
 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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