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11 September, 2017 - 09:14
 

Was Ihr Baby niemals essen sollte!

Muttermilch oder auch Ersatznahrung macht die Ernährung von Babys in den ersten Monaten aus. Etwa ab dem fünften Monat beginnen viele Eltern mit dem Zufüttern und gewöhnen ihr Kind langsam an feste Nahrung. Vieles ist für Babys in richtiger Zubereitungsform verträglich, von einigen Lebensmitteln sollten Eltern jedoch die Finger lassen.

© Franz Pfluegl - Fotolia.com

Scharfe Gewürze und Salz sind natürlich fürs Baby wie auch für Kleinkinder tabu. Darüber hinaus gibt es allerdings auch noch Lebensmittel, bei denen im ersten Lebensjahr Vorsicht geboten ist. Grund dafür ist, dass das Verdauungssystem von kleinen Kindern und damit auch das Immunsystem noch recht anfällig sind. Manche Lebensmittel können dem Baby deshalb jede Menge Ärger bereiten und es ernsthaft krank werden lassen.

 

  • Reine Kuhmilch ist für die meisten Babys nicht verträglich. Babys, die mit der Flasche ernährt werden, bekommen deshalb speziell aufbereitete Ersatzmilch.
  • Quark belastet durch den hohen Gehalt an Eiweiß die noch nicht vollständig ausgereiften Nieren des Kindes.
  • Rohe Eier und Rohmilch sowie Rohkäse sind potentielle Salmonellenträger und deshalb für Babys unter einem Jahr tabu.
  • Milchprodukte sind generell nur bedingt geeignet. Der hohe Eiweiß- und Mineraliengehalt kann zu Verdauungsstörungen sorgen und die Nieren belasten.
  • Honig kann in Babys Darm den gefährlichen Botulismus auslösen. Das Bakterium Clostridium botulinum, das in unbehandeltem Honig enthalten ist, kann diese Vergiftung auslösen.
  • In kaltgepressten Ölen können Schadstoffe enthalten sein, die in der Leber des Babys nicht abgebaut werden können und deshalb zu Vergiftungserscheinungen führen.
  • Erdnüsse, Rosinen und andere kleinteilige Lebensmittel können in die Luftröhre verschluckt werden und zu Atemnot führen.
  • Künstlicher Süßstoff ist für Kinder nicht geeignet. Für die Inhaltsstoffe sind Grenzwerte vorgeschrieben, die bei Babys schnell überschritten werden.
  • Zimt enthält Cumarin, welches Leberschäden verursacht. Babys sollten gar kein Zimt essen, bei Kleinkindern sollte nach einer kleinen Menge (weniger als 5 Zimtsternen am Advent) Schluss sein.
  • Blattsalate können nicht gekaut und damit auch nicht verdaut werden und sind deshalb ebenfalls ungeeignet für Babys.
  • Schwerverdauliches Obst und Gemüse wie Hülsenfrüchte, Kohl, Lauch oder Zwiebeln führen zu Blähungen und Bauchschmerzen.
  • Auberginen enthalten Nikotin und sind für Babys darüber hinaus ebenfalls schwer verdaulich.
  • Säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte führen zu einem wunden Po.
  • Zuckerhaltige Lebensmittel sind zwar nicht direkt schädlich für Kinder, verursachen allerdings Karies und sorgen für einen Gewöhnungseffekt. Weiterhin wird Zucker durch Vitamin B abgebaut, das dann wiederum dem kindlichen Organismus zum Aufbau von Herz, Muskel und Nerven fehlt.
  • Bekommt das Baby Fleisch oder Fisch, dann muss dieses gut durchgegart sein. Zum einen, um Erreger aus dem Essen fern zu halten, zum anderen, weil gekochtes Fleisch leichter verdaulich ist.


Die ersten Mahlzeiten fürs Baby sollten aus gut verträglichen Lebensmitteln bestehen. Möhren zum Brei püriert eignen sich ideal als erste „feste“ Nahrung, auch Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel oder Kohlrabi sind geeignet. Mit einer weichgegarten Kartoffel wird das Gemüse zusätzlich aufgewertet, am Ende folgt noch ein Schuss Öl. Vorsicht ist geboten bei allzu schnellen Wechseln. Lassen Sie Ihrem Baby Zeit, sich an ein Nahrungsmittel zu gewöhnen, bevor Sie ihm das nächste anbieten. Mehr zum Thema Babybrei finden Sie im Artikel „Babybrei selbst kochen leicht gemacht – die besten Tipps für junge Eltern“.

 

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