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23 September, 2016 - 10:29
 

Warum das Vorlesen so wichtig ist und wie Mann es richtig macht

Kinder lieben Geschichten. Das Vorlesen von Anfang an fördert die Fantasie und Kreativität, festigt die Eltern-Kind-Bindung durch schöne, kuschelige Momente und macht dem Kind Lust darauf, später selbst zu lesen. Beachtet man für das Vorlesen von Geschichten einige Regeln, wird es zum geliebten Ritual, das Eltern und Kinder jahrelang begleitet.

© Fotofreundin - Fotolia.com

Geschichten und Märchen haben darüber hinaus wichtige Funktionen für den Spracherwerb und helfen den Kindern, die Welt kennenzulernen. Märchen leisten einen Beitrag zur Entwicklung einer eigenen Moral. Geschichten über das tägliche Leben beschreiben und erklären Alltagssituationen und bereiten das Kind auf Arztbesuche, den Kindergarten oder das Geschwisterchen vor. Damit das Vorlesen zum wahren Vergnügen für Sie und Ihr Kind wird, sollten Sie einige Voraussetzungen schaffen, beziehungsweise bestimmte Regeln beachten.


Richtig Vorlesen

  • Schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre mit möglichst wenigen Hintergrundgeräuschen. Kuschelige Orte wie das Sofa, ein gemütlicher Sessel oder das Kinderbett schaffen einen geschützten Raum für das Abtauchen in die Geschichte. Radio, Fernseher oder Gespräche nebenbei stören jetzt nur.
  • Vorlesen im richtigen Moment als Ruhepause und Ritual. Geschichten vorzulesen eignet sich als Abschluss des Tages, um zur Ruhe zu kommen oder dazu, das kindliche Bedürfnis nach Nähe zu befriedigen.
  • Lassen Sie Ihr Kind die Geschichte aussuchen. Dadurch respektieren Sie die Persönlichkeit Ihres Kindes und es wird mit Aufmerksamkeit und Lust bei der Sache sein.
  • Zwischenfragen sind erlaubt. Lassen Sie aktives Zuhören zu: Wenn Ihr Kind Fragen oder Gedanken zur Geschichte hat, sprechen Sie mit ihm darüber, lassen Sie sich auf die Gefühlswelt des Kindes ein. Sie werden es dadurch besser kennenlernen.
  • Lesen Sie aktiv vor, betonen Sie das Gelesene gemäß dem Inhalt: So kann zum Beispiel der Räuber Hotzenplotz eine laute und dramatisch tiefe Stimme haben, während die Großmutter schüchtern und brüchig piepst. Ihr Kind wird Sie dafür lieben, dass Sie Situationen und Figuren mit Ihrer Stimme zum Leben erwecken.
  • Kinderbücher sind für Kinder da. Dementsprechend sollte das Kind im Buch blättern dürfen und zum Beispiel die Bilder nochmals anschauen können.
  • Wählen Sie den Ort für Kinderbücher so, dass er für das Kind frei zugänglich ist und es sich auch einfach selbst ein Buch nehmen und es durchblättern kann. So machen Sie Bücher zum ganz natürlichen Bestandteil im Leben des Kindes.
  • Bei der Buchauswahl sollten Sie die Interessen des Kindes beachten und schon beim Kauf entweder mit dem Kind zusammen auswählen oder entsprechende Themen berücksichtigen.


Wenn Kinder lesen können

 Kann Ihr Kind dann im Grundschulalter selbst lesen, sind die Vorleserunden nicht unbedingt zu Ende. Sie können anfangen, Bücher gemeinsam zu lesen. Das macht Spaß und fördert gleichzeitig die Lesefähigkeit Ihres Kindes. Damit die Leselust gefördert wird und erhalten bleibt, sollten Sie das Lesen nie als Strafe einsetzen. Wenn Ihr Kind später selbst lesen kann, darf das nie als Straf- oder Erziehungsmittel benutzt werden. Zwingen Sie Ihr Kind nicht, ein Buch zu lesen, das wird nicht funktionieren. Geben Sie ein Beispiel. Sie animieren Ihr Kind am besten zum Selber lesen, wenn Sie das auch tun.


Nützliche Links:
http://www.kinderbuch-couch.de/mit-kindern-lesen-tipps-zum-vorlesen.html

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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