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26 März, 2015 - 13:30
 

Wenn Babys zahnen: Symptome und Hilfsmittel

Wussten Sie, dass Babys bereits am Tag ihrer Geburt schon alle 20 Milchzähne haben? Sie sind allerdings noch nicht sichtbar, weil sie im Kiefer versteckt liegen. Normalerweise zeigt sich der erste Zahn um den 6. Monat herum, manchmal aber auch schon etwas früher oder auch später. Wann es letztendlich so weit ist, können Eltern ganz leicht erkennen.

© istock.com/naumoid

Es gibt verschiedene Anzeichen, die dafür sprechen, dass ein Baby zu zahnen beginnt. Zu den Häufigsten zählen: starker Speichelfluss, leicht erhöhte Temperatur, gerötete Wangen und geschwollenes Zahnfleisch. Vor allem der letzte Punkt führt dazu, dass Kinder instinktiv an allem herumkauen, was sie in die Finger bekommen – denn Kauen lindert die Schmerzen. Diese werden vor allem dann ausgelöst, wenn ein Zahn durch das Zahnfleisch dringen will. Wenn es so weit ist, machen sich viele Babys oftmals lautstark bemerkbar, weil sie mit dem Schmerz nicht umzugehen wissen. In dem Fall können Eltern verschiedene Hilfsmittel anwenden, um ihren Kindern das Zahnen zu erleichtern. Welche das sind, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.


Zahnschmerzen: So verschaffen Sie Ihrem Baby Linderung

  • Tipp 1:  Wenn es Ihr Kind zulässt, können Sie das geschwollene Zahnfleisch mit einem speziellen Fingerling (genoppter Fingerhut aus Silikon) massieren – er wird normalerweise bei der späteren Zahnpflege von Babys eingesetzt. Versuchen Sie jedoch nicht mit aller Gewalt, in den Mundraum Ihres Kindes zu greifen, wenn es das nicht möchte.
  • Tipp 2: Alternativ dazu können Sie einen mit Flüssigkeit gefüllten Beißring kaufen, den Sie jedoch zuerst in den Kühlschrank legen, bevor Sie ihn Ihrem Baby zum Kauen geben. Achten Sie in dem Fall aber darauf, dass der Beißring keine gesundheitsschädlichen Weichmacher oder PVC enthält. Am besten geeignet für Kinder sind Beißringe aus Polypropylen oder Polyethylen.
  • Tipp 3: Oder aber Sie geben Ihrem Kind etwas anderes, auf dem es herumbeißen kann, wie etwa Brot oder Gemüse. Auch hier macht es Sinn, beides im Vorfeld in den Kühlschrank zu legen, um die Schwellung zu kühlen. Im Gegensatz zum Beißring liegt der Vorteil bei den Lebensmitteln darin, dass man sie essen kann – und das ein Baby somit beschäftigt bzw. abgelenkt ist.
  • Tipp 4:  Um die Schmerzen zu lindern, können Sie auch ein kindgerechtes Zahngel benutzen, das eine entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Wirkung hat. Tragen Sie eine kleine Menge davon mit dem Finger auf das Zahnfleisch auf – jedoch nicht häufiger als sechsmal über den Tag verteilt. Erhältlich ist das Zahngel in jeder Online-Apotheke, wie zum Beispiel aliva.de!
  • Tipp 5: Ebenfalls bewährt haben sich Kamille und Salbei – beiden Kräutern wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Man kann sie seinem Baby in Form von Tee (ungesüßt, versteht sich) zum Trinken geben. Sollte es diesen jedoch verweigern, kann man auch ein Wattestäbchen in die Flüssigkeit tunken und auf das geschwollene Zahnfleisch auftragen.
  • Tipp 6: Wenn Ihr Baby älter als drei Monate ist, kann es auch geringe Mengen Schmerzmittel (u.a. Paracetamol oder Ibuprofen) verabreicht bekommen. In dem Fall sollten Sie jedoch mit Ihrem Kinderarzt vorab besprechen, ob auch wirklich das Zahnen schuld an den Schmerzen ist – und nicht etwa eine Mittelohrentzündung oder eine andere Krankheit.
     

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de
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