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21 August, 2010 - 13:47
 

Der kleine Tim – Alter 7 Monate

Im Alter von 7 Monaten entdeckt Tim seine Umgebung. Er hat viel Spaß mit seinen Eltern und den vielen Dingen, die es zu sehen, zu fühlen und zu schmecken gibt. Leider neigt sich seine Liebesbeziehung zu den Brüsten seiner Mutter dem Ende zu. Oder etwa doch nicht ganz?

© Nicole Effinger - Fotolia.com

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich gemeldet habe. Sorry, aber es gibt so viel zu entdecken. Inzwischen kann ich schon viel besser sehen – und da gibt es wirklich einiges zu beobachten.  Allein, was Mama und Papa so machen ist schon wirklich spannend. Da kann ich ihnen nur staunend zusehen. Na ja, zugegebenermaßen nicht allzu lang, dann melde ich mich wieder.

Inzwischen habe ich auch angefangen, mich fortzubewegen. Das mit dem Umdrehen klappt inzwischen schon fast perfekt und wenn ich es richtig versuche, dann kann ich schon nach vorn robben. Es gibt ja so viel zu entdecken. Mama und Papa legen mich immer wieder im Wohnzimmer auf eine Decke und geben mir Spielzeug. Das ist ganz spannend, aber das kenne ich ja schon. Ich will nun entdecken, anfassen und in den Mund nehmen, was ich mir bisher nur aus der Entfernung habe ansehen können. Und ich sehe inzwischen auch schon viel weiter als früher. Immer wieder ziehen mich Mama oder Papa auf die Decke zurück. Ich verstehe gar nicht, warum. Das wäre ihnen auf Dauer doch auch langweilig.

Spannend ist es, wenn sie mich herumtragen. Ich entdecke dann immer neue Sachen, die ich mir sofort genauer ansehen möchte. Dann müssen sie achtgeben, dass ich ihnen nicht vom Arm springe. Häufig tragen sie mich auch in einem Tuch um den Bauch. Dann kann ich mich nicht so gut bewegen, aber ich werde durch die Bewegung und die Wärme auch schneller müde. Und ich bin immer bei ihnen. Fühlt sich gut an. Besonders, wenn ich an Mamas Brüsten liege...

Auch ja, die Brüste. Meine Lieblinge enttäuschen mich. Ich spiele noch gerne mit ihnen und sie fühlen sich auch wahnsinnig toll an, aber satt werde ich nicht mehr von ihnen. Inzwischen gibt es auch Brei. Der macht satt und schmeckt auch ganz okay, aber die Geschichte mit dem Löffel - es ist eben nicht mehr dasselbe. Hach, alte Zeiten ... Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass ich nie so ganz von den Brüsten loskommen werde. Mal sehen, wie sich mein Leben noch entwickeln wird ...

Inzwischen habe ich auch festgestellt, dass Papa auch seine Vorteile hat – wenn er auch leider keine Brüste hat. Man kann ganz toll mit ihm spielen. Er macht Faxen, mit denen er mich zum Lachen bringt und neulich hat er mich ganz hoch geworfen. Ich war erst erstaunt und wusste nicht, wie mir geschieht, aber eigentlich war es klasse. Mama stand ganz blass daneben. Sie war anscheinend noch erstaunter als ich, was Papa denn da so einfiel. Aber mir hat es gefallen. Nun freue ich mich jedes Mal, wenn Papa kommt (er ist nicht so oft da wie Mama), mich in die Luft wirft, mich dreht und mit mir herumalbert.

Das wars für den Moment. Ich werde mich nun von der Decke machen. Mama ist gerade aus dem Zimmer gegangen und die Gelegenheit ist günstig, dass ich mich mal in Richtung der bunten Vase bewege und probiere, wie die sich anfühlt.
 

Bis bald,

Euer Tim

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de