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16 August, 2017 - 08:13
 

Was Babys gut tut und was ihnen schadet – ein Überblick

Babys benötigen im ersten Lebensjahr genug Nahrung, Wärme und Zuwendung, um gut zu gedeihen. Über die grundlegenden Bedürfnisse hinaus gibt es jedoch noch so einiges mehr, was ihnen besonders gut tut – und ebenso Dinge, die ihnen eher schaden.

© Lvnel - Fotolia.com

Die Entwicklung von Babys kann durch bestimmte Angebote sanft und ohne Druck gefördert werden. Dann wiederum gibt es Angebote, die dem Kind eher schaden oder zumindest wenig nützen. Neben allen Angeboten, die man seinem Kind so macht, sollte eins nicht übersehen werden: Je besser es den Eltern geht, umso besser geht es auch dem Baby.

 

Damit tun Sie Ihrem Baby etwas Gutes

  • Solange Babys noch nicht sitzen können, fühlen Sie sich auf dem Arm oder im Tragetuch am wohlsten. Körperkontakt ist wichtig, genauso sollten Babys aber auch Zeit für sich und die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen und auszuprobieren.
  • Je beweglicher Kinder werden, umso mehr Bewegungsfreiheit sollten sie haben. Wichtig ist hier das richtige Maß zwischen Freiheit und Schutz zu finden, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Kinder sollten nur in Positionen gebracht werden, die sie auch selbst einnehmen können. Insbesondere gilt dies fürs Sitzen. Babys, die zu früh in eine sitzende Position gebracht werden, können Haltungsschäden entwickeln. 
  • Lassen Sie Ihr Baby die ersten Schritte möglichst barfuß oder auf Socken tun. Schuhe braucht es nur, wenn es draußen läuft. Die ersten Schuhe sollten viel Halt bieten, dürfen aber nicht zu eng sitzen.
  • Babys brauchen regelmäßige Abläufe, um Sicherheit zu entwickeln. Eltern sollten ebenso zuverlässig sein wie die Tagesabläufe. So hat das Baby genug Raum und Zeit, um sich mit seiner Weiterentwicklung zu beschäftigen.
  • Vorsicht vor Reizüberflutung. Babys brauchen Ruhe, um die auf sie einströmenden Eindrücke zu verarbeiten und immer auch wieder Auszeiten, in denen sie weder mit Lärm noch mit Hektik oder neuen Menschen konfrontiert werden.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Baby - und zwar von Anfang an. Damit stärken Sie die Bindung und die Sprachentwicklung. Schon sehr kleine Babys reagieren darauf, wenn man mit ihnen spricht und genießen die Aufmerksamkeit. Achten Sie auf eine moderate Lautstärke, Babys haben empfindliche Ohren.

 

Was Babys gar nicht brauchen

Dass man Babys nicht mit Rauch, lauter Rockmusik und anderen extremen Umwelteindrücken belasten darf, ist sicher weitgehend klar. Darüber hinaus gibt es jedoch noch Weiteres, was man seinem Kind zugunsten seiner Gesundheit ersparen kann und sollte.

  • Babywippen sollten nur im Notfall genutzt werden. Sie schränken die Bewegungsfreiheit ein und erzwingen zu früh eine sitzende Position.
  • Babyhopser scheinen den Kindern Spaß zu machen, können aber Wirbelsäule und Knie unnötig belasten. Auch den Füßen tut das Auf und Ab nicht gut.
  • Auf Lauflernhilfen wie den „Gehfrei“ sollten sie unbedingt verzichten. Er stört die normale und gesunde Entwicklung der Muskulatur und birgt Unfallrisiken. 
  • Hektik und Chaos bringen Babys durcheinander und nehmen ihnen die Sicherheit, dass das Leben überschaubar und friedlich ist. Alle Eltern kennen das Phänomen selbst. Auch wenn ein Baby den ganzen Stress lächelnd mitgemacht hat, irgendwann ist das Maß voll und es wird quengelig oder quittiert die Unruhe mit langen Schreiphasen.
  • Selbstverständlich sollten Sie Ihr Baby niemals anschreien, schlagen oder es schütteln. Dadurch tragen Körper und Seele großen Schaden davon. 
  • Auch zu frühe Fremdbetreuung tut Babys und Kleinstkindern nicht gut. Wenn dies doch erforderlich ist, dann nur mit einer sorgfältigen und liebevollen Eingewöhnung – und ohne häufigen Wechsel der neuen Bezugsperson.

 

Was für Ihr Baby gut ist und was ihm schadet, sagt meist schon der gesunde Menschenverstand. Achten Sie immer auch darauf, dass es Ihnen und Ihrer Partnerin gutgeht, denn dann können Sie gelassener und liebevoller für Ihr Baby sorgen.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de