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28 April, 2015 - 09:50
 

Erziehung zum positiven Denken – So wird Ihr Kind zum Optimisten!

Eine optimistische Lebenshaltung macht es uns im Leben fast an jeder Stelle leichter. Ob ein Mensch ein Glas als halb leer oder doch immer halb voll ansieht, wird schon früh in seinem Leben festgelegt. Als Eltern können wir hier jede Menge dazu tun, dass unsere Kinder eine positive Lebenseinstellung entwickeln.

© svetamart - Fotolia.com

Denk positiv - dieses Credo geht seit Jahren durch die Reihen der Lebensberatungsbücher. Allerdings ist dies für viele Menschen oft schwerer als gedacht. Eine positive Grundhaltung übernimmt man nicht von einem Tag auf den anderen. Sie ist Teil der Erziehung und Entwicklung von Kindheit an. Was wir als Erwachsene uns oft mühevoll (wieder) aneignen müssen, begreifen Kinder spielend leicht, wenn wir es Ihnen als Eltern vorleben. „Das Leben ist schön“ – diese innere Haltung ist eine der Grundvoraussetzungen für positives und optimistisches Denken.


Das Leben ist schön - Positives Denken beginnt mit dem ersten Atemzug

Ein Problem unserer Zeit ist, dass den meisten Menschen das Urvertrauen fehlt. Die frühe Trennung von den Eltern nach der Geburt - die in vielen Krankenhäusern lange üblich war -  und oft auch gut gemeinte, aber falsch verstandene Erziehungsmaßnahmen unserer Eltern oder Großeltern haben das verschüttet, was dem Menschen am effektivsten hilft, das Leben positiv zu betrachten. Unser Bild von der Welt wird sehr früh geprägt. In dieses Bild sortieren wir alles ein, was um uns geschieht. Ist nun unsere Einstellung zur Welt positiv, dann sehen wir auch unsere Erlebnisse weitgehend als positiv an – umgekehrt ist es ebenso. Wird einem Kind von Anfang an durch Aufmerksamkeit, Nähe und Zuwendung vermittelt, dass es geliebt und umsorgt ist, ist dies der erste Schritt, um aus ihm einen optimistischen Menschen zu machen. Das so wichtige Bonding in den ersten Lebensstunden schafft eine Bindung, die als Vertrauensbasis lebenslang hält und sich auch auf andere Beziehungen und auf die Einschätzung von neuen Situationen auswirkt.


Optimismus ist lernbar!

Eine durchweg heile Welt gibt es nicht, das erfahren auch unsere Kinder schon früh. Krankheit, Streit, familiäre Probleme und andere Ereignisse zeigen den meisten Kindern bereits in den ersten Lebensjahren, was das Leben für Sie bereithält. Dennoch können Sie Ihrem Kind eine glückliche Kindheit bescheren und es lehren, dass man mit positivem Denken einfacher und glücklicher lebt. Wichtig ist, dass Sie diese Grundhaltung selbst mitbringen, denn Kinder lassen sich nicht täuschen. Allerdings können Sie Ihr Kind auch, wenn Sie persönlich eher zu den Schwarzsehern gehören, unterstützen und gewinnen dabei vielleicht selbst eine glücklichere Grundhaltung:

  • Schenken Sie Ihrem Kind Liebe und Aufmerksamkeit, dies fördert das Selbstbewusstsein.
  • Nehmen Sie seine Gefühle ernst, auch wenn es negative sind.
  • Stärken Sie die Fähigkeiten Ihres Kindes.
  • Lassen Sie Ihr Kind eigene Erfahrungen und auch Fehler machen.
  • Kritisieren Sie hilfreich.
  • Ermöglichen Sie Ihrem Kind Kontakt mit Gleichaltrigen und fördern Sie Freundschaften.


Positives Denken als Geschenk – Gibt es ein Optimismusgen?

Die Forschung streitet sich, ob Optimismus auch eine Veranlagung ist. Manche Babys wirken von Anfang an glücklich und zufrieden und nehmen das Leben insgesamt leicht. Sie schlafen gut, sind immer fröhlich und finden sich überall leicht zurecht und das auch wenn die familiären Verhältnisse gar nicht mal so besonders günstig sind. Die Meinungen gehen hier weit auseinander, allerdings besteht Einigkeit darüber, dass kaum mehr als 25 Prozent der Glücks- und Optimismusfähigkeit angeboren sind. Den Rest bestimmt die Wechselwirkung mit dem sozialen Umfeld und der Außenwelt.

 

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Autor

Redaktion Vaterfreuden.de